Wirtschaft

Fuß vom Gas - auf der Brenner Autobahn sollten deutsche Autofahrer fortan besonders vorsichtig sein, aber auch im übrigen Tirol wird Rasen teuer. (Foto: dpa)

20.11.2014

Bis zu 2180 Euro Bußgeld drohen

Ab heute werden Geschwindigkeitsüberschreitungen in Tirol drakonisch geahndet

Ob das schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die von diversen österreichischen Politikern angekündigte Revanche für die drohende deutsche Maut ist? Ab heute jedenfalls sollen zu schnelle Autofahrer in Tirol schmerzhaft zur Kasse gebeten werden. Im Falle einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 30 Stundenkilometern werden fortan bis zu 2180 Euro fällig. Auf der Inntalautobahn und auf dem Brenner gilt ab jetzt eine eiserne Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 Stundenkilometern. Am Dienstag hatte der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) eine entsprechende Verordnung unterzeichnet. Seine bürgerlich-konservative Partei war ursprünglich dagegen und hatte sich auch lange gewehrt - aber der grüne Koalitionspartner in der Innsbrucker Landesregierung hatte schlussendlich darauf gedrängt.

Offiziell soll die Luft sauberer werden


Offiziell geht es freilich nicht darum, Raser auszubremsen - wiewohl manche dahindonnernden "Piefkes" auf den Autobahnen die eher gemächlich fahrenden Einheimischen nerven - , sondern es soll die Luftqualität verbessert werden. Der "Lufthunderter", wie die Regelung in Österreich genannt wird, ist die Voraussetzung für die Wiedereinführung eines Lkw-Fahrverbots, das der Europäische Gerichtshof vor drei Jahren gekippt hatte. Bei dem neuen Tempolimit gibt es deshalb auch eine Besonderheit: Bei Verstößen werden Bußgelder nicht nach der Verkehrsordnung, sondern nach dem Immissionsschutzgesetz Luft (IG-L) berechnet. Der Strafrahmen fällt daher deutlich höher aus. (APL)

 

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!
Die Frage der Woche

Soll das Ehegattensplitting abgeschafft werden?

Unser Pro und Contra jede Woche neu
Diskutieren Sie mit!

Die Frage der Woche – Archiv
X
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Beilagen

> Das neue vbw Unternehmermagazin ist online

Bundesforschungsministerin Dorothea Bär will mit ihrer Hightech-Agenda Deutschland technologisch auf ein neues Level bringen. Im Gespräch mit dem vbw Unternehmermagazin spricht sie über die Herausforderungen.

> Das einblicke-Magazin der Bundesgesellschaft für Endlagerung ist online

Die Suche nach dem sichersten Ort für unseren Atommüll ist eine staatliche Jahrhundertaufgabe. Das einblicke-Magazin der Bundesgesellschaft für Endlagerung stellt vier Menschen vor, die diese Mission bei der Bundesgesellschaft für Endlagerung mit ihre

> Änderung der Gemeindeordnung

Liebe Leserinnen und Leser des Kommunalen Taschenbuchs, die Gemeindeordnung des Freistaats Bayern hat sich am 23. Dezember 2025 nach Redaktionsschluss (14. November 2025) nochmals geändert. Die entsprechenden Seiten können Sie hier herunterladen.

Jahresbeilage 2025

Nächster Erscheinungstermin:
28. November 2026

Weitere Infos unter Tel. 089 / 29 01 42 54 /56
oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download der aktuellen Ausgabe vom 28.11.2025 (PDF, 16,5 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Das kunst- und kulturhistorische Online-Magazin der Bayerischen Staatszeitung

Abo Anmeldung

Passwort vergessen?

Geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail ein um Ihr Passwort zurückzusetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: vertrieb(at)bsz.de

Zurück zum Anmeldeformular 

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Abo Anmeldung

Passwort vergessen?

Geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail ein um Ihr Passwort zurückzusetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: vertrieb(at)bsz.de

Zurück zum Anmeldeformular 

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Unser Bayern - Nachbestellen

Aktuelle Einzelausgaben des Online-Magazins „Unser Bayern” können im ePaper der BSZ über den App-Store bzw. Google Play gekauft werden.