Landtag

In Deutschland gibt es keine Mono-Impfstoffe, nur Mehrfachkombinationen – sehr zum Ärger von Experten und Abgeordneten. (Foto: dpa/Friso Gentsch)

11.10.2019

Bayern gegen staatliche Zwangsimpfungen

Die Masern-Impfquote in Bayern steigt, bis zur Ausrottung ist es aber noch ein weiter Weg – was Experten Kindern und Eltern raten

Geht es nach der Bundesregierung, sollen Eltern ab März 2020 vor der Aufnahme ihrer Kinder in eine Kita oder Schule nachweisen müssen, dass diese geimpft sind. Bayern hat zwar durchaus Sympathien für den Gesetzentwurf, setzt aber vor allem auf Freiwilligkeit. Die bessere Wahl? Bei der Anhörung im Landtag zeigt sich jedenfalls: Es gibt jedes Jahr Tausende Impfschäden.

Immer mehr Einschulungskinder in Bayern werden gegen Masern geimpft. Die Impfquote liegt laut dem Gesundheitsreport des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei 96,7 Prozent für die erste und bei 92,3 Prozent für die zweite Masern-Impfung. Das Problem: Die Weltgesundheitsorganisation pocht auf 95 Prozent. Erst ab dieser Quote kann die Krankheit dauerhaft eliminiert werden. Wie die Impfrate insbesondere bei Masern erhöht werden kann, wollte der Gesundheitsausschuss diese Woche mit einer Expertenanhörung im Landtag herausfinden.

Die Experten lobten zwar grundsätzlich die bayerischen Impfzahlen. Sie wiesen allerdings darauf hin, dass der Schutz von Region zu Region stark schwanken würde. Mancherorts lägen die Impfquoten bei Masern im Schnitt sogar bei unter 90 Prozent. Bei den Zweijährigen seien besonders viele nicht geschützt, erklärte Martin Lang vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) Nur drei von vier sind geimpft. Und bei den Dreijährigen liegt die Impfquote lediglich bei 84 Prozent. „Dabei zählen Säuglinge und Kleinkinder zur Risikogruppe für Masern“, betonte der BVKJ-Chef. Die Experten empfehlen die Erstimpfung im zehnten, die Auffrischung im 15. Monat.

Bei den Erwachsenen ist nur etwas mehr als jeder zweite geimpft. Das liegt den Fachleuten zufolge zum einen daran, dass die Masernimpfung erst zögerlich in den 70er-Jahren eingeführt wurde. Damals gab es auch nur eine Impfung, mit der ein Impfschutz von 90 Prozent erreicht werden konnte. Zum anderen glauben immer noch viele Menschen, dass es sich bei Masern um eine Kinderkrankheit handelt, die wie Liebeskummer durchgemacht werden müsse. Dabei sind Erwachsene und Kinder gleich häufig betroffen. Besonders für werdende oder junge Mütter ist die Krankheit ein Risiko, weil sie diese auf ihr Kind übertragen können. Im schlimmsten Fall führt sie zum Tod.

Die geplante Impfpflicht der Bundesregierung soll auch für Tagesmütter und das Personal in Kitas, Schulen und Kliniken gelten. Tatsächlich besteht auch in diesem Bereich Handlungsbedarf. Laut Maria-Sabine Ludwig von der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft Impfen sind nur 60 Prozent des klinischen Personals gegen Masern geschützt. „Auch bei Lehrern gibt es Impflücken“, sagt sie. Dem Allgemeinmediziner Jörg Schelling liegen zwar nur wenige Daten zu den Impfquoten bei Erzieherinnen und Erziehern vor. „Grob gesagt sind die Zahlen aber unzureichend“, unterstrich der Facharzt.

Wie schwierig es ist, die zur Eliminierung der Masern nötige Impfquote von 95 Prozent zu erreichen, verdeutlichte Christian Bogdan, Direktor des Mikrobiologischen Instituts vom Universitätsklinikum Erlangen. Denn mindestens fünf Prozent der Menschen sind sogenannte Impfversager, ihr Körper ist also trotz der ersten Impfung nicht gegen die Krankheit immun. Selbst nach der zweiten Impfung sind noch zwei Prozent ungeschützt. Hinzu kommen laut Cornelia Betsch von der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt zwei bis fünf Prozent der Bürger, die Impfen grundsätzlich ablehnen. Der Anteil gehe aber langsam zurück. Und dann gibt es noch die Menschen, die es schlicht vergessen, sich impfen zu lassen.

