Reisen

Das Vier-Sterne-Superior-Hotel Das Rübezahl, im Hintergrund der Forggensee. (Foto: Das Rübezahl)

02.07.2019

Erholung mit Sterneküche

Das Rübezahl: Urlaub mit Blick auf Schloss Neuschwanstein

Direkt vor den Allgäuer Alpen, in idyllischer Lage mit unmittelbarem Blick auf die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, befindet sich in Schwangau, Ortsteil Horn, das Hotel Das Rübezahl. Das Vier-Sterne-Superior-Hotel ist als Ausgangspunkt bestens geeignet, um das Allgäu und seine Umgebung zu entdecken.

Die Geschichte des familiengeführten Hotels beginnt 1959, als Hildegard und Herbert Thurm das damalige „Haus Hubertus“ kauften und als „Hotel Rübezahl“ eröffneten. Der Name ist dabei eine Reminiszenz an den bekannten Berggeist aus der alten Heimat der Thurms, dem Riesengebirge. 1983 übernahm ihr Sohn Erhard den Familienbetrieb und lenkt seit 1990 mit seiner Frau Giselle die Geschicke des Hauses.

Im Laufe der Jahre entstand so aus einer Pension ein alpin-inspiriertes Domizil, das fest mit der Allgäuer Tradition und Kultur verbunden ist. Vergrößert wurden im Laufe der Jahre das Stammhaus um ein Landhaus, die Residenz und den Wellnessbereich „Therme Romana“ mit Außenpool. 2010 folgte die Renovierung aller Zimmer und der öffentlichen Bereiche.

2014 schlugen die Thurms durch den umfangreichen Um- und Neubau ein neues Kapitel in der Geschichte des Familienbetriebs auf. Mit einer Investitionssumme von fünf Millionen Euro entstand nach zweijähriger Planungsphase, neunmonatiger Bauzeit und zweimonatiger Schließung ein Anbau mit zwölf Doppelzimmern, fünf Suiten sowie einem neuen Beauty-Bereich. Mittlerweile verfügt Das Rübezahl über insgesamt 54 Zimmer und Themensuiten. Besonders viel Wert wurde auf edle Stoffe, Altholz- und besondere Design-Elemente gelegt. So sind beispielsweise alle neuen Zimmer mit Effektkaminen und gepressten Heu- und Wiesenblumen ausgestattet. Im Zuge des Umbaus wurde zudem erstmals eine Lobby mit Kamin-Lounge und Bar geschaffen.

Die Lage des Hotels prägt seit jeher das Haus und spiegelt sich auch in der Denk- sowie Lebensweise der Hoteliersfamilie wider. Diskreter Luxus und eine klare Ausrichtung stehen hierbei im Mittelpunkt. Damit Gäste ihren Aufenthalt in vollen Zügen genießen können, legen Giselle und Erhard Thurm größten Wert auf gelebte Gastfreundschaft sowie persönlichen und qualitativ hochwertigen Service.

Die Philosophie des Rübezahls versteht sich als eine Hommage an den Königswinkel und findet ihren Ausdruck in einem Zusammenspiel zwischen dem Naturraum und dem Standort. Bei der Planung des Anbaus und der Erweiterung wurde größter Wert auf eine naturnahe Umsetzung gelegt. Ganz bewusst entschied man sich für die Verwendung von Materialien aus der Region und heimische Handwerkskunst. So entstand ein Rückzugsort, der authentische Allgäuer Tradition und Gemütlichkeit mit zeitgenössischem Wohngefühl und Chic verbindet.

Alpenländische Fassade

Das Äußere des Hotels präsentiert sich mit einer modernen alpenländischen Fassade, Ziergiebeln und Wänden aus Naturbruchstein. Heimisches Natur- und Altholz spielen die Hauptrolle bei der Gestaltung der regionstypischen Schindelverkleidung sowie bei den Balkonen und dem Ziergiebel des Anbaus. Architektur und Innendesign spiegeln darüber hinaus den Anspruch des Hotels wider, eine Einheit aus Luxus und Romantik, alpiner Eleganz und maximalem Komfort zu bilden.

Gäste betreten Das Rübezahl durch einen neuen Eingangsbereich mit großzügiger Lobby und Rezeption. Luftig und offen gestaltet, lädt er mit einer Bar und der Kamin-Lounge zum Verweilen ein. Durch einen Lichthof und bodentiefe Fensterfronten fällt Tageslicht ins Innere und sorgt für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Hochwertige Holzböden, stilvolle Lampen und Dekoration sowie harmonische Farbtöne bereiten ein gemütliches, warmes Ambiente.

