Bauen

Klettern, was das Zeug hält. (Foto: Kletterzentrum)

25.03.2011

2500 Quadratmeter zum Kraxeln

Münchner Kletterzentrum wurde erweitert

Im Jahr 1989 wurde mit dem „Grubergebirg“, einer Freianlage aus Stahlbeton der Grundstein für den Erfolg des Kletterzentrums in München gesetzt. Die 1600 Quadratmeter die damals entstanden, waren für diese Zeit ein mutiger Schritt. Die Kletteranlage im Freien wurde nach kurzer Zeit so begeistert angenommen, dass sie nach einigen Jahren schon die Kapazitätsgrenze an schönen Sommertagen erreichte. Somit war klar, dass eine Erweiterung möglichst in Form einer Kletterhalle notwendig wurde, um auch im Winter Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. Im Dezember 1999 war es dann schließlich soweit und Deutschlands größte Kletteranlage in Thalkirchner Straße wurde feierlich eröffnet.
Auch dieses Mal erwies sich die Erweiterung als äußerst erfolgreich und wurde begeistert von Kletterern aller Altersklassen angenommen. Aufgrund der starken Frequenz wurden im Sommer 2001 die restlichen Außenwände der Kletterhalle mit Kletterplatten bestückt und im Herbst 2001 eine Flutlichtanlage installiert. Nachdem der Klettersport weiterhin boomte und Klettern sich zunehmend als Breitensport manifestierte, kam auch das neue Kletterzentrum recht bald an seine Grenzen, so dass man sich schon sehr bald mit einer Konzeption zur erneuten Erweiterung beschäftigte.
Am 26. April 2010 fand der erste Spatenstich statt, am 22. Oktober 2010 konnte das Richtfest gefeiert werden. Seit dem 19. Februar 2011 können sich Kletterfreunde in der größten Kletteranlage der Welt an rund 7800 Quadratmetern Kletterfläche austoben.
Das Raumprogramm des Neubaus umfasst eine Kletterhalle – inklusive Schulungs- und Kinderbereich – mit einer Grundfläche von 420 Quadratmetern, einer Höhe von bis zu 15 Metern und einem Bruttorauminhalt von 6100 Kubikmetern, eine Boulderhalle mit 220 Quadratmetern Grundfläche sowie einen Sanitär-, Versorgungs- und Bistrobereich mit weiteren rund 900 Quadratmetern Grundfläche über alle Geschosse. In der bestehenden Anlage wurde der Eingangsbereich, inklusive Bistro, umgestaltet, so dass ein Schulungsraum mit 50 Quadratmetern sowie Lagermöglichkeiten entstanden.
Im Untergeschoss 2 gibt es unter anderem eine Kletterhalle mit einer Grundfläche von 270 Quadratmetern und einer Raumhöhe von bis zu 15 Metern, einen Übungsbereich für Kurse und Anfänger, einen Kinderspielbereich sowie einen Boulderbereich mit 220 Quadratmetern Grundfläche und 6,30 Metern Höhe. Im Untergeschoss 1 befinden sich unter anderem eine Galerie, Umkleiden, Duschen und ein Technikraum.
Im Erdgeschoss gibt es folgende Räumlichkeiten: Eingangshalle mit Wartebereich für Kurse und Gruppen, Counter/Kassenbereich/Infobereich, Verleihbereich, inklusive Materialausgabe, ein Bistro mit Sitzbereich, eine Galerie mit direktem Blick in die neue Kletterhalle, Küche und Lager, Garderobe und ein Verbindungsgang zum Erdgeschoss der bestehenden Halle. Im Obergeschoss befinden sich Außensitzflächen.
Im Außenbereich wurden Kletterwände angebracht und Bouldermöglichkeiten geschaffen. Um auch bei Regen während der warmen Jahreszeit außen klettern zu können, wurden die neuen Außenkletterbereiche überdacht.
In die Erweiterung des DAV Kletter- und Boulderzentrums München wurden 5,338 Millionen Euro investiert. Die Planung lag bei Ralph Gierlinger, rgp architekten, München. (BSZ)

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