Reisen

Szene aus Momo. (Foto: Tobias Melle)

30.01.2020

Kolonko, Momo und Kneissl

Mit einem abwechslungsreichen Programm geht das Hofspielhaus in den Fasching

Das Hofspielhaus in der Münchner Falkenturmstraße (www.hofspielhaus.de) startet mit einem knallbunten Programm in die narrische Zeit. Einige Highlights:

„So wie jetzt!“ heißt das neue Programm, des Travestiestars Chris Kolonko. Es verspricht, dass es pure Lebensfreude versprüht, viel zum Lachen bereit hält und die klassische Kunst der Travestie auf moderne Art und Weise transportiert. Kolonko ist der einzige Travestiekünstler Deutschlands, der bekannt dafür ist, sich auf spektakuläre Weise immer wieder neu zu erfinden.

Momo, ein wundersames Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt. Sie besitzt nichts als das was sie gerade findet oder was man ihr schenkt. Allerdings hat sie eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Mit dieser Zeit beginnen ihre Freunde, sich selbst neu zu sehen. Doch eines Tages tauchen die grauen Herren in der Stadt auf. Das was sie wollen ist die kostbare Lebenszeit von Menschen. Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe Einhalt gebieten kann…

Die Hofspielhaus-Eigenproduktion ist ein Theaterstück voller Erkenntnisse und Emotionen für Jung und Alt. Ein Familientheaterstück nach Michael Ende.

„Räuber Kneissl Revival – das Musical“ wird am 2. Februar aufgeführt. Das Stück folgt einerseits der Lebenslinie des berüchtigten Räubers und Mörders aus der Heimat der Glonnstars im Landkreis Dachau. Kneissl wurde 1902 auf dem Schafott hingerichtet. Andrerseits spiegelt es die heutige Zeit an der Person des kriminellen Volkshelden von damals.

Was wäre wohl heute aus ihm geworden? Die Antwort darauf ist ebenso überraschend wie der Schluss. So viel sei verraten: Das Stück beginnt mit der Hinrichtung….

Libretto und Texte, die vor Witz und hintersinnigen Anspielungen auf die Gegenwart sprühen, hat sich Reinhold Klein, der auch den Kneissl spielt, ausgedacht. Jürgen Offermann – ausgebildeter Kirchenmusiker – verzaubert mit seinen mitreißenden mal swingenden und groovenden, mal getragenen Kompositionen die beiden Welten des 19. Jahrhunderts beziehungsweise der Gegenwart. Mit einfachen Mitteln gelingt Franziska Schönherr seitens der Regie eine überzeugende Umsetzung. Vier ausgebildete Sängerinnen und Sänger sowie eine vor Charme sprühende Sprecherin sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Das Publikum selbst wird in das Geschehen mit einbezogen.

Corinna Binzer schlüpft am 27. Februar bei „Fast eine Rede. Wahn & Sinn zum Thema Fasten“ in die Rolle der „Marianne (Mary-Ann) Rechtham“, die den kleinen Weiler Sanktkleinoberjosefshausen verlässt, in dem sie mit ihrer Familie einen Hof bewirtschaftet, um in der großen Stadt ihren Standpunkt und ihre Sichtweise auf Wahn & Sinn zum Thema Fasten kund zu tun. Sie hat auf diesem Gebiet ihre ganz eigenen Erfahrungen und Anschauungen und gibt diese mit einem großen Augenzwinkern sehr humorig zum Besten.

Eine Lesung übers Fasten und andere Zwänge... „Da Michi“ (Michael Muggesser) begleitet Corinna Binzer auch bei diesen Auftritten, wie schon bei ihrem ersten Solo-Programm. (FHH)

(Das neue Programm von Chris Kolonko heißt "So wie jetzt!". Szene aus Räuber Kneissl - Fotos: Manuel Jacob/Ionut Cojocaru)

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