Einmal unter dem sternenklaren Himmel der Wüste Marokkos übernachten, dem heiligen Berg Kailash in Tibet gegenüberstehen, die Gletscher Patagoniens in Chile und Argentinien mit eigenen Augen sehen oder die Azoren zu Fuß bis an ihre Steilküsten erkunden: Erlebnisse wie diese stehen bei vielen Reisenden ganz oben auf der Bucketlist.
Für 2026 zeichnet sich ein klarer Trend ab: Statt möglichst viele Ziele in kurzer Zeit zu bereisen, rücken langfristig geplante Herzenswünsche in den Fokus der Reiseplanung. Bei Weltweitwandern lassen sich diese Sehnsuchtsorte auf sorgfältig konzipierten Wander-Erlebnisreisen erkunden. Begleitet von Local Guides entstehen beim gemeinsamen Wandern besondere Gänsehautmomente: Die Guides lenken den Blick auch hinter die Kulissen, präsentieren ihr Heimatland aus persönlicher Perspektive, zeigen Überraschendes und Unerwartetes und schaffen so unvergessliche Erlebnisse.
Eine Nacht unter Sternen
Sand knirscht unter den Füßen, Dromedare ziehen ruhig durch die Ebene, Berber weisen den Weg. Zu Fuß geht es durch Dünenlandschaften, Stein- und Felswüste, Schritt für Schritt hinein in die Weite der marokkanischen Sahara. Am Abend schenken die Gastgeber Tee ein und backen Brot. Dann senkt sich die Sonne über der Sahara. Dieser besondere Gänsehautmoment bleibt unvergessen: ein klarer Nachthimmel mit Abertausend funkelnden Sternen, fernab von Straßen, Licht und Lärm.
Genau dieses Erlebnis machen die Gäste auf der Wander‑Erlebnisreise „Marokko – Sternschnuppen der Wüste“. Gemeinsam mit Berbern und ihren Dromedaren geht es zu Fuß von Camp zu Camp durch das Oued‑Draa‑Gebiet. Ein Local Guide begleitet die Wandergruppe, vermittelt Wissen über seine Heimat und sorgt für einen reibungslosen Reiseverlauf. Auftakt und Abschluss der Reise bildet die pulsierende Stadt Marrakesch – mit ihren Souks und kunstvoll verzierten Koranschulen.
Zwischen Himalaya-Weite und Pilgerpfaden
Ob aus spirituellen Gründen oder sportlich motiviert – Tibet steht bei vielen Reisenden ganz oben auf der Liste der Sehnsuchtsziele. Und das aus gutem Grund: Die schneebedeckten Gipfel des Himalayas, die Weite des Hochlands sowie die Präsenz von Klöstern und jahrhundertealten Pilgerwegen prägen das Landschaftsbild. Höhepunkt für viele ist der heilige Berg Kailash, der aus religiöser Ehrfurcht nicht bestiegen, sondern seit Jahrhunderten respektvoll zu Fuß umrundet wird – die sogenannte Kora gilt als zentrales Pilgererlebnis der Region.
Mit der neu ins Programm aufgenommenen Wanderreise „Langtang, Kailash und Tibets goldene Dächer“ greift Weltweitwandern dieses besondere Once-in-a-Lifetime-Erlebnis auf: Gäste sind dabei zu Fuß und in kleiner Gruppe zwischen 8000er-Gipfeln unterwegs. Die Trekkingroute führt durch das Langtang-Tal mit Blick auf Gletscherberge, weiter ins tibetische Hochland zu Klöstern, Manimauern und zum Manasarovar-See, bevor die Umrundung des Kailash einen weiteren Höhepunkt bildet. Begleitet wird diese Reise wie üblich von einem Local Guide, der in dieser Region verwurzelt ist und den Teilnehmenden spannende Einblicke in Alltag, Glauben und Kultur seines Heimatlandes vermittelt.
Am anderen Ende der Welt
Ganz am anderen Ende der Welt liegt Patagonien – schon allein wegen seiner Entfernung zu Europa ist es seit jeher das ultimative Sehnsuchtsziel vieler Natur– und Bergbegeisterten. Die schroffen, gigantischen Berge wie der Fitz Roy und Torres del Paine oder die grandiosen Gletscher wie der Perito-Moreno-Gletscher mit seinen krachenden Eisabbrüchen üben eine magische Faszination aus.
Mit der Wander‑Erlebnisreise „Patagonien: Anden, Wälder, Eisberge“ macht Weltweitwandern die Patagonien-Must-Sees zu Fuß erlebbar. Die Tour kombiniert dabei Patagoniens große Natur-Schaubühnen: von der Carretera Austral und dem Parque Patagonia bis zur Wanderung zur Lagune de los Tres mit Blick auf das Fitz-Roy‑Massiv, vom Perito Moreno bis zu Etappen an der Magellanstraße.
Grün statt Großstadt
„Es war Liebe auf den ersten Blick. Die Natur, die Menschen sowie das Inselleben haben mich sofort begeistert“, sagt Oliver, der 2011 auf die Azoren ausgewandert ist und als Local Guide Gästen die Schönheiten des Atlantik-Archipels zeigt. Genau diese Mischung macht den Reiz der Inseln aus: üppiges Grün, vulkanische Landschaften, Meerblick fast überall – und ein Alltagstempo, das sich spürbar vom urbanen unterscheidet. Wer Abstand von Lärm, Dichte und Dauererreichbarkeit sucht, findet hier Raum, Natur und Bewegung – ideal für Menschen, die gerne draußen unterwegs sind.
Auf der Wander-Erlebnisreise „Olivers Azoren“ zeigt Oliver seine Wahlheimat so, wie er sie lieben und schätzen gelernt hat: zu Fuß, entschleunigt und nah an Land und Leuten. Es geht über mehrere Inseln des Archipels, entlang von Steilküsten und Kraterseen, durch üppige Vulkanlandschaften und zu heißen Schwefelquellen wie in Furnas, wo man gemeinsam das traditionell im Erdreich gegarte Cozido probiert. (BSZ)
www.weltweitwandern.com
Kommentare (0)
Es sind noch keine Kommentare vorhanden!