Leben in Bayern

Mechthild Thürmer ist sich sicher, dass sie die geflüchteten Frauen vor Zwangsprostitution und Obdachlosigkeit bewahrt hat. Foto: Dominik Baur

13.11.2020

Mutter Mechthild muss vor Gericht

Was der fränkischen Äbtissin Mechthild Thürmer gerade widerfährt, gibt es nur in Bayern: Die Geistliche ist angeklagt, weil sie geflüchteten Frauen Kirchenasyl gewährte

Mutter Mechthild sieht nicht aus wie eine, die mit einem Bein im Knast steht. Flott, aber ohne Geschwindigkeitsüberschreitungen fährt sie mit ihrem himmelblauen Mitsubishi Space Star durch die oberfränkische Landschaft. Am Vormittag war sie noch drüben in Zapfendorf in der Schule, hat Religionsunterricht gegeben. Es regnet, ist kalt und ungemütlich. Der Regen, den hätten sie hier schon etwas früher gebrauchen können. Die Benediktinerin erzählt von dem trockenen Sommer, unter dem sie hier wie in ganz Franken gelitten hätten. Die Salaternte – ein totaler Reinfall. 

Kaum hat sie den Wagen geparkt, führt sie auf direktem Weg in die Klosterkirche – der größte Stolz der Nonnen von Kirchschletten. In den Siebzigern haben sie die damals noch überwiegend philippinischen Nonnen zum Teil in Handarbeit aufgebaut, in einem Seitenflügel des Gebäudes. In dieser Phase ist auch Mechthild Thürmer, damals noch Teenager, zu ihnen gestoßen. Nur mal so zu Besuch, Freundinnen hatten sie mitgenommen. Natürlich haben die Mädchen gleich mit angepackt. „Die Zusammenarbeit mit den Schwestern war unendlich schön, wir haben miteinander Brotzeit gemacht, sind miteinander zum Beten gegangen.“ Und um Mechthild, die damals noch Anna hieß, war es geschehen. „Und dann habe ich eines Tages gesagt: So wie die möchte ich auch werden.“

Den Strafbefehl will sie nicht zahlen: „Ich bin mir keiner Schuld bewusst“

Nein, es braucht wirklich nicht viel Menschenkenntnis, um zu erkennen, dass die kriminelle Energie der Äbtissin Mechthild Thürmer ein doch sehr überschaubares Ausmaß annimmt. Und doch ist es genau diese Frau, die im Februar plötzlich Post von der Staatsanwaltschaft Bamberg bekam, einen Strafbefehl über 2500 Euro. Der Vorwurf: Beihilfe zum illegalen Aufenthalt. Und später, Thürmer hatte Widerspruch eingelegt, folgte die Vorladung vor Gericht. Dreimal platzte der Termin, zuletzt, weil zu dem ursprünglich angeklagten Fall noch zwei weitere hinzugekommen waren, wie sie das Amtsgericht in einem Schreiben wissen ließ. Und sie solle doch bitte ihr Verhalten überdenken, habe sie der Richter noch gewarnt, und dass ihr andernfalls eine „empfindliche Freiheitsstrafe“ drohe.

Ihr Verhalten? Was die Staatsanwälte und offenbar sogar das Amtsgericht an diesem so ungebührlich finden, das dürfte in Mutter Mechthilds Milieu unter christlicher Nächstenliebe laufen: Die Ordensfrau hat Frauen und Männern, die nach Deutschland geflüchtet waren und denen die Abschiebung drohte, Kirchenasyl gewährt. Über 30 Menschen hat sie auf diese Weise schon geholfen.

