Politik

Beim Besuch des Germanischen Nationalmuseums an dem von Dürer entworfenen Altarretabel aus der Kapelle des Nürnberger Zwölfbruderhauses (von links): Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD), Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Bayerns Europaministerin Melanie Huml (CSU). (Foto: dpa/Daniel Karmann)

05.07.2022

Auf Tour durch Franken

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigt Botschaftern den Norden Bayerns

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigt rund 150 nach Deutschland entsandten Botschaftern und hochrangigen Vertretern internationaler Organisationen Franken. Erste Station der Reise war am Dienstag ein Besuch beim mittelständischen Pumpenbauer Leistritz in Nürnberg. Die Wissenschaftsstadt Erlangen sowie die historische Domstadt Bamberg sollten folgen. Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, war bei dem Termin nicht dabei.

Eine solche Informations- und Begegnungsreise für das Diplomatische Korps richten deutsche Bundespräsidenten seit 1996 regelmäßig aus. In den vergangenen beiden Jahren war sie jedoch pandemiebedingt ausgefallen. Zuvor ging die Reise jedes Jahr in ein anderes Bundesland; 2019 war Rheinland-Pfalz, 2018 Bremen und 2017 Sachsen-Anhalt das Ziel.

In Nürnberg wird Steinmeier mit den Diplomaten auch das Germanische Nationalmuseum besichtigen, in Erlangen steht ein Besuch des Helmholtz-Instituts auf dem Programm. In Bamberg will Steinmeier den Dom besuchen und in der Neuen Residenz anschließend eine Ansprache halten.

Beim Mittagessen mit dem Diplomatischen Kors in Nürnberg hat Steinmeier den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ein mörderisches Verbrechen genannt. Die internationale Gemeinschaft müsse sich dieser imperialen Kriegstreiberei entgegenstellen.

Dieser Krieg bringe entsetzliches Leid über Millionen Menschen. "Er ist ein mörderisches Verbrechen", für das allein Russlands allein Präsident Wladimir Putin verantwortlich sei, sagte Steinmeier. Deutschland stehe fest und entschlossen an der Seite der Ukraine.
(Michael Donhauser und Martin Romanczyk, dpa)

 

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