Beruf & Karriere

Auch 2021 sind wieder verlängerte Erholungszeiten mit wenigen Urlaubstagen drin. (Foto: dpa/Patrick Pleul)

18.12.2020

Aus vier mach zehn

Wie sich die Brückentage 2021 effizient einsetzen lassen

Wann soll ich Urlaub nehmen? Die Frage ist für 2021 während der Corona-Pandemie noch schwieriger zu beantworten als in anderen Jahren. Frühes Planen zahlt sich trotzdem aus.

Durch das Planen bekommt man eine grobe Struktur für das Jahr. „Das sind die Fixpunkte, auf die man sich vorbereiten kann“, sagt der Psychologe und Psychotherapeut Gerhard Blasche aus Wien. Und je konkreter ein Ziel ist, desto wahrscheinlicher sei es, dass man es auch umsetzt.

Mehrere kürzere Urlaube im Jahr einzuplanen, sei dabei in der Regel erholsamer als einen langen. Ermüdung baut sich immer wieder auf, weshalb man wenigstens einen Teil des Urlaubs zum Beispiel für längere Wochenenden aufsparen sollte, lautet Blasches Empfehlung.

Eine Möglichkeit ist dabei, Brückentage zu nutzen. An diesen Daten sind 2021 verlängerte Erholungszeiten mit wenigen Urlaubstagen drin:

Heilige Drei Könige
(Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt): Drei Bundesländer haben am 6. Januar frei. Da der Tag im Jahr 2021 auf einen Mittwoch fällt, bietet er sich für ein langes Wochenende mit nur zwei verbrauchten Urlaubstagen an. Wer vier Tage investiert, kann sich zumindest in diesen Bundesländern auf zehn freie Tage am Stück freuen, weil Neujahr (1. Januar) im Jahr 2021 ein Freitag ist.

Weltfrauentag (nur Berlin): Am 8. März ist in Berlin Feiertag, 2021 ist das ein Montag. Heißt: Wer im Anschluss vier Tage frei nimmt, hat inklusive der Wochenenden neun Tage Ruhepause.
Ostern: Ostern fällt auf das Wochenende vom 2. April (Karfreitag) bis 5. April (Ostermontag). Wer vier Urlaubstage entweder vor oder nach dem Osterwochenende einsetzt, kann – die beiden Wochenenden eingerechnet – jeweils zehn Tage Erholung am Stück genießen.

Christi Himmelfahrt: Der in vielen Regionen auch als Vatertag begangene Feiertag fällt wie immer auf einen Donnerstag, 2021 ist es der 13. Mai. Mit einem Urlaubstag am Tag darauf kommt man auf ein verlängertes Wochenende von vier Tagen Dauer. Wer vier Urlaubstage investiert, bekommt insgesamt neun Tage Entspannung dafür.

Pfingsten: Nach Christi Himmelfahrt kommt Pfingsten, der 23. und 24. Mai sind ein Sonntag und ein Montag. Wer mit Christi Himmelfahrt beginnt und zwischen dem 14. und 21. Mai sechs Tage Urlaub beantragt, hat inklusive aller drei Feiertage gleich zwölf Tage am Stück frei.

Fronleichnam (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland): Menschen in sechs Ländern im Süden und Westen Deutschlands können sich auf den 3. Juni freuen: Bei ihnen ist Fronleichnam ein Feiertag. Er fällt auf einen Donnerstag und bietet sich damit für ein verlängertes Wochenende an. Auch hier ist die Kombination mit Pfingsten möglich, sodass sich mit acht Urlaubstagen insgesamt 16 freie Tage am Stück ergeben.

Allerheiligen (Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Saarland): Dieser regionale Feiertag am 1. November ist 2021 ein Montag. Das verlängerte Wochenende lässt sich mit vier Urlaubstagen zu neun freien Tagen am Stück ausbauen.

Weihnachten: Der Heiligabend (24. Dezember) ist 2021 ein Freitag. Beide Weihnachtsfeiertage fallen also – für Arbeitnehmer unfreundlich – auf Samstag und Sonntag. Wer jedoch an Heiligabend und an Silvester (31. Dezember) nicht arbeiten muss, kann sich mit dem Einsatz von vier Urlaubstagen, die vom 27. bis 30. Dezember genommen werden, zehn freie Tage am Stück verschaffen, die bis ins Jahr 2022 hineinreichen.

Sonstige Feiertage: Hier sieht es schlecht aus. Zwei bundesweite Feiertage fallen auf ein Wochenende: der Tag der Arbeit (1. Mai) auf einen Samstag und der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) auf einen Sonntag. Auch weitere regionale Feiertage wie Maria Himmelfahrt (15. August) und der Reformationstag (31. Oktober) liegen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer recht ungünstig: Beide fallen auf einen Sonntag. (dpa)

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