Bauen

Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer, Robert Niedergesäß, Landrat des Landkreises Ebersberg und Sprecher der MVV-Verbundlandkreise (links) und Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer des MVV. (Foto: StMB)

09.03.2020

Fit für die Zukunft machen

Positionspapier der MVV-Verbundlandkreise für eine attraktivere S-Bahn München

Die MVV-Verbundlandkreise haben Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer dazu heute ihre Gedanken und Wünsche für eine attraktivere S-Bahn in einem Positionspapier überreicht. Ministerin Schreyer: „Ich danke den Landkreisen ausdrücklich für ihr Engagement in Bezug auf den ÖPNV. Es ist unser gemeinsames Ziel, das System zuverlässig und fit für die Zukunft zu machen. Wir müssen alle Möglichkeiten durchdenken, von U-Bahn-Verlängerungen bis zur Seilbahn. Aber aus meiner Sicht braucht es vor allem eine erhebliche Beschleunigung des Ausbaus der Außenäste der S-Bahn und zusätzlich sinnvolle Querverbindungen. Hier müssen wir mit den zuständigen Landkreisen überlegen, wie wir uns noch besser aufstellen.“ Denkanstöße liefern die Landkreise mit ihrem Positionspapier. „Zahllose Rückmeldungen der Pendler, die nahezu tagtäglich mit den Schwierigkeiten im System konfrontiert sind, sind für mich gleichermaßen Anspruch und Triebfeder, für weitergehende und schnell umsetzbare Verbesserungen im System einzustehen“, so Ebersbergs Landrat Robert Niedergesäß, Sprecher der MVV-Verbundlandkreise.

MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch: „Die S-Bahn München ist, mit der Stammstrecke in der Innenstadt, nicht nur für die Landeshauptstadt eine Hauptschlagader des Verkehrs. Sie ist auch und gerade auf den Außenästen – zusammen mit den Busverkehren als Zubringer – das Rückgrat des ÖPNV in den Verbundlandkreisen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir gemeinsam Ideen entwickeln, diese umsetzen und an Stabilität und Angebot des Schienenpersonennahverkehrs im MVV-Raum arbeiten.“

Die Gedanken und Forderungen aus dem Papier der Landkreise werden nun im Rahmen des Programms „Bahnausbau Region München“ bewertet. Ministerin Schreyer: „Mein Haus hat auch ihr erstes Positionspapier aus dem Jahr 2017 aufgegriffen. Derzeit werden 40 Maßnahmen auf ihre Machbar- beziehungsweise Umsetzbarkeit untersucht, weitere 28 Maßnahmen – darunter die 2. Stammstrecke als das zentrale Element – befinden sich bereits in der konkreten Planung, im Bau oder sind schon umgesetzt. Gemeinsam mit der DB, dem MVV und den Landkreisen konnte der Freistaat bereits zahlreiche Verbesserungen erzielen, so beispielsweise im Bereich der Fahrgastinformation. Aber wir dürfen nicht nachlassen: Gerade bei großen Störungen muss die Information der Fahrgäste noch deutlich besser werden.“ (BSZ)

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