Wirtschaft

Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich besuchte bei seinem erstmaligen Biofach-Messerundgang auch den Stand der Molkerei Berchtesgadener Land. Es sei erfreulich, dass im Süden Bayerns entlang des Alpenkamms Gras als Grundfutter noch immer eine so große Bedeutung habe, so der Minister. (Foto: Molkerei Berchtesgadener Land)

13.02.2014

Gras als Grundfutter

Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich besuchte auf der Biofach in Nürnberg auch den Stand der Molkerei Berchtesgadener Land

Bereits seit den Anfängen der Biofach vor über 20 Jahren stellen die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG, Bio-Molkerei seit 1973, ihr anerkannt ökologisches Produktsortiment aus Alpenmilch auf der weltgrößten Naturkost-Fachmesse in Nürnberg vor. Am gestrigen Dienstag öffneten sich die Pforten für das Fachpublikum auf knapp 35.000 Quadratmetern. Über 2400 Unternehmen aus der ganzen Welt präsentieren noch bis Samstag ihre Öko-Produkte. Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) besuchte bei seinem erstmaligen Messerundgang auch den Stand der Molkerei Berchtesgadener Land.
Mais als Grundfutter in der Milchviehhaltung wie auch als „Futter“ für die Biogasanlagen sei national weiter auf dem Vormarsch, so Friedrich. Es sei daher erfreulich, dass im Süden Bayerns entlang des Alpenkamms Gras als Grundfutter noch immer eine so große Bedeutung habe. „Insbesondere in der Bio-Milcherzeugung wird auf eine natürliche Fütterung mit Gras als Futterquelle großen Wert gelegt. Nicht zuletzt aufgrund der schwierigen geologischen und witterungsbedingten Standortfaktoren ist eine grasbasierte Grundfütterung bei unseren Landwirten noch Standard und wirkt sich maßgeblich auf die Qualität der Milch und die daraus hergestellten Produkte aus“, ergänzt Barbara Steiner-Hainz, Ökotrophologin und Marketingleiterin der Molkerei Berchtesgadener Land.
Auf der jährlich stattfindenden Fachmesse präsentierte die Molkerei in diesem Jahr ihre neue haltbare Bio-Alpenmilch laktosefrei, die auch Menschen mit Laktoseintoleranz unbeschwerten Milchgenuss ermöglicht. Im Quarksegment wurde Pfirsich-Maracuja als neue Bio-Fruchtquarksorte ohne Zusatz von Aromen vorgestellt. Ab sofort ist die Bio-Schokomilch der Marke Alpenzwerg aus 99 Prozent Öko und Fair-Zutaten hergestellt. Dabei wird nun neu die Schokoladenzubereitung über Deutschlands größte Fair-Trade-Organisation Gepa bezogen. Die stetige Erweiterung des Sortiments und die steigende Nachfrage nach Bio-Milchprodukten ermöglicht es der Genossenschaft, die Bio-Milcherfassung stetig zu erweitern. So werde heute die Bio-Milch von über 450 Landwirten abgeholt, verarbeitet und im Naturkosthandel ebenso wie im konventionellen Lebensmittelhandel erfolgreich vermarktet. Mit über 25 Pro-zent stellt das Bio-Sortiment heute ein wichtiges Standbein der Molkerei dar. (Barbara Steiner-Hainz)

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