Ärzten fehlt oft die Zeit, den Impfpass durchzuschauen

Ganz unberechtigt sind die Sorgen der Impfgegner allerdings nicht. Es beginnt damit, dass Kinder sich oft im Wartezimmer der Arztpraxen mit Masern anstecken. Und jeder Impfstoff hat zwar eine Zulassungsstudie hinter sich. „10 000 Impflinge sind aber nicht ausreichend, um jeden seltenen Schaden zu detektieren“, sagte Mikrobiologe Bogdan. Deswegen sollen Ärzte regelmäßig Auffälligkeiten melden – was aber nicht immer geschehe. Insgesamt wurden 2017 dennoch über 4000 Komplikationen oder Impfschäden registriert. Im Schnitt sterben jedes Jahr rund 20 Menschen nach Impfungen. Bogdan verteidigt Impfen trotzdem. „Bei bis zu 38 Millionen Impfungen pro Jahr ist das ein extrem günstiges Risiko-Nutzen-Verhältnis“, betont er.

Manche Menschen verurteilen auch nicht die Impfstoffe an sich, sondern die Inhaltsstoffe in den Präparaten – insbesondere Quecksilber und Aluminium. Werden diese immer noch verwendet, wollten die Abgeordneten von den Experten wissen. „Quecksilberhaltige Impfstoffe nehmen stetig ab“, versicherte Bogdan. Aluminium werde verwendet, um nicht den Krankheitserreger selbst, sondern lediglich Komponenten injizieren zu müssen und trotzdem die entsprechende Immunität zu erreichen. Ob sich das Metall im Körper ansammelt, wie es Kritiker befürchten, könne er nicht sagen. „Man kann es nicht zu 100 Prozent ausschließen.“ Aktuell werde eine Studie zu diesem Thema durchgeführt.

Um die Impfraten zu erhöhen, wünschen sich die Experten übereinstimmend mehr Aufklärung und eine gezielte Impfberatung in den hausärztlichen Praxen, die dazu mit entsprechenden Fördermitteln ausgestattet werden sollten. „Bei über 100 Patienten am Tag fehlt oft die Zeit, um ohne Anlass das Impfbuch durchzuschauen“, erklärte Markus Beier vom Bayerischen Hausärzteverband. Krankenkassen würden den Ärzten diese Arbeit zwar gerne abnehmen, sie dürften Patientendaten aber nur vier Jahre rückblickend einsehen. Mikrobiologe Bogdan forderte, endlich die Digitalisierung im Gesundheitsbereich auszubauen. Dann könne zum Beispiel auch nach dem Verlust des Impfpasses oder bei einem Notfall der Impfstatus geprüft werden.

In der anschließenden Aussprache betonte Ausschusschef Bernhard Seidenath (CSU), dass er eine staatliche Impfpflicht ablehne. „Sie würde zweifelnde Menschen nur weiter abschrecken“, sagte er. Er fordert, stattdessen die Impfberatung insbesondere in Apotheken auszubauen. Ausschussvizin Ruth Waldmann (SPD) hingegen könnte sich eine Impfpflicht durchaus vorstellen. Peter Bauer (FW) beklagte, dass sich Impfgegner zwar Aluminium-Deo unter die Achseln sprühten, aber wegen des Metalls auf eine Impfung verzichten würden. Und Dominik Spitzer (FDP) kritisierte, dass es in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern keine Mono-Impfstoffe, sondern nur Mehrfachkombinationen gebe. Wie er forderten die Grünen, ein gezieltes Impfen zu ermöglichen, um Doppelimpfungen zu vermeiden. (David Lohmann)

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Kommentare (7)