Für den erholsamen Schlaf offeriert Das Rübezahl ein Kissenmenü. Zur Auswahl stehen unter anderem das „Rosenschlummer Kissen“ mit dem feinen Duft von getrockneten Rosenblüten oder ein „Entspannung Relax Hirsekissen“ mit Lavendel, Hopfenzapfen, Bio-Hirseschalen, Goldmelisse und Baldrian. Einen frischen Start in den Tag garantiert ein „Energetic Kissen“ mit Dinkelspelz, Buchweizen, Hirseschalen und Haferkraut, aromatisiert mit wilder Minze und Zinnkraut.

Der Wellness-Bereich lädt auf 1000 Quadratmetern mit Tepidarium, Kräuter-Dampfbad, einer römischen Stubensauna, Solegrotte, Whirlpools, Erlebnisduschen, Kneippbecken und diversen Ruhebereichen zum Entspannen ein. Im Außenbereich gibt es einen beheizbaren kleinen Pool mit Inneneinstieg. Wer hier seine Bahnen im Wasser ziehen möchte, wird vermutlich enttäuscht, denn der Pool dient eher der Abfrischung als der sportlichen Betätigung. Allerdings entschädigt dafür der Blick auf die Alpenkulisse mit den beiden Schlössern. Ein weitläufiger Ruhegarten, die Panoramasauna und der Felsenwhirlpool unter freiem Himmel laden ebenfalls zum Entspannen ein. In der Beauty-Alm befinden sich sieben edel gestaltete Behandlungsräume für Körper- und Schönheitsanwendungen.

Sportlich geht es aber auch im Das Rübezahl. Das Hotel bietet nicht nur Wanderungen an, der Gast kann auch hauseigene Fahrräder ausleihen, Standard oder gegen Gebühr E-Bikes, um beispielsweise die Gegend rund um den Forggensee zu erkunden. Um nicht zu verhungern, kann man einen Picknickkorb oder einen Picknickrucksack für unterwegs ordern (ebenfalls gegen Gebühr).

Apropos Essen: Das Restaurant Gams & Gloria des Vier-Sterne-Superior-Hotels wurde heuer erstmals vom Guide Michelin mit einem Stern gekürt. Somit bereichert das Allgäuer Gourmetrestaurant unter der Leitung von Küchenchef Michael Bernhard ab sofort Deutschlands Sternegastronomie und zählt mit zu den kulinarischen Hotspots der Alpenregion bei Schloss Neuschwanstein. Bereits im vergangenen November erkochte der 32-jährige Bernhard 15 Punkte und zwei Hauben im Gault & Millau.

„Unser Anspruch ist es, unsere Gäste jeden Tag aufs Neue mit heimischen Produkten aus der Region in höchster Qualität zu überzeugen“, so Bernhard.

Derzeit ist das Gams & Gloria jedoch geschlossen: Sommerpause wie Verena Kößler, Sales & Marketing Managerin des Hotels, erklärt. Denn viele Gäste, so Kößler, wollen im Sommer auf der Terrasse essen und das Sterne-Gourmet-Diner wird nur in der kleinen Stube des Hotels serviert. Darüber hinaus plant Bernhard ein neues Konzept sowie neue Gerichte. Ab dem 6. September ist das Gams & Gloria dann für Hotel- wie auch externe Gäste wieder geöffnet (Mittwoch und Donnerstag Ruhetag); Reservierung unbedingt erforderlich.
Im Zuge der Neuausrichtung des Küchenkonzepts erhielt auch das Hotelrestaurant einen Namen und empfängt seine Gäste jetzt als Restaurant Louis II. Es überzeugt ebenfalls mit exquisiten Genüssen von Küchenchef Bernhard.

Hervorzuheben sind auch die Cocktailkreationen von Barchef Christian Wellisch und Regina Varga. Wellisch denkt nicht in Zutaten, sondern in Konsistenzen und Geschmacksnoten. Seine große Liebe gilt dem Spiel mit Aromen. Bei ihm kommt Frisches ins Glas. Früchte und Kräuter dürfen in ausgewählten Weinen einen Tag lang ziehen, um ihr Aroma abzugeben. Eine Eigenkreation ist des legendäre Rübezahl-Elexir, ein mit Haselnuss verfeinerter Rum, nicht nur legendär, sondern sagenhaft.

Zum Hotel gehört auch die Rohrkopfhütte am Tegelberg. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel und belohnt mit einem atemberaubenden Panorama. Erreichbar ist die Hütte über die Tegelbergbahn sowie per Rad, Ski oder während einer rund 90-minütigen Wanderung. (Friedrich H. Hettler)

(Die Lobby, das Zimmer Alpentraum 1 und Sternekoch Michael Bernhard bei der Arbeit - Fotos: Das Rübezahl)

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