Beruf & Karriere

Pflegekräfte werden händeringend gesucht. (Foto: dpa)

28.09.2018

Pflegepersonal von der Uni

Katholische Stiftungshochschule München will den Master-Studiengang „Community Health Nursing“ entwickeln

Die Katholische Stiftungshochschule München (KSH) hat sich mit Erfolg um Drittmittelförderung für die Entwicklung eines Master-Studiengangs „Community Health Nursing“ beworben. Sie ist damit eine von drei Hochschulen deutschlandweit, die in einem Projektzeitraum von zwei Jahren dazu beitragen werden, das akademische Qualifizierungsangebot in diesem Bereich auszubauen und auch weiterzuentwickeln.

Seit Anfang 2017 läuft das Projekt „Community Health Nursing“, das von der Agnes-Karll-Gesellschaft für Gesundheitsbildung und Pflegeforschung im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) durchgeführt und finanziell von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird. Das zweiphasige Projekt setzt sich zum Ziel, das Konzept „Community Health Nursing“, das sich international bereits in vielen Ländern etabliert und auch bewährt hat, nun auch maßgeblich in der deutschen Gesundheitsversorgung und Pflege einzuführen. Bisher konnte sich die „Community Health Nurse“, die als speziell qualifizierte Pflegefachperson die Primärversorgung unterstützt, in Deutschland noch nicht oder nur partiell durchsetzen. Und das, obwohl die Hausarztpraxen überfüllt und gerade die angemessene Versorgung im ländlichen Raum immer schwieriger wird. Das soll sich nun auch aufgrund akademischer Qualifizierungsangebote ändern.

Die Masterstudiengänge, die in Projektphase II – auf Basis der Ergebnisse und eines Konzeptes aus der ersten Projektphase, in dem die Aufgaben, Merkmale und notwendigen Kompetenzen von Community Health Nurses beschrieben und spezifische Bedingungen in Deutschland benannt werden – entwickelt werden, sollen ab 2020 bereits akkreditiert und von Pflegefachpersonen studiert werden können. Unter mehreren qualifizierten Hochschulanträgen wählte ein Auswahlgremium von Vertretern aus Großbritannien, Kanada, USA und der Robert Bosch Stiftung drei Hochschulen aus, darunter die Katholische Stiftungshochschule München, die für die Entwicklungsphase einen Zuschlag von knapp 200 000 Euro erhält. Das Auswahlverfahren erfolgte mehrstufig. Die KSH München, deren Pflege-Fakultät zu den größten und ältesten bayernweit zählt, setzte sich hier als einzige Hochschule für angewandte Wissenschaften durch.

Die Katholische Stiftungshochschule München ist eine national und international hoch angesehene Hochschule für Sozial-, Pflege- und pädagogische Berufe in kirchlicher Trägerschaft. Sie bietet ihren etwa 2400 Studentinnen und Studenten an den beiden Standorten Benediktbeuern und München eine intensive und professionelle Betreuung. Neben den Bachelorstudiengängen Soziale Arbeit, Pflegemanagement, Pflegepädagogik, Pflege dual, Bildung & Erziehung im Kindesalter und Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit (auch im Doppelstudium mit der Sozialen Arbeit) bietet die KSH München auch Masterstudiengänge und vielfältige Fortbildungsveranstaltungen an. (BSZ)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 41 (2018)

Umfrage Bild
Abstimmen
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
 
Unsere Umfragen sollen Trends aufzeigen und haben keinen repräsentativen Charakter.

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 12. Oktober 2018 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Hans Theiss
(CSU), Arzt, Münchner Stadtrat und Landtagskandidat

(JA)

Stephan Pilsinger (CSU), Arzt und Mitglied des Gesundheitsausschusses im Bundestag

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Jahresbeilage 2018

Nächster Erscheinungstermin:
30.November 2018

Anzeigenschluss: 9.November 2018

Weitere Infos unter Tel. 089/290142--54/56 oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download (PDF, 18 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.