  1. KaaDee am 09.11.2019
    Auch die Ausführungen des Prof. Bogdan zum Prozentsatz der Impfkomplikationen (0,01%) im Verhältnis zu ca. 38 Millionen Impfungen ist statistische Augenwischerei. Die 38 Mio Impfdosen werden ja nicht an 38 Mio Menschen verimpft. Viele erhalten eine Zweitimpfung, wurden im gleichen Jahr also schon einmal geimpft. Da jeder Organismus anders reagiert, müsste man die Zahl der geimpften Menschen den Impfkomplikationen gegenüber stellen. Dass Ärzte nur die "harmlosen" Nebenwirkungen nicht melden, ist eine Mär, denn viele Ärzte wissen über die möglichen Komplikationen nichts bis nur wenig und sind somit gar nicht in der Lage zu beurteilen, ob hier eine "harmlose" oder ernste Komplikation vorliegt. Dies sind nachweisbare Erfahrungen aus unserer Selbsthilfegruppe und von mir selbst. Mein Hausarzt z.B. wusste nicht, dass neurologische Schäden ein typisches Risiko der mir verabreichten Impfung sind und musste erst dazu beim Hersteller des Impfstoffes anfragen. Diese Anfrage hat er dann auch in meiner Patientenakte dokumentiert! (Kann ich auf Wunsch der Redaktion gerne vorlegen). Wie bei solchem Nichtwissen eine rechtlich geforderte umfassende Risikoaufklärung vor einer Impfung erfolgen soll, bleibt dahin gestellt. Sollte eine Masernimpfpflicht kommen, dann wäre eine solche Risikoaufklärung obsolet, denn eine freie Entscheidung bliebe dann sowieso nicht mehr.
  2. KaaDee am 09.11.2019
    Den Ausführungen von Prof. Bogdan vom 14.10.2019 bezüglich der Bewertung von Verdachtsfällen durch das PEI stehe ich aus gegebenem Anlass mehr als kritisch gegenüber.
    In meinem Fall hat der Hersteller des Impfstoffes nach Auswertung aller verfügbaren Daten eingeräumt, dass "die Erkrankung nach den Impfungen zu erwarten war". In seinem jährlichen Bericht an das Paul-Ehrlich-Institut (PSUR = Periodic Safety Update Report) wird mein Fall als ernst (serious case) eingestuft. Das Paul-Ehrlich-Institut hingegen weist meinen Fall in seiner Statistik noch immer als "unwahrscheinlich" aus. Wie das zusammen passen soll, erschließt sich keinem vernünftigen Menschen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Zahl impfkritischer Menschen immer mehr zunimmt und eben nicht "rückläufig" ist, wie von Frau Prof. Betsch behauptet. Mangelnde Transparenz der Behörden ist der Hauptgrund für das Misstrauen unter Impfgegnern.
  3. Cheph am 17.10.2019
    Die immer wieder bemühte Dunkelziffer von 95% der Impfkomplikationen bezieht sich auf die nicht gemeldeten, harmloseren Nebenwirkungen, welche von den Patienten erwartet werden weil sie darauf hingewiesen wurden und man es daher nicht für nötig erachtet, Komplikationen wie Fieber oder eine einfache Schwellung der Einstichstelle überhaupt zu melden, sofern es sich nicht um dauerhafte oder zumindest langanhaltende Beeinträchtigungen handelt.
    Gemeldet wiederum werden außergewöhnliche, im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung aufgetretene Ereignisse, unabhängig davon, ob diese einen kausalen Zusammenhang mit der verabreichten Impfung haben oder nicht.
    Von einer der beiden Zahlen auf die andere schließen zu wollen, wie hoch die Zahl schwerer Impfschäden tatsächlich sei, ist weder seriös noch nachvollziehbar, zumal es sich bei den 5% vs. 95% auch lediglich um eine Schätzung handelt.
    Sicherlich sollte man jedoch das Erfassungssystem weiter verbessern.
  4. redcoke am 16.10.2019
    Auszüge aus:

    Bernhard Lasotta Dr. med.
    Beschreibung und Vergleich der Spontanerfassungssysteme für unerwünschte Arzneimittelwirkungen unter Berücksichtigung der Methoden zur Kausalitätseinschätzung und der Praktikabilität für Arzneimittelsicherheit und Wirtschaftlichkeit in Gesundheitssystemen

    --> Es gibt in keinem der drei Länder klar definierte Methoden zur standardisierten wissenschaftlichen statistischen Evaluierung vermuteter unerwünschter Arzneimittelwirkungen.

    Quelle: http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/867/1/lasotta.pdf

    Anmerkung: Die juristische Aufarbeitung über jahrzehntelange Auseinandersetzungen mit den Versorgungsämtern und Sozialgerichten zur Versorgung Geschädigter nach missglückter Impfung sind real existierende inhumane Zustände in Deutschland.

