Politik

Eines der bekanntesten Bordelle in Bayern: Der Leierkasten in München. (Foto: Felix Hörhager, dpa)

26.11.2019

Bayern hat die meisten Puffs

Ende 2018 waren rund 6 400 Prostituierte im Freistaat gemeldet

In Bayern waren Ende 2018 rund 6 400 Prostituierte offiziell gemeldet. Das zeigen die Zahlen zum Prostituiertenschutzgesetz, die das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden veröffentlichte.

Deutschlandweit gingen 2018 demnach 32 8000 Menschen offiziell der Prostitution nach. Der Großteil der Prostituierten (76 Prozent) war zwischen 21 und 44 Jahre alt, sechs Prozent zwischen 18 und 20 Jahren. Die meisten stammten aus dem Ausland. Den Statistikern zufolge besaß knapp ein Fünftel (rund 6200) die deutsche Staatsangehörigkeit.

Eine gültige Erlaubnis für ein Prostitutionsgewerbe hatten im Freistaat rund 560 Etablissements. Damit liegt Bayern bundesweit an der Spitze - in ganz Deutschland hatten 1600 Gewerbe eine erteilte oder vorläufige Erlaubnis.

Allerdings schränkte das Statistische Bundesamt die Aussagekraft der Daten ein: Zwar gelte das Prostituiertenschutzgesetz - und damit die zwingende Anmeldung für Prostituierte sowie die Genehmigungspflicht für die Gewerbe - schon seit 2017. Doch im vergangenen Jahr seien mancherorts die entsprechenden Verwaltungsstrukturen noch im Aufbau gewesen. So taucht in der Statistik beispielsweise kein einziges Gewerbe in Berlin auf.
(dpa)

Kommentare (1)

  1. Jenny am 27.11.2019
    Auch wenn das viele Leute nicht hören wollen: Bordelle bzw Prostituierte senken die Zahl an gewaltsamen sexuellen Übergriffen gegen Frauen aber auch Kindern. Warum wohl gibt es in der evangelischen Kirche oder im Islam sehr viel weniger Missbrauch durch Geistliche als in der katholischen Kirche? Sexualität ist ein Bedürfnis und es zu verbieten führt nicht dazu dass es verschwindet. Und da statisch auf 100 Mädchen Geburten etwa 107 Jungen Geburten kommen besteht für jeden 15. Mann schon rein statistisch keine Chance auf eine Partnerschaft.
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