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Was übrig blieb und in Kochel ausgestellt ist, ist trotzdem ein Hauptwerk auf dem Weg von Marcs großen Tierbildern der Folgejahre: eine Inszenierung mit rötlich getönten Pferden und grünen Schweifen. Beide Farben wiederholen sich in der sie umgebenden Waldlandschaft: farblich irgendwie zwischen Frühling und Herbst, sehr bewusst und mit großem, romantischem Schwung komponiert.
Damit könnte der Kunstfreund zufrieden sein, wenn nicht dieses einzelne grüne Stück daneben hängen würde. Dem begegnet man in einem benachbarten Kabinett dann wieder: Zusammen mit einer Reproduktion des Gemäldes ist es Teil eines vermuteten Gesamtbilds von beeindruckender Größe (2,65 mal 1, 95 Meter) – ein großformatiges Landschaftspanorama des Voralpenlandes. Dafür gäbe es, so vermutet man in Kochel und München, auch eine Vorstudie in New Yorker Privatbesitz.
Für die Ausstellung jedenfalls hat man das Ganze in einer großen Schwarz-Weiß-Skizze ergänzt und will mit Farb-, Pigment- und Leinwandanalysen beweisen, dass alle Teile zu diesem Panorama gehörten. Das wollte Marc verkleinern, um die Komposition auf die Pferdegruppe und ihren Blickwinkel zu fokussieren.
Um diesen Künstlerkrimi gruppiert das Museum Marcs Pferde- und einige seiner anderen Tierbilder, die einen trefflichen Farb- und Motivvergleich ermöglichen und auch Skizzenbücher mit einbeziehen.
Wer sich über die Pferde hinaus auf Spurensuche begeben will: Man lernt Maria Marc mit weißer Mütze (Bildtitel, 1906) kennen, und vielleicht ist sie ja auch die Stehende Frau in Winterlandschaft gleich daneben. Natürlich macht Kochel auch mit bei der großen Hinterglasaktion im „Blauen Land“ und steuert mit Marcs Landschaft mit Tieren und Regenbogen von 1911 eines der schönsten Beispiele bei: ein Aufriss zwischen Erde und Himmel, mit Pferden und Kühen, Almwiesen und dem Regenbogen aus Silberfolie. Das alles gibt es auch als Stickbild von Maria Marc, die ein Foto bei der Arbeit zeigt gemäß einem Web-Musterbuch, das von ihrem Mann entworfen wurde.
Besonders schöne Hinterglasbilder von Gabriele Münter und Wassily Kandinsky hat man obendrein aus München und Oberammergau, der oberbayerischen Schatztruhe für diese Kunstform, entliehen. (Uwe Mitsching)
Information: Bis 18. Februar. Franz Marc Museum, Franz Marc Park, 82431 Kochel. Di. bis So. 10-18 Uhr.
Abbildung: So kennt man Franz Marcs "Große Landschaft I". (Foto: Doerner Institut/Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Nicole Wilhelms)



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