Wirtschaft

Die Vespa wird künftig nicht mehr dröhnend durch die Städte flitzen. (Foto: ddp)

30.07.2010

Elektroroller in der Großstadt

Konkurrenz für die Vespa

Weltweit tüfteln Forscher und Entwickler an umweltschonenden Elektroantrieben. Für die Autobranche ist das ein Megathema, doch die Hürden auf dem Weg hin zu leistungsstarken und erschwinglichen E-Autos sind hoch. Als einfacher gilt die Entwicklung von Elektrorollern und -fahrrädern. Experten sehen vor allem in den Metropolen großes Potenzial. Das lockt auch die Autobauer.
„Wir werden bald einen E-Roller präsentieren“, kündigte Daimler-Chef Dieter Zetsche jüngst an. Die Stuttgarter wollen das Projekt im Herbst auf dem Pariser Autosalon präsentieren. Auch die Konkurrenz aus Bayern schläft offenbar nicht, BMW soll ebenfalls an einem elektrischen Zweirad arbeiten.
„Elektroroller sind für die Autohersteller die Möglichkeit, frühzeitig in den Markt mit Elektrofahrzeugen einzusteigen und sich zu positionieren. Mit dem Auto wird das noch eine Weile dauern“, sagt der Sprecher des Industrie-Verbands Motorrad Deutschland, Achim Marten. Weltweit arbeiteten vor allem viele kleine Hersteller an E-Rollern. „Die experimentieren an ganz unterschiedlichen Elektrobikes vom elektrounterstützten Fahrrad bis hin zum E-Sportmotorrad.“
„Elektrobikes sind vor allem für die Stadt gedacht, um damit zum Einkaufen oder zur Arbeit zu fahren“, sagt Marten. Wie beim Auto hinge alles von der Batterie ab. Genau dort verbucht das Zweirad ein Plus: „Der Vorteil gegenüber Elektroautos ist, dass Elektrozweiräder leichter sind. Die Batterie ist kleiner, damit ist der Anschaffungspreis auch deutlich niedriger als bei Elektroautos.“ (S. Koller und S. Raabe)

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