    Neben der Versorgung der Geschädigten mit Hilfsmitteln, dem Bestreiten des schweren Pflegealltags, dem ungewollten Verzicht an Lebensqualität, dem Verlust der Ehe, dem Verlust der Erwerbsfähigkeit, der sozialen Isolation soll den Betroffenen nun auch noch mittels angekündigter staatlicher Drohungen und Sanktionen eine Pflichtimpfung zugemutet werden. So verspottet der Staat die Geschädigten anstatt sie für die ungewollte Aufopferung zu entschädigen. Es ist eine Schande in diesem Land, wie mit Impfgeschädigten umgegangen wird. Es gleicht einer Enteignung und fühlt sich an wie Diebstahl.

    Impfen muss freiwillig bleiben!
  5. Naffi am 16.10.2019
    Nur einen Punkt möchte ich dazu einmal aufnehmen, was mich zumindest deutlich stutzig macht. Ihre Aufzählung von den Impfschäden lt. Paul Ehrlich Institut sind insofern unvollständig, da das Paul Ehrlich Institut selbst klargestellt hat, dass nur etwa 5% der Impfkomplikationen überhaupt gemedet werden. Und dann ist nach Hochrechnung das Nutzen -Risiko Verhältnis schon wieder ein anderes.
  6. BSZ-Redaktion am 14.10.2019
    Selbstverständlich gehört es zur journalistischen Aufgabe, Fakten auszuwählen. Eine Landtags-Anhörung kann nicht in Gänze wiedergeben werden. Wir bedauern es, falls Sie Ihren Standpunkt dadurch nicht korrekt gespiegelt sehen. Die im Bericht dargestellten Fakten wurden aber so wiedergegeben, wie sie im Ausschuss zur Sprache kamen.

    Mit freundlichen Grüßen
    David Lohmann, BSZ-Redaktion
  7. Prof. Dr. Christian Bogdan am 14.10.2019
    Die Darstellung des Themas "Impfreaktion, Impfkomplikation und Impfschaden" in dem Artikel entspricht nicht dem, was ich bei der Anhörung im Bayerischen Landtag und in meiner ausgelegten schriftlichen Stellungnahme ausgeführt habe. Die Passagen, dass es in Deutschland „jedes Jahr Tausende Impfschäden" gäbe und „jedes Jahr rund 20 Menschen nach Impfungen sterben", erwecken den falschen Eindruck, dass all diese Fälle in einem ursächlichen Zusammenhang mit der jeweils gegebenen Impfung standen. Im Jahr 2017 wurden dem Paul Ehrlich-Institut (PEI) 4.027 vermutete Komplikationen nach Impfung gemeldet, was ca. 0.01% der jährlich in Deutschland applizierten ca. 38 Mio. Impfungen entspricht. Darunter gab es 18 Todesfälle, 46 Fälle mit bleibendem Schaden und 755 Fälle mit nicht wiederhergestelltem Allgemeinzustand. In 13 der 46 Fälle mit bleibenden Schäden, aber in keinem der Todesfälle sah das Paul-Ehrlich-Institut einen kausalen Zusammenhang zur verabreichten Impfung. Aufgrund der großen Anzahl an verabreichten Impfungen können eine Impfung und eine Erkrankung oder gar ein Todesfall zeitlich zusammentreffen. Entsprechend ist es eine ärztliche Pflicht, jede vermutete Impfkomplikation bzw. jeden Impfschaden an das PEI zu melden, welches dann einen möglichen ursächlichen Zusammenhang zur erfolgten Impfung überprüft. Die normale Impfreaktion (z.B. Schwellung und Schmerz an der Einstichstelle, vorübergehendes Gefühl wie bei einem beginnenden Infekt) unterliegt hingegen nicht der Meldepflicht, da diese Ausdruck der gewünschten Immunreaktion auf den Impfstoff ist und nur vorübergehend in Erscheinung tritt.
    Bei jeder ärztlichen Maßnahme, so auch bei der Impfung, sind Nutzen und Risiko sorgfältig abzuwägen. Die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen weisen ein extrem günstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis auf, wie auch die Daten des PEI und anderer internationaler Melderegister belegen. Die heutigen in Deutschland zugelassenen Impfstoffe sind frei von Quecksilberverbindungen.
    Prof. Dr. Christian Bogdan, FAU Erlangen-Nürnberg, Universitätsklinikum Erlangen

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