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lebte. Die großen Zeiten der Ritter waren vorbei. Im Reich galt ab 1495 der „Ewige Landfriede“, Fehden waren verboten. Städtische Kaufleute waren zumeist reicher als die sprichwörtlichen „armen Ritter“. Diese kämpften um ihre Unabhängigkeit, verdingten sich trotzdem nicht selten bei den mächtigen Landesfürsten.
So auch der junge Götz, der zunächst König Maximilian I. auf Feldzügen begleitete und im Jahr 1504 in den Dienst Herzog Albrechts IV. von Bayern-München trat. Für ihn kämpfte er im „Landshuter Erbfolgekrieg“.
Während eines Gefechts auf den Wiesen von Altdorf bei Landshut am 13. Juli 1504 traf Götz eine verirrte Kugel aus den eigenen Reihen. Seine rechte Hand wurde wohl vom zersplitternden Schwertknauf zerschmettert und musste am Handgelenk amputiert werden.
Wie er als alter Ritter in seiner vierzig Jahre später verfassten Lebensbeschreibung im Stil eines Ritterromans berichtet, sei ihm noch auf dem Krankenlager die Idee für die eiserne Hand gekommen. Sie sollte zu seinem Markenzeichen werden. Eine erste Prothese erlaubte es, die Nachbildung der Finger in drei verschiedenen Positionen einrasten zu lassen. Die um 1530 gefertigte zweite Prothese konnte mit Schienen am Unterarmstumpf befestigt werden, wog 1.500 Gramm und soll ihrem Träger auch feinmotorische Tätigkeiten ermöglicht haben. So habe er sowohl Schwert wie Federkiel halten und sogar den Abzug einer Arkebuse betätigen können.



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