Kultur

Vor der Kulisse des Theaterstücks „der westen“ setzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bamberger E.T.A. Hoffmann Theaters mit der „Erklärung der Vielen“ ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz. (Foto: E.T.A. Hoffmann Theater)

04.02.2019

Gold gegen Rechts

Das Bamberger E.T.A. Hoffmann Theater schließt sich der „Bayerischen Erklärung der Vielen“ an

Die bayerischen Kunst- und Kultureinrichtungen, darunter das ETA Hoffmann Theater Bamberg, schließen sich mit der Verabschiedung der „Bayerischen Erklärung“ offiziell dem Bündnis „die Vielen“ an. Die Erklärung markiert eine Wegmarke hin zu einer deutschlandweiten Großdemonstration für Vielfalt, Toleranz und Solidarität. Diese Demonstration findet am Europawahltag, dem 19. Mai 2019, unter anderem in München und Nürnberg statt.

„Die Vielen“ ist ein Zusammenschluss von Künstler*innen und Kulturschaffenden, die sich gemeinsam für die Freiheit der Kunst einsetzen. Die Veranstalter haben sich das Motto „Wir sind Viele – Jede*r einzelne von uns!“ auf goldglänzende Fahnen geschrieben, um sich gegen Rechtspopulismus und Hass zu wenden, sich mit Ausgegrenzten zu solidarisieren und Kunst genreübergreifend als Wegbereiterin einer gleichberechtigten, offenen Gesellschaft zu verteidigen.

Nach der Berliner Erklärung vom November 2018, die Institutionen wie der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler oder das Konzerthaus Berlin unterzeichnet haben, hat es in weiteren Städten und Bundesländern Erklärungen der „Vielen“ gegeben.

Am 1. Februar folgten bayerische Kultureinrichtungen, darunter das Nürnberger Staatstheater und das ETA Hoffmann Theater Bamberg, um eine Bayerische Erklärung abzugeben und sich damit den „Vielen“ anzuschließen. Dazu Chefdramatug Remsi Al Khalisi: „Es gibt bundesweit Bestrebungen und Aktivitäten der AfD, den Theatern einen nationalistischen und ausgrenzenden Kulturbegriff aufzuzwingen. Das ETA Hoffmann Theater steht mit seinem Spielplan für die demokratischen Grundwerte ein, für eine weltoffene, tolerante und vielfältige Gesellschaft. Die Freiheit der Kunst ist ein unschätzbarer Wert und erst seit 70 Jahren selbstverständlich in Deutschland. Es gilt sie vehement zu verteidigen.“ (BSZ)

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