Reisen

Der ZweiTälerSteig im Schwarzwald wurde erneut als Qualitätsweg ausgezeichnet. (Foto: Patrick Kunkel)

18.03.2020

Fünf Etappen, fünf Landschaften

ZweiTälerSteig im Schwarzwald erneut als Qualitätsweg ausgezeichnet

Im ZweiTälerLand im südlichen Schwarzwald finden Aktivurlauber vor den Toren Freiburgs auf den insgesamt 106 Kilometern des ZweiTälerSteigs ausgezeichnetes Wandervergnügen. Bereits zum vierten Mal erhielt der abwechslungsreiche Rundweg vom Deutschen Wanderverband nun das Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. In fünf Tagestouren umrunden Outdoor-Fans einmal die Region und entdecken die schönsten und ursprünglichsten Winkel des Elz- und Simonswäldertals. Für die insgesamt 4120 Höhenmeter entlohnen entlang des Wegs zahlreiche Naturschauspiele wie die beeindruckenden Zweribach-Wasserfälle oder die wildromantische Teichschlucht die Wanderer. Jede Etappe hat dabei ihren eigenen Charakter: Während der östliche Teil mit seinen großen Höhenunterschieden vor allem körperlich fordert, kommen Naturliebhaber auf den zwei letzten Strecken mit ihren wechselnden Aussichten, bequemen Wegen und sanften Anstiegen zur Ruhe.

Etappe 1: Hoch hinaus! Auf der ersten Etappe geht es vom mittelalterlichen Städtchen Waldkirch durch die dichten Wälder hinauf auf den Kandel, den höchsten Punkt des ZweiTälerSteigs. Auf schmalen Pfaden überwinden die Aktivurlauber so stolze 1.000 Höhenmeter. Oben angekommen entlohnt der beeindruckende Weitblick bis zu den Vogesen vom Kandelfelsen für die Anstrengungen. Mit etwa zehn Kilometern Länge ist die erste Tagestour zwar ein verhältnismäßig kurzer – aber intensiver – Start.

Etappe 2: Wild und steil! An Tag zwei führt der Steig auf gut 25 Kilometern durch den wildesten Teil des ZweiTälerLandes. Mit einem steten Wechselspiel von steilen An- und Abstiegen wandern die Urlauber durch den urwüchsigen Bannwald, vorbei an den donnernden Zweribach-Wasserfällen und weiter ins Tal der Wilden Gutach. Hier durchqueren die Wanderer dem rauschenden Bach folgend die Teichschlucht. Anschließend geht es wieder im engen Zick Zack hinauf zur Hintereck. In der urigen Bergvesperstube mit herrlichem Panorama wartet eine kleine Stärkung, bevor die Wanderer dann vorsichtig über den alpinen Pfad bis zum Gasthaus Engel in Obersimonswald absteigen und entlang der Wilden Gutach bis zum Tagesziel weiterwandern.

Etappe 3: Von Gipfel zu Gipfel! Die dritte Etappe steht im Zeichen der Gipfelüberquerungen: Tafelbühl, Hörnleberg, Braunhörnle und Rohrhardsbergs. Unterwegs auf dem Kammweg folgen die Wanderer so jahrtausenderalten Pilgerspuren. Denn wo heute die Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau vom Hörnleberg“ steht, thronte laut einer Sage auch schon vor 2.000 Jahren ein Sonnentempel. Dichte Tannen und Bergwiesen säumen den Weg auf der 25 Kilometer langen Etappe und die einzigartige Aussicht bei der Kapfhütte stärkt die Kräfte für den Abstieg ins Tal.

Etappe 4: Liebliche Kulturlandschaft! Der vierte Tag beginnt inmitten von urwüchsiger Natur noch auf dem westlich verlaufenden Höhenzug. Über taunasse Wiesen steigen Wanderer hinauf zum Huberfelsen, der sich wie ein Turm aus den Baumspitzen erhebt, bevor sie an der Prechtaler Schanze den höchsten Punkt der insgesamt 23 Kilometer langen Strecke auf 836 Metern erreichen. Anschließend passieren die Naturliebhaber mit dem Landwassereck – einem der schönsten Aussichtspunkte des Elztals – auch den landschaftlichen „Wendepunkt“ des ZweiTälerSteigs. Von hier geht es dann durch die sanft gewellte Hügellandschaft des Elztals mit fruchtbaren Bergwiesen und idyllischen Waldrandwegen sowie traditionsreichen Bauernhöfen.

Etappe 5: Wechselspiel fürs Auge! Die fünfte Etappe hält viele Überraschungen bereit – nach jeder Kurve und bei jedem Austritt aus dem Wald erwartet die Wanderer eine neue Perspektive und Aussicht über das ZweiTälerLand und den bereits zurückgelegten Weg auf der anderen Seite des Tals. Der letzte Abschnitt führt auf knapp 23 Kilometern über den langen Höhenrücken zwischen Elztal und Rheintal hinunter nach Waldkirch, dem Ausgangspunkt des ZweiTälerSteigs. Mit der historischen Kastelburg kommen Kulturbegeisterte zum Abschluss des Rundwegs zusätzlich auf ihre Kosten.

Unterwegs warten neben der beeindruckenden Landschaft auch verschiedene Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten entlang des Weges, auf den Gipfeln oder unten im Tal. Mit dem Paket Wandern ohne Gepäck buchen Gäste einen bequemen Wanderurlaub mit vier, fünf oder sechs Übernachtungen inklusive Frühstück und Lunchpakete. Bei der Pauschale sind die dazugehörigen Gepäcktransfers mit Abholung des Gepäcks in Waldkirch, Wanderkarten, ZweiTälerSteig Aufnäher und Pin sowie ein Willkommensgeschenk inkludiert. Das Paket ist ab 404 Euro pro Person buchbar. (BSZ)

(Beim ZweiTälerSteig erlebt man in fünf Etappen fünf Landschaften - Foto: Patrick Kunkel)

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