Erst vor ein paar Tagen seien zwei von ihnen hier gewesen, die inzwischen eine Bleibeperspektive hätten, erzählt Mechthild Thürmer, während sie in dem schlichten Speisesaal des Gästehauses Kaffee einschenkt und Mohnstreuselkuchen reicht. Die eine der beiden Frauen sei fünf Jahre auf der Flucht gewesen. „In Libyen hat sie erlebt, wie die Kinder, Frauen, Männer reihenweise enthauptet worden sind. Und hat sich gedacht: Vielleicht bin ich die nächste. Das können wir uns nicht vorstellen, was die erlebt haben.“

Die 62-Jährige ist eine konservative Frau, die ihr Kloster mit viel Liebe und Strenge führt. Sie sagt auch Sätze wie „Deutschland kann nicht alle retten“ und ist dafür, dass man denjenigen, die sich nicht integrieren wollen, „sagt, wo’s langgeht“. Aber sie hat eben auch ihre Prinzipien. Und dazu gehört, dass man denen, die in Not sind, hilft.

Eigentlich wollte sie in die Entwicklungshilfe gehen, machte deshalb nach der Realschule eine Ausbildung zur Krankenschwester. Aber nachdem sie Kirchschletten kennengelernt hatte, kam für sie nichts anderes mehr infrage. Aufgewachsen ist sie auf einem kleinen Bauernhof in der Fränkischen Schweiz, nur 50 Kilometer entfernt, als ältestes von sechs Geschwistern. 

2011 wählten sie ihre Mitschwestern zur Äbtissin von Kirchschletten. Neun Schwestern sind sie derzeit noch, die hier beten und arbeiten, wie es das alte Benediktiner-Motto will. Die Standbeine des Klosters sind die ökologische Landwirtschaft, das Gästehaus, die Kerzenmanufaktur und die Lehrertätigkeit der Äbtissin.

Noch heute kann sie aus einem Radiobeitrag aus den Siebzigern über Kirchschletten zitieren: „Da lagen sanftnasige Schafe in pastoraler Ruhe hingebettet unterm Apfelbaum.“ Es ist ein friedliches fränkisches Idyll, in dem Mutter Mechthild ihre angeblichen Straftaten begeht. 

„Ich weiß es ehrlich nicht.“ Mehrfach sagt die Äbtissin diesen Satz. Sie weiß nicht, warum sie unter Anklage steht, was bei den drei angeklagten Fällen von Kirchenasyl anders gewesen sein soll als sonst. Konkret geht es um eine Eritreerin, eine Irakerin und eine Nigerianerin, die nach der Dublin-III-Verordnung nach Italien und Rumänien hätten abgeschoben werden sollen und die die Schwestern von Maria Frieden zwischen Oktober 2018 und Februar 2020 bei sich aufgenommen haben. Mechthild Thürmer ist überzeugt, dass alle drei Härtefälle sind, dass sie die Frauen etwa vor der Zwangsprostitution bewahrt habe und davor, unter Brücken zu schlafen.

Angst vor dem Knast? Gitter vor den Fenstern gebe es auch im Kloster, scherzt sie

Den Strafbefehl zu zahlen, nur um ihre Ruhe zu haben, kommt für sie nicht infrage – „weil ich mir keiner Schuld bewusst bin“. Angst vor dem Gefängnis habe sie keine, sagt Mutter Mechthild und deutet mit dem Kopf zum vergitterten Fenster: „Gitter habe ich schon 42 Jahre.“ Doch sofort wird sie wieder ernst: „Dann müssten alle verurteilt werden, die je Kirchenasyl gewährt haben.“

Allerspätestens hier stellt sich die Frage, was es mit diesem Kirchenasyl überhaupt auf sich hat? Die romantische Vorstellung eines Don Camillo, der Menschen auf der Flucht in der Sakristei versteckt, das Kirchenportal verriegelt und seine Gewissenskonflikte allenfalls im Gespräch mit dem Gekreuzigten höchstpersönlich austrägt, hilft hier jedenfalls kaum weiter. Das zeigt sich schon daran, dass Mutter Mechthild, wenn immer sie jemanden aufnimmt, als Erstes die Behörden informiert.

