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Atomunglück. Und weil das jetzige Japan-Debüt von Petrenko eben ein ganz großer Hammer ist, nicht zuletzt für den japanischen Veranstalter, wurde immerhin eine Pressekonferenz mit dem Dirigenten einberufen.
Auf ihr musste Petrenko prompt erklären, warum er keine Interviews gibt. „Diese Entscheidung ist schon sehr lange gefallen“, erwiderte er. „Es gibt viele Gründe. Für mich ist das Wichtigste, dass ich so wenig wie möglich über meine Arbeit sprechen möchte. Es sollte noch etwas von einem Geheimnis vorhanden sein. Man sollte als Dirigent auf dem Podium umso mehr sagen können und müssen.“ Auf dem Podium hat Petrenko ziemlich viel zu sagen.
Davon konnten sich die Japaner selbst überzeugen, als im Saal Bunka Kaikan ein sinfonisches Konzert gegeben wurde. Dafür hatte Petrenko seine absolute Spezialität mit im Gepäck, nämlich: Gustav Mahler. In diesem Repertoire ist München derzeit besonders verwöhnt. Auch Mariss Jansons bildet mit den benachbarten BR-Symphonikern ein starkes „Mahler-Dreamteam“.
In Tokio dirigierte Petrenko nun die fünfte Sinfonie und was da erwuchs, war ein Hörkrimi allererster Güte. Mit einnehmender Energie, aber ohne hohle Effekthascherei oder billige Larmoyanz wurde das Drama seziert. Ein Trompeten-Solo markiert den Anfang. Nicht selten wird diese Schlüsselstelle im Konzert hoffnungslos verbockt, mit fatalen Folgen für das ganze Werk. Nicht so Andreas Öttl: Bei ihm erwuchs eine unheilvolle Fanfare, die bis auf das Mark erschütterte.



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