Soll das Ehegattensplitting abgeschafft werden?
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In ihrem Arbeitsprogramm für 2020 schlägt die neue EU-Kommission die Abschaffung von 1- und 2-Cent-Münzen vor, weil diese mehr kosten als nutzen. Beim Bezahlen mit Bargeld soll auf 5-Cent-Beträge auf- oder abgerundet werden. Dieser Vorstoß von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist gut und alltagstauglich. Die kleinen Münzen abzuschaffen spart Zeit, Geld, Ressourcen und würde viele Börsen leichter machen.
Bargeld bedeutet Freiheit. Das gilt für Münzen genauso wie für Scheine. Im Gegensatz zu vielen elektronischen Zahlungswegen haben Barzahlungen den Vorzug absoluter Anonymität. In Zeiten, in denen jeder Schritt des täglichen Lebens vermessen wird und viele Menschen persönliche Daten für kleine Bequemlichkeitsgewinne bereitwillig an Datenkraken wie Google übermitteln, ist diese Qualität von Bargeld ein Wert an sich. Deswegen sollten wir bei jedem Versuch, die Bargeldnutzung einzuschränken, hellhörig werden. Der 500-Euro-Schein wird inzwischen nicht mehr gedruckt, und wenn nun auch noch kleinere Cent-Münzen nach und nach aus dem Umlauf verschwinden, ist das womöglich ein weiterer kleiner Schritt hin zu einer bargeldlosen Welt, die wir nicht wollen können. Denn einerseits kommen wir damit dem gläsernen Bürger immer näher und andererseits wird es für Zentralbanken in einer bargeldlosen Welt plötzlich sehr viel leichter, Negativzinsen auch tatsächlich durchzusetzen. Deswegen gilt auch bei der Debatte um die mögliche Abschaffung von 1- und 2-Cent-Münzen: Wehret den Anfängen!



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