Politik

05.01.2026

Bis zu 27 Prozent: Die AfD liegt in zwei neuen Umfragen vor der Union

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GMS zufolge 27 Prozent der Deutschen für die AfD stimmen. Bei Insa kommt die in Teilen rechtsextreme Partei auf 26 Prozent

Kurz nach Jahresbeginn bleibt die AfD in zwei Umfragen stärkste Kraft. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GMS zufolge 27 Prozent der Deutschen für die in Teilen rechtsextreme Partei stimmen. Dies ist 1 Prozentpunkt mehr als bei der letzten GMS-Erhebung Mitte November. Die Union verschlechtert sich von 25 Prozent auf 24 Prozent – die SPD kann um 1 Prozentpunkt auf 15 Prozent zulegen. Die Grünen kommen unverändert auf 12 Prozent, Die Linke verliert etwas und kommt auf 10 Prozent. Die Umfrage unter rund 1000 Wahlberechtigten wurde zwischen dem 23. Dezember und dem 5. Januar durchgeführt.

Auch INSA befragte zwischen dem 30. Dezember und dem 2. Januar rund 1000 Wahlberechtigte. Hier kommt die AfD ebenfalls unverändert im Vergleich zur letzten Umfrage auf 26 Prozent. CDU und CSU gewinnen einen halben Prozentpunkt und liegen aktuell bei 25 Prozent. Die SPD liegt unverändert bei 14 Prozent, Die Linke bei 11 Prozent. Die Grünen könnten der Erhebung zufolge ebenfalls mit 11 Prozent der Stimmen rechnen.

FDP und BSW würden laut den Umfragen an der Fünfprozenthürde scheitern

FDP und BSW würden beiden Umfragen zufolge den Einzug ins Parlament verpassen. Sie rangieren den Angaben zufolge zwischen 3 und 4 Prozent.

Es handelt sich bei den Umfragen nur um ein Stimmungsbild. Generell sind Meinungserhebungen immer mit Unsicherheiten behaftet – auch unterliegen sie einer gewissen Fehlertoleranz. Die nächste Bundestagswahl wird voraussichtlich erst 2029 stattfinden. (till)

Kommentare (1)

  1. Joachim Datko vor 2 Tagen
    1) Es freut mich, dass die AfD bei den Umfragen an erster Stelle steht.

    2) Und das, obgleich der Verfassungsschutz die AfD diffamiert.

    2a) Haldenwang (CDU) hat als Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz eingeräumt, dass die Behörde die AfD bekämpft: 20.06.23 ZDF-„Heute-Journal“: „Nicht allein der Verfassungsschutz ist dafür zuständig, die Umfragewerte der AfD zu senken.“ Das Bundesamt für Verfassungsschutz wird missbraucht.

    2b) Der Thüringer Verfassungsschutzpräsident Kramer (SPD) hat im Juni 2023 dem „Freien Wort“ ein Interview gegeben. Kramer, die AfD habe „eigentlich gar keine politischen Alternativen und Lösungen zu bieten“ und verfüge über „kaum vorhandene Programmatik“. Kramer (SPD) hat damit gezeigt, dass der Thüringer Verfassungsschutz parteipolitisch missbraucht wird.

    +++ Joachim Datko – Ingenieur, Physiker – Regensburg – AfD-Stammwähler +++
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