Bauen

Offene Grundrisse mit klarer Zonierung liegen bei Bauherren im Trend. (Foto: BDF/Sonnleitner/Fotostudio Bachmeyer)

22.01.2026

Flexibel, smart und nachhaltig

Fertighaus-Trends 2026: Wohnkonzepte, die gleichermaßen Offenheit und Rückzug ermöglichen sowie Technik nahtlos integrieren

Wohnen wird persönlicher, flexibler und technisch noch ausgereifter. Die Fertighaus-Trends 2026 zeigen: Gefragt sind Wohnkonzepte, die gleichermaßen Offenheit und Rückzug ermöglichen, die Technik nahtlos integrieren und die Räume für unterschiedliche Lebensphasen schaffen. Achim Hannott, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), erklärt: „Fertighäuser sind immer stärker nachgefragt. Durch ihr ganzheitliches Gebäude- und Energiekonzept, ihre große gestalterische Bandbreite, aber auch durch ihre innovative, serielle Fertigungsweise ist das Fertighaus heute am Puls der Zeit.“

Trend 1: Offene Wohnräume mit Struktur.

Offene Grundrisse bleiben ein prägender Trend, den viele Baufamilien schätzen. Sie schaffen fließende Übergänge zwischen Küche, Wohn- und Essbereichen und bieten viel Raum fürs Familienleben. Es geht um strukturierte Offenheit: Klare Zonierungen sorgen für die nötige Orientierung bei freiem Wohngefühl und guten Blickbeziehungen. Im Fertighaus lässt sich das durch detaillierte Planung und bewährte Grundrisslösungen besonders gut umsetzen. „Ein Vorteil der Fertighausbranche sind dabei auch die vielen Musterhaus-Ausstellungen, in denen Bauherren unterschiedliche Wohnkonzepte live erleben und danach fundierte Entscheidungen für die eigene Planung treffen können“, so Hannott.

Trend 2: Wandelbare Grundrisse für jede Lebensphase.

Wohnräume sollen multifunktional und flexibel sein, um sich veränderten Lebenssituationen anzupassen. Flexible Wohnkonzepte gewinnen daher an Bedeutung, sei es für Homeoffice, Familienzuwachs oder altersgerechtes Wohnen. Im Fertighausbau ist diese Wandelbarkeit leicht umsetzbar. Zusätzlich eröffnet die moderne Modulbauweise neue Perspektiven: Anbauten und Aufstockungen lassen sich mit fertig angelieferten Raummodulen schnell realisieren. „Vorausschauende Planung und die Möglichkeit, Wohnraum bei Bedarf zu erweitern, machen Fertighäuser flexibel und zukunftsfähig“, erklärt der BDF-Geschäftsführer.

Trend 3: Technik als Alltagshelfer.

Intelligente Haustechnik ist ein selbstverständlicher Bestandteil modernen Wohnens. Smart-Home-Systeme steuern Licht, Heizung, Rollläden und sorgen für Sicherheit. Sie lassen sich programmieren und per App einfach bedienen – mehr Komfort und Energieeffizienz inklusive. „Ein Fertighaus mit intelligenter Ausstattung verbindet Technik mit dem Alltag und entlastet die Bewohner spürbar“, sagt Achim Hannott. Im modernen Fertighausbau wird die Technik von Anfang an eingeplant und optimal auf das Gebäude abgestimmt. So entsteht ein Zuhause, das dabei mithilft, Energiekosten zu sparen und Wohnkomfort zu steigern.

Trend 4: Natürlichkeit und Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit bleibt ein dominierender Trend für Bauqualität, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit. Fertighäuser aus Holz verbinden natürliche Baustoffe mit ressourcenschonender Fertigung und energieeffizienten Wohnkonzepten. Holz bindet langfristig CO2, ist regional verfügbar und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Davon profitieren die Umwelt und die Bewohner.

2026 steht im Zeichen lebensnahen und zukunftsorientierten Wohnens. Clevere Raumkonzepte, integrierte Smart-Home-Technologie, nachhaltige Materialien und wandlungsfähige Nutzungsbereiche prägen moderne Fertighäuser. „Die hiesige Fertighausindustrie ist geprägt von vielen Familienunternehmen mit einem großen Erfahrungsschatz und umfassenden Qualitätsversprechen. Für sie bedeutet Wohnen, Wohlfühlräume zu gestalten, die Zufriedenheut schaffen, den Alltag erleichtern und sich dem Leben anpassen“, fasst der Geschäftsführer des BDF abschließend zusammen. > BSZ
 

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