Bauen

Das Noerpel Logistikzentrum in Elsdorf. (Foto: C. E. Noerpel GmbH)

06.11.2018

Neues Logistikzentrum geplant

Die Noerpel-Gruppe plant im Großraum München ein Logistikzentrum

Die Noerpel-Gruppe avisiert ein neues Bauprojekt: Im Großraum München soll auf einem knapp 90.000 Quadratmeter großen Grundstück eine Logistikanlage für die Lagerung sensibler Stoffe entstehen. Der Baustart ist für das zweite Quartal 2019 geplant. In das Projekt wird die Noerpel-Gruppe voraussichtlich 50 Millionen Euro investieren.

Die neue Immobilie will Noerpel speziell für die Lagerung von Gefahrstoffen und wassergefährdenden Produkten konzipieren. Dafür wird der Bau nach neuesten Sicherheitsstandards entwickelt. Um zum Beispiel Boden und Grundwasser zu schützen, wird sogenannte WGK-Folie unter dem Estrich eingebracht. „Durch die hohen Sicherheitsstandards entstehen ideale Bedingungen für die Logistik rund um die Lagerung sensibler Produkte“, sagt Berthold Bernecker, Geschäftsführer bei Noerpel. „Gleichzeitig legen wir solche Immobilien aber so an, dass sie sich später an weitere kundenspezifische Anforderungen anpassen lassen.“

Mit dieser Spezialisierung soll das Logistikzentrum bei München bereits das zweite Warehouse mit einer überwiegenden Ausrichtung auf Gefahrstoffe und wassergefährdende Produkte werden. Bereits 2017 eröffnete Noerpel in Elsdorf zwischen Hamburg und Bremen eine 40.000 Quadratmeter große Immobilie, in der das Unternehmen Logistik und Value Added Services unter anderem für die BP Tochter Castrol abwickelt.

„An vielen Logistikstandorten haben wir eine verstärkte Nachfrage nach Lagerfläche für Güter mit hohen Anforderungen festgestellt“, sagt Berthold Bernecker. „Das können Produkte aus der Chemie-Wirtschaft sein, aber auch viele herkömmliche Alltagsartikel fallen unter die Kategorie Gefahrstoffe.“ Der Neubau bei München eignet sich nach Fertigstellung beispielsweise für Produkte wie Farben und Lacke, Haarspray oder Haushaltsreiniger. Sie können dort gelagert, kommissioniert und bei Bedarf durch die unternehmenseigene Spedition sowie über das IDS Netzwerk verteilt werden. Bereits jetzt wäre ein Teil der Flächen an Bestandskunden vergeben. „Mit dem neuen Logistikzentrum wollen wir aber auch ein Angebot für interessierte Industriebetriebe vieler Branchen aus der Region München und Süddeutschland schaffen“, sagt Berthold Bernecker. (BSZ)

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