Anruf bei Stephan Reichel, dem Vorsitzenden des Vereins matteo, der sich seit 2017 mit dem Thema Kirche und Asyl beschäftigt. „Das Kirchenasyl verfolgt den Zweck, Menschen, die in eine bedrohte Lage kommen – auch durch Defizite im Asylrecht –, den Schutz zu geben, den sie eigentlich bräuchten“, erklärt er. „Es ist aber kein Rechtsinstitut.“ Dennoch gebe es eine ungebrochene Tradition, dass der Staat das Kirchenasyl achte.

Im Jahr 2015 gab es eine Vereinbarung zwischen den Kirchen und dem BAMF unter seinem damaligen Chef Manfred Schmidt, die den Umgang mit dem Kirchenasyl regelte. Darin bekannte sich das BAMF zur Tradition des Kirchenasyls; die Kirchen ihrerseits sicherten zu, nur bei Härtefällen Kirchenasyl zu gewähren – mit dem Ziel, neue Einzelfallprüfungen zu erreichen.

Anfangs hat das System gut funktioniert, das BAMF nahm rund 90 Prozent der Bescheide nach der Prüfung wieder zurück. Schmidts Nachfolger hielten jedoch offensichtlich nicht viel von dem Papier, Fälle wurden nur noch pro forma geprüft, die Quote sank auf drei Prozent. Inzwischen geht es daher fast nur noch darum, die Menschen so lange im Kirchenasyl zu behalten, bis die Frist abgelaufen ist, in der Dublin-Abschiebungen zulässig sind.

Um diese Frist von sechs auf 18 Monate hochzusetzen, begann das BAMF 2018 damit, Flüchtlinge im Kirchenasyl als untergetaucht zu klassifizieren. Ohne Grundlage, wie das Bundesverwaltungsgericht im Sommer urteilte. Schließlich sei den Behörden der Aufenthaltsort der Flüchtlinge bekannt und theoretisch hätten sie Zugriff auf sie.

Dass Staatsanwälte tatsächlich massiv gegen Kirchenleute vorgingen, sei eine bayerische Spezialität, erzählt Reichel. 2017 hätte es unter dem damaligen Justizminister Winfried Bausback eine systematisch angelegte Aktion gegeben, wonach die Staatsanwälte in ganz Bayern angehalten waren, zunächst gegen Geistliche, die Kirchenasyl gewährten, Ermittlungen aufzunehmen, diese nach einer Vernehmung jedoch wegen geringer Schuld wieder einzustellen. Bei jedem weiteren Fall von Kirchenasyl sollten die Einschüchterungsmaßnahmen verschärft werden. Die Süddeutsche Zeitung hatte damals über ein entsprechendes internes Schreiben berichtet.

Der CSU-Politiker wurde inzwischen als Minister ersetzt, sein Nachfolger scheint den Kurs nicht fortzusetzen, allerdings schließt Reichel nicht aus, dass einzelne Staatsanwälte den Feldzug noch auf eigene Faust weiterführen. 

So argumentiert die Bamberger Staatsanwaltschaft, die Äbtissin habe sich strafbar gemacht, weil sie das Kirchenasyl fortgesetzt hätte, nachdem das BAMF mitgeteilt habe, dass eine Härtefallprüfung nicht mehr in Betracht komme oder abschlägig beschieden worden sei. Eine Begründung, der Reichel nicht folgen mag: „Die Vereinbarung sah nie vor, dass Kirchenasyle nach negativer Einschätzung durch das BAMF abgebrochen werden müssten.“ Zudem würde die Logik der Staatsanwaltschaft die Rechtmäßigkeit des Kirchenasyls als solches infrage stellen. 

