Leben in Bayern

Rund um die Uhr erreichbar: Die Krisendienste in Bayern unterstützen Menschen in seelischen Notlagen – immer häufiger auch direkt vor Ort. (Foto: dpa/Christoph Soeder)

18.03.2026

Krisendienste in Bayern mit Anruferrekord

Immer mehr Menschen suchen Hilfe in psychischen Krisen: Bayerns Krisendienste verzeichnen so viele Anrufe wie noch nie – und stoßen zunehmend an ihre Grenzen

Die Krisendienste in Bayern sind im vergangenen Jahr im Schnitt 299 Mal am Tag angerufen worden. Insgesamt war 2025 mit mehr als 109.100 Telefonkontakten das bislang intensivste Jahr in der Geschichte des Beratungs- und Hilfsangebots, das auf psychische Krisen und seelische Notlagen spezialisiert ist. Wie die Krisendienste Bayern in München mitteilten, resultierten aus den Gesprächen knapp 4.300 Einsätze der mobilen Einsatzteams, die bei Bedarf losfahren und direkt vor Ort helfen.

Hilfe wird häufiger benötigt – auch Einsätze vor Ort nehmen zu

„Psychische Krisen sind existenzielle Notfälle. Wer Hilfe braucht, sollte keine Scheu haben, sich diese Hilfe auch zu suchen“, betonte Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU). Die Krisendienste können von jedem kontaktiert werden – sowohl von Betroffenen, Angehörigen, Bekannten als auch Kollegen.

Das Angebot besteht nunmehr seit fünf Jahren in allen Bezirken des Freistaats. Die Fachleute sind täglich rund um die Uhr unter der Nummer 0800-6553000 zu erreichen. Wenn die telefonische Erstberatung nicht ausreicht, empfehlen die Expertinnen und Experten ambulante Beratungsstellen in der Nähe, schicken ein mobiles Einsatzteam los oder helfen bei der umgehenden Aufnahme in einer psychiatrischen Klinik. (dpa)

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