Bauen

Die repräsentative neue Firmenzentrale in Burghausen. (Foto: Hinterschwepfinger Projekt GmbH)

18.06.2021

Architektur schafft Verbindung

Neuer Unternehmenssitz von Hinterschwepfinger in Burghausen

Fertiggestellt und bezogen prägt der neue Firmensitz von Hinterschwepfinger das Stadtbild Burghausens spürbar. Nach etwa zwei Jahren Planungs- und Bauzeit wurde das Projekt – ein Meilenstein in der über 60-jährigen Unternehmensgeschichte – termingerecht abgeschlossen. Direkt am Stadtpark, in zentraler Lage und unmittelbarer Nähe zur Burg bietet das Gebäude auf rund 2600 Quadratmetern Platz für sämtliche Planungsabteilungen des Industrie- und Gewerbebauspezialisten. Die Realisierung des Neubaus bedeutet auch die Vollendung eines wichtigen und attraktiven Knotenpunkts der Stadt.

Zusammen mit dem gegenüberstehenden Gebäude bildet der ausdrucksvolle Neubau von Hinterschwepfinger eine Verbindung zwischen der historischen Altstadt und der als moderner Industrie- und Gewerbeort geltenden Neustadt. Insgesamt haben die Wacker Pensionskassen VVAG und Hinterschwepfinger in den letzten fünf Jahren an diesem markanten Standort 22 Millionen Euro investiert und die städtebauliche Vorgabe, durch die architektonische Einheit der beiden Bauten ein „Tor zur Neustadt“ zu erschaffen, erfüllt.

Zeitloses Design

Der neue Unternehmenssitz von Hinterschwepfinger besticht durch seine urbane Architektur und sein zeitloses Design. Dies wird neben der klaren Linienführung vor allem durch die Wahl der verwendeten Materialien erreicht, wobei der Fokus auf Qualität, Echtheit und Beständigkeit lag – auf Werten, die dem Selbstverständnis des Unternehmens entsprechen. Für die Fassadengestaltung wurden Jura-Kalkstein und Messingelemente gewählt, deren hohe Wertigkeit auch im natürlichen Verwitterungsprozess erhalten bleibt.

Im Gebäudeinneren setzt sich die Gestaltung mit den hochwertigen Materialien fort, helles, naturbelassenes Eichenholz, Glas und Metall prägen – je nach Bereich in unterschiedlichem Anteil – das Erscheinungsbild. Das Besondere am innenarchitektonischen Konzept sind zum einen die subtilen Variationen des Designs. Sie unterbrechen zwar nicht die durchgängige, harmonische Gesamtlinie, sorgen jedoch durch feine Abweichungen und raffinierte Lösungen (zum Beispiel Treppen, Lichtdesign) für Abwechslung und Lebendigkeit. Glaswände mit teilweisem Sichtschutz zwischen den Büros wahren zwar die Grenzen von einem Raum zum anderen, gleichzeitig heben sie diese aber optisch auf. Die Innenarchitektur schließt damit nicht aus, sondern öffnet den Blick.

Eigene Photovoltaikanlage

Sie entfaltet freilich auch ihre funktionale Komponente. Die Büros der verschiedenen Abteilungen, Besprechungs- und Sozialräume sind wohlüberlegt angeordnet. Sie ermöglichen ruhiges, konzentriertes Arbeiten ebenso wie enge Kooperationen und kurze Kommunikationswege. So kann bei umfangreichen Projekten mit vielen beteiligten Fachbereichen ein gemeinsamer Projektraum eingerichtet werden. Das bedeutet eine temporäre Ver- beziehungsweise Zusammenlegung der Arbeitsplätze aller Beteiligten in einen Raum. Diese Art der Zusammenarbeit lässt die Projekte effizienter und kostengünstiger durchführen.

Bei der TGA-Planung hatte die Energieeffizienz eine hohe Priorität. Dementsprechend ist die Ausstattung des Gebäudes auf dem neuesten technischen Niveau. Seine Grundlast wird über die eigene Photovoltaikanlage abgedeckt. Diese ermöglicht unter anderem die passive Kühlung im Sommer über die Leitungen der Fußbodenheizung.

Der bewusste Umgang mit Ressourcen zeigt sich in vielen weiteren Bereichen von der Beleuchtung mit LEDs bis hin zur Brauchwasser-Nutzung. Dank des energieoptimierten Gesamtkonzepts werden die gesetzlich vorgeschriebenen Werte um rund 30 Prozent übertroffen.

Die repräsentative Firmenzentrale von Hinterschwepfinger ermöglicht dem Unternehmen einerseits, seinen namhaften Kunden auf Augenhöhe zu begegnen. Andererseits bietet das Gebäude für bis zu 90 Mitarbeiter*innen Platz sowie eine angenehme und zugleich leistungsfördernde Arbeitsatmosphäre in hochwertig ausgestatteten Büros, Besprechungs- und Sozialräumen. Nicht zuletzt wirkt es identitätsstiftend und unterstreicht den besonderen Anspruch des Unternehmens an sich und seine Leistungen. (BSZ)

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