„Ich hab mal irgendwo den Satz gelesen: Tun, was man kann“, erzählt Thürmer. Sie sei nun mal in der Lage, Kirchenasyl zu gewähren. Andere könnten anders helfen. Und dann steigt sie wieder in den blauen Mitsubishi, um den Gast zum Bahnhof zu bringen. Das Autokennzeichen beginnt mit den Buchstaben „BA-MF“. Irgendwie unvermeidlich, wenn das Kloster Maria Frieden heißt und im Landkreis Bamberg liegt.
(Dominik Baur)

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Kommentare (4)

  1. EinHerzfürsHerz vor 5 Tagen
    Ein Hoch auf Menschlichkeit und Zivilcourage! Die stehen für mich immer noch höher als jedes Gesetz.
    Gesetze sind wichtig, aber genauso wichtig ist es, sich Gesetzen entgegenzustellen, wenn sie Schaden anrichten und unmenschlich sind.
  2. mike-in-the-box vor 2 Wochen
    @Löwenherzfriedenspreis

    Das ist kein Argument: Denn wenn ich so argumentiere, könnte jeder immer dann, wenn er glaubt, dass seiner Meinung nach das Recht nicht richtig ist oder ein Fehler passiert ist sich darüber hinwegsetzen. Egal ob Kirche, Firma oder Uwe aus Bielefeld. Genau so funktioniert Recht, in einem Rechtsstaat, aber eben gerade nicht. Es sit sogar genau das Gegenteil eines Rechtsstaates. Das Rechtswesen zeichnet es gerade aus, dass man gerichtliche ENtscheidung, sobald die Entscheidung rechtskräftig ist, akzeptiert. Man kann sagen dass es einem nichtgefällt, aber man hält sich daran. Und eben das tut die Kirche nicht.
    Und wohin das führen kann sieht man an der Türkei: Oberstes Gericht spricht einen inhaftierten Journalisten frei und das darunter liegende Gericht... ignoriert das Urteil Weil es wohl denkt, dass es falsch ist. ISt doch gut, dass das Gericht dem VErfassungsgericht die Möglichkeit gibt, seinen Fehler nochmal zu überdenken...

    Aus dieser Einstellung (die nette Kirche hilft dem Staat seien Fehler zu erkennen) spricht eine anmaßende Arroganz, versteckt hinter angeblicher moralischer Überkegenheit, gegenüber einem großen und teuren und mit CHecks &Balances versehenem VErwaltungs und Rechtsprozess, der sich in einem Satz zusammenfassen lässt:
    Wenn wir denken, das das Gesetz nicht richtig ist, müssen wir uns nicht daran halten.

    Ansonsten, es gibt, abgesehen von der mehrfachen überprüfung, auch durch das Gericht, den Folgeantrag nach §71 AylG. Selbst wenn kein "neuer Sachverhalt" geltend gemacht wird und eine Wiederaufnahme im Sinne der §§3 und 4 AsylG nicht in Betracht kommt, erfolgt die Prüfung von Abschiebungsverboten nach § 60 Abs.5 AufenthG von Amts wegen. § 60 Abs.5 AufenthG enthält die Prüfung von GEfahren im Sinne des Art. 3 EMRK
  3. Löwenherzfriedenspreis vor 2 Wochen
    Im staatlichen Asylverfahren können selbstverständlich auch Fehler passieren. zB.durch Unkenntnis eines Sachverhaltes. Im Rahmen einer erneuten Prüfung können solche Fehler korrigiert werden. Mechthild Thürmer unterstützt daher den demokratischen Rechtsstaat zu dem Sie sich bekennt durch Ihr eintreten. Sie schwächt Ihn nicht sondern Sie stärkt Ihn durch Ihr handeln. Den eine Starker Staat kann auch Fehler eingestehen lieber Mike in the Box.
  4. mike-in-the-box vor 2 Wochen
    "Zudem würde die Logik der Staatsanwaltschaft die Rechtmäßigkeit des Kirchenasyls als solches infrage stellen. "

    Was an sich Quatsch ist, da das Kirchenasyl keine Rechtsgrundlage hat. Wie es auch richtig weiter oben steht, wird es idR geduldet. Legal ist es aber nicht. Es wird nur nicht geahndet.

