Politik

Auf den Intensivstationen vieler bayerischer Krankenhäuser nimmt die Bedrängnis wegen schnell steigender Zahlen von Corona-Patienten zu. (Foto: dpa/Fabian Strauch)

02.11.2021

Immer weniger freie Intensivbetten in Bayern

In einem Viertel der bayerischen Kommunen arbeiten die Krankenhäuser an der Kapazitätsgrenze

Auf den Intensivstationen vieler bayerischer Krankenhäuser nimmt die Bedrängnis wegen schnell steigender Zahlen von Corona-Patienten zu. Am Dienstag meldeten 40 der 96 bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte, weniger als zehn Prozent freie Intensivbetten zur Verfügung zu haben. In 23 Kommunen war kein einziges Intensivbett mehr frei, wie aus dem täglich aktualisierten Intensivregister hervorgeht. Bayernweit lagen 455 Covid-Patienten auf den Intensivstationen, fast 200 mehr als vor zwei Wochen.

Ganz oder nahezu voll belegt sind die Intensivstationen im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen ebenso wie in weiten Teilen Oberbayerns. Auch im östlichen Niederbayern hat sich die Lage verschärft.

Die Corona-Ampel der Staatsregierung, die als Indikator für die Belastung der Kliniken dient, steht nach wie vor auf "grün". Auf "rot" würde die Ampel von der Staatsregierung geschaltet, wenn die landesweite Zahl der Covid-Intensivpatienten auf 600 steigt. Dies wäre verbunden mit neuerlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Die hohe Zahl der Corona-Intensivpatienten hat in manchen Krankenhäusern bereits wieder Einschränkungen des regulären Betriebs zur Folge.
(Carsten Hoefer, dpa)

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