Politik

Markus Söder sieht ein mögliches Social-Media-Verbot für Jugendliche weiterhin kritisch. (Foto: dpaa/dts-Agentur)

12.03.2026

Nicht nur "Blabla": Söder skeptisch bei Social-Media-Verbot

Social Media erst ab 14 oder 16? Während CDU und SPD strengere Regeln diskutieren, bleibt Markus Söder skeptisch – und fordert erst einmal eine technische Lösung

CSU-Chef Markus Söder steht einem möglichen Social-Media-Verbot für Jugendliche weiterhin äußerst kritisch gegenüber. Er sei offen, über mögliche Maßnahmen für den Jugendschutz zu diskutieren, sagte Söder im Sender ntv. Zugleich betonte er: „Ich höre und lese in Australien, dass dieses große Social-Media-Verbot zu was führt? Zu gar nichts, weil alles umgangen werden kann.“ Bereits jetzt gebe es Altersbegrenzungen auf Social Media. „Warum klappt es nicht? Weil die Eltern nicht dafür sorgen.“

Zugleich setzte Bayerns Ministerpräsident zu einem Vergleich an: „Und eins muss man auch sehen: Alle wollen, dass man jünger wählt, dass man die Strafmündigkeit heruntersetzt“, sagte er und fügte hinzu: aber „Social Media hoch“. Er fügte an: „Ich bin da zurückhaltend.“

Söder pocht auf konkrete technische Lösung

Die Debatte über Verbote und Beschränkungen läuft auch in Deutschland immer stärker, seit Australien im Dezember als erstes Land ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt hat. Söder hatte sich bereits im vergangenen Jahr ablehnend gezeigt und argumentiert: Ein Verbot mache Tiktok, Instagram und Co. eher noch interessanter für Jugendliche und Kinder.

Die Schwesterpartei CDU hatte auf ihrem Parteitag im Februar beschlossen, ein Mindestalter von 14 für soziale Medien wie Tiktok und Instagram zum Schutz von Kindern und Jugendlichen einführen zu wollen.

Der Parteitagsbeschluss enthalte keinen Vorschlag, wie man das technisch umsetze, sagte Söder nun. „Ich würde mir gerne anschauen, ob es da einen konkreten technischen Vorschlag gibt, nicht nur so ein Blabla: "wir müssen, wir sollen".“ (dpa)

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!
Die Frage der Woche

Soll es einen staatlichen Tankrabatt geben?

Unser Pro und Contra jede Woche neu
Diskutieren Sie mit!

Die Frage der Woche – Archiv
X
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Beilagen

> Das neue vbw Unternehmermagazin ist online

Bundesforschungsministerin Dorothea Bär will mit ihrer Hightech-Agenda Deutschland technologisch auf ein neues Level bringen. Im Gespräch mit dem vbw Unternehmermagazin spricht sie über die Herausforderungen.

Jahresbeilage 2025

Nächster Erscheinungstermin:
28. November 2026

Weitere Infos unter Tel. 089 / 29 01 42 54 /56
oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download der aktuellen Ausgabe vom 28.11.2025 (PDF, 16,5 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Das kunst- und kulturhistorische Online-Magazin der Bayerischen Staatszeitung

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Unser Bayern - Nachbestellen

Aktuelle Einzelausgaben des Online-Magazins „Unser Bayern” können im ePaper der BSZ über den App-Store bzw. Google Play gekauft werden.