    Was das Problem ist. Deutschland betreibt ein sehr aufwendiges und teures und daher oft auch langes Asylverfahren. An dessen Ende steht dann eine Entscheidung (oft gerichtlich bestätigt oder durch das Gericht veranlasst).
    Wenn jetzt die Kirche kommt und sagt "Ist ja nett, dass ihr euch die Arbeit macht, mit euren GEsetzen und so, aber wir sind da anderer Meinung" und das Verfahren ad absurdum führt, bringt das natürlich das ganze System an den Rand der Farce. Und noch schlimmer: Die Kirche nimmt sich heraus, über dem Recht zu stehen. Da fragt man sich: Wenn die das dürfen, wieso nicht andere? Und das haben sich wohl auch andere gedacht, denn seit einiger Zeit ploppt ja das Kirchenasyl auf.

    Das einige, die dann im Kirchenasyl waren, am Ende ein Bleiberecht bekommen haben (wobei man nicht weiß welches, eine Duldung ist ja das eben nicht) als positivbeispiel anzuführen, ist das eben gerade nicht: Ja, es ist postiv für den Einzelnen, aber desaströs für den Staat als Gemeinwesesn.
    Wieso? Weil es ein Signal ausstrahlt: Egal ob du nach dem Recht eine Chance auf Asyl in Deutschland hast, komm her und stelle einen Asylantrag. Es ist egal, dass du dem deutschland Staat unglaublich viel Ressourcen und Geld kostest. Es ist egal, dass diese Ressourcen dann für die Fehlen, die anspruch auf einen Schutztitel haben. Wichtig ist, dass du dir damit Zeit erkaufst, damit du irgendwie anders einen Aufenthaltstitel kriegst, im Zweifel hilft dir das Kirchenasyl. Also komm nach Deutschland und beantrage Asyl.
    Das ist die Botschaft, die ausgestrahlt wird. Das ist ein Pull Effekt. Bei weitem nicht der Einzige, aber ein großer. Dazu die Erosion des Rechtsstaates.
    Und dass sich die Kirche hier über Behörden und Gerichte stellt, dass stößt den BEschäftigten und Richtern dort, wenig verwunderlich, übel auf.
    Ich glaube die wenigsten würden sich auf ihrer Arbeit gerne von der Kirche sagen lassen, wie sie ihre Arbeit jetzt bitte deren Meinung nach zu tun haben, und nicht so, wie es in den Gesetzen steht.
    Und die GEsetze sollen Gerecht sein (im Idealfall). Sie sollen menschliche Gefühle wie Mitgefühl (oder Antipathie) eben möglichst ausblenden. Denn wieso sollte der unsymphatische Antragsteller am Ende schlechter gestellt sein, als die nette Antragstellerin, nur weil er keine "Lobby" findet, die ihn unterstützt?
    Und auch das untergräbt die Kirche hier mit dem Argument der Nächstenliebe. Es geht aber gerade nicht um Nächstenliebe im Recht. Es geht um das große Ganze, das staatliche Gemeinwesen. Dem sich eigentlich auch die Kirche unterzuordnen hätte.
    Eswird aber, politisch, geduldet, weil die meisten Politiker keine Polizisten in eine Kirche schicken wollen, aus Angst vor einem Imageschaden. Was für gläubigr Menschen nachvollziehbar sein kann, für die die es nicht sind ist es eher verwunderlich, da eien Kirche auch nur ein Gebäude ist wie jedes andere.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Dadurch, dass sich die Kirche anmaßst sich über geltendes Recht zu stellen schadet sie auf lange Sicht dem Rechtsstaat, auch wenn einige Individuen dadurch das bekommen was sie wollen (in Deutschland zu bleiben) und sich die beteiligten sicher gut fühlen, geholfen zu haben. Das kann ich sogar verstehen, dass man sich dann gut fühlt. Aber den langfristigen Schaden wiegt es nicht auf.

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