Politik

Die AfD liegt in zwei Umfragen stabil bei 26 Prozent. (Foto: dpa)

25.12.2025

Neue Umfragen: AfD kurz vor Jahresende vor Union

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zufolge 26 Prozent der Deutschen für die AfD stimmen. Bei Insa kommt die in Teilen rechtsextreme Partei auf den gleichen Wert

Kurz vor Jahresende bleibt die AfD in zwei Umfragen stärkste Kraft. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zufolge 26 Prozent der Deutschen für die in Teilen rechtsextreme Partei stimmen. Dies sind genauso viele wie eine Woche zuvor. Auch die Union kommt unverändert auf 24 Prozent – Grüne und SPD liegen ebenfalls unverändert bei 13 Prozent der Stimmen, Die Linke bei 11 Prozent. Die Umfrage unter 2000 Wahlberechtigten wurde zwischen dem 16. Dezember und dem 19. Dezember durchgeführt.

Auch INSA befragte zwischen dem 15. Dezember und dem 19. Dezember rund 1200 Wahlberechtigte. Hier kommt die AfD ebenfalls unverändert im Vergleich zur letzten Umfrage auf 26 Prozent. CDU und CSU verlieren  einen Prozentpunkt und liegen aktuell bei 24 Prozent. Dafür können die Grünen von 10,5 Prozent auf 12 Prozent und Die Linke von 10,5 Prozent auf 11 Prozent zulegen. Die SPD liegt unverändert bei 14 Prozent.

FDP und BSW würden laut den Umfragen an der Fünfprozenthürde scheitern

FDP und BSW würden beiden Umfragen zufolge den Einzug ins Parlament verpassen. Sie rangieren den Angaben zufolge zwischen 3 und 4 Prozent.

Es handelt sich bei den Umfragen nur um ein Stimmungsbild. Generell sind Meinungserhebungen immer mit Unsicherheiten behaftet – auch unterliegen sie einer gewissen Fehlertoleranz. Die nächste Bundestagswahl wird voraussichtlich erst 2029 stattfinden. (till)

Kommentare (1)

  1. Joachim Datko am 25.12.2025
    1) Ich schätze die AfD als verantwortungsbewusste, libertäre Partei der Bildungs- und Leistungsgesellschaft. Mir imponieren ihr Widerstand gegen die massive Einwanderung und ihr Widerstand gegen die massive Neuverschuldung durch die Regierung Merz (CDU/CSU, SPD).

    2) Die Ergebnisse der Wahlumfragen könnten noch viel besser sein, wenn sie der Inlandsgeheimdienst nicht bekämpfen würde.

    2a) Haldenwang (CDU) hat als Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz eingeräumt, dass die Behörde die AfD bekämpft: 20.06.23 ZDF-„Heute-Journal“: „Nicht allein der Verfassungsschutz ist dafür zuständig, die Umfragewerte der AfD zu senken.“ Das ist eine Ungeheuerlichkeit.

    2b) Der Thüringer Verfassungsschutzpräsident Kramer (SPD) hat im Juni 2023 dem „Freien Wort“ ein Interview gegeben. Kramer, die AfD habe „eigentlich gar keine politischen Alternativen und Lösungen zu bieten“ und verfüge über „kaum vorhandene Programmatik“.

    +++ Joachim Datko – Ingenieur, Physiker – Regensburg – AfD-Stammwähler +++
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