Bauen

Das Flächennutzungskonzept zeigt die geplante Nutzung der drei Hallen und Funktionsbereiche des neuen Volksbads. (Foto: Stadt Nürnberg)

09.03.2020

Neues Volksbad nimmt Gestalt an

Nürnberg soll sein Volksbad wieder als Schwimmbad bekommen

Christian Pröbiuß, Mitarbeiter der Projektgruppe Volksbad, stellte im Werkausschuss NürnbergBad den derzeitigen Planungsstand des neuen Volksbads vor. „Dass wir bei den Planungen des Volksbads schon so weit sind, stimmt mich sehr optimistisch, dass wir das Projekt Wiederbelebung im Sommer endgültig starten. Wir haben heute gesehen, wie die genaue Flächenzuordnung ist, wo die Saunen hinkommen, wie schön der Kleinkinderbereich wird. Das ist schon echt konkret alles. Dass die Projektgruppe und die Planer so rasch und konzentriert gearbeitet haben, ist klasse und zeigt auch, dass alle an einem Strang ziehen und die Wiedereröffnung wirklich wollen“, sagte Bürgermeister und Erster Werkleiter von NürnbergBad, Christian Vogel.

Pröbiuß erläuterte den derzeitigen Planungsstand: „Es ist ein anspruchsvolles Projekt. Wir haben ein großes Gebäude aber wenig zusammenhängende Flächen. Und auch Barrierefreiheit und Denkmalschutz sind echte Herausforderungen. Aber es sieht schon sehr gut aus. Viel haben wir bereits detailliert durchgeplant: das große Schwimmbecken im Jugendstilambiente von Halle I und nebenan ein moderner Baby- und Kleinkinderbereich, in dem sich auch die Eltern entspannen können.“

In Halle II wird es – so wie es früher auch war – vier Bahnen für Schul- und Vereinsschwimmen mit Meterbrett geben. Abends und am Wochenende wird auf dem Wasser getafelt und es können Tagungen und Veranstaltungen im besonderen Ambiente stattfinden. Das Kesselhaus wird neu gebaut und enthält dann ein Lehrschwimmbecken und Umkleiden.

Halle III, die ehemalige Frauenschwimmhalle, ist voll und ganz für Sauna und Wellness da, mit voraussichtlich vier bis sechs Saunen und vielem mehr zum Wohlfühlen. Sie bekommt auch eine direkte Anbindung zum großen Physiotherapiebereich und zur Gastronomie. Letztere soll auch für externe Gäste offen sein. Alle sind eingeladen, im Bereich der alten Wannenbäder und hoch oben im ehemaligen Lichthof mit Blick auf die historische Fassade und hinein in die Halle II einen Kaffee oder einen Cocktail zu trinken oder auch zu essen.

Im Hof der N-Ergie hinter dem Volksbad wird es ein großes Parkhaus mit direktem Zugang ins Volksbad geben. Der Bereich vor dem Bad wird derzeit von Verkehrs- und Stadtplanung neu geplant.

Vogel und Pröbiuß stellten auch das weitere Vorgehen dar: Im April 2020 könne es eine erste Kostenschätzung geben. Sie zeigt, ob und wie weit man von den prognostizierten 50 bis 55 Millionen Euro für die Revitalisierung des Volksbads entfernt ist. Bis zum Juli 2020 werde die Entwurfsplanung mit sehr genauer Kostenberechnung erarbeitet. Dann entscheide der Stadtrat, ob das neue Volksbad kommt, oder nicht. Wenn ja, wird ab 2021 endgültig gebaut.

Bürgermeister Vogel sagte dazu: „Ich bin guter Dinge, dass Nürnberg sein Volksbad als Schwimmbad wiederbekommt. Die überwältigende Mehrheit der Menschen in dieser Stadt und auch im Stadtrat wollen das. Dieses gemeinschaftliche Arbeiten am gleichen Ziel tut wirklich gut und freut mich auch. Und wir brauchen das Volksbad: Nürnberg wächst gerade im Westen und eben dort fehlt ein gut erreichbares Bad. Der Bedarf für Schulschwimmen ist hoch, noch dazu, wenn das Bad so zentral liegt und perfekt angebunden ist. Auch Tagungs- und Veranstaltungsräume mit besonderer Atmosphäre sind in Nürnberg rar. Das bietet das Volksbad ohne Zweifel. Wenn es 2024 wieder öffnet, dann kann das Volksbad wieder das sein, wofür es mit viel Sorgfalt gebaut wurde: ein wunderschönes Schwimmbad für die Nürnbergerinnen und Nürnberger.“ (BSZ)

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