Politik

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kommt zum Gaza-Gipfel in Scharm el Scheich an. Unter Vorsitz von Ägyptens Präsident al-Sisi und mit Beteiligung von US-Präsident Trump soll bei dem Treffen von Staats-und Regierungschefs die Unterstützung für den Gaza Streifen nach der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas beraten werden. (Foto: dpa/Michael Kappeler)

13.10.2025

Bundesregierung erleichtert über Geisel-Freilassung aus Gaza

Alle von der islamistischen Hamas festgehaltenen Geiseln sind nach 738 Tagen nach Israel zurückgekehrt

Die Bundesregierung hat sich erleichtert über die Freilassung der letzten der von der islamistischen Hamas im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln geäußert. "Es ist eine sehr gute Nachricht, dass nach zwei langen Jahren der Krieg zu Ende ist und vor allen Dingen auch, dass nach diesen zwei langen Jahren von Angst und Schmerzen nun die letzten Geiseln in Freiheit sind", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille in Berlin. "Wir blicken in diesen Stunden mit großer Erleichterung auf die Entwicklungen in Israel und Gaza und vor allen Dingen auch auf das Schicksal der Geiseln."

Die Bundesregierung teile die Freude der Angehörigen der freigelassenen Geiseln, unter denen auch sieben deutsche Staatsangehörige seien, sagte Hille. "Wir wünschen den befreiten Geiseln und ihren Familien viel Kraft für den Heilungsprozess ihrer physischen und psychischen Wunden." Zugleich seien die Gedanken der Bundesregierung bei den Familien, deren Angehörige in der Gefangenschaft der Hamas zu Tode gekommen sind. Die Familien müssten nun endlich die sterblichen Überreste in Empfang nehmen können, um in Würde Abschied zu nehmen.

Die islamistische Hamas hatte am Vormittag die letzten 20 lebenden Geiseln freigelassen, darunter sind auch vier Deutsch-Israelis. Zu den Vereinbarungen gehört, dass die Hamas noch heute die Leichen von 28 Geiseln übergibt, darunter von drei Deutsch-Israelis. 

Bundesregierung: Alle müssen ihren Verpflichtungen nachkommen

Der Dank der Bundesregierung gelte allen, die den Frieden möglich gemacht hätten - an erster Stelle der US-Regierung und US-Präsident Donald Trump für dessen Initiative, aber auch den Vermittlerstaaten Katar, Ägypten und der Türkei sowie der israelischen Regierung, die den Weg zum Frieden freigemacht habe, sagte Hille. 

Von größter Bedeutung sei nun, dass alle Parteien ihren Verpflichtungen vollständig und unverzüglich nachkämen. "Es geht jetzt darum, dass der Waffenstillstand hält und sich die humanitäre Lage verbessert", sagte der Sprecher. Es müsse geklärt werden, wie der Gazastreifen dauerhaft gesichert und verwaltet werden könne. Die Bundesregierung sei bereit, weitere Schritte in Richtung eines dauerhaften Friedens zu unterstützen.
(Jörg Blank, dpa)

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