Freizeit und Reise

Eine der vier neuen Rooftop Junior Suiten im Stammhaus des Verwöhnhotels Bismarck. (Foto: Verwöhnhotel Bismark)

27.08.2026

Neues Suiten-Glück

Das Vier-Sterne-Superior Verwöhnhotel Bismarck in Bad Hofgastein feiert 60-jähriges Jubiläum und einen tollen Umbau

Bad Hofgastein bildet den sonnigen Mittelpunkt des Dreiklangs Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein. Diese drei Orte teilen sich das Gasteiner Tal untereinander auf und sind ein Zentrum für Winter- und Sommerurlaub sowie für Kur und Gesundheit im Salzburger Land.

Bereits die Römer siedelten im Gasteinertal und auch der Silber- und Goldbergbau war hier in vollem Gange. Bad Hofgastein bildete mit der Hauptsiedlung das Zentrum des Tales. Hier hatte auch das Gericht (Gerichtshof) der Region Gastein seinen Sitz. Daher erhielt die Ortschaft die Bezeichnung Hof in der Gastein, später wurde daraus Hofgastein.

Ein besonderes Highlight im Sommer ist der Wanderschaukeltag, den es jeden Montag gibt. An diesem Tag kann man mit einem Ticket zwei Berge und vier Bergbahnen erleben. Am Wanderschaukeltag haben die Schlossalmbahnen, die Senderbahn, die Kaserebenbahn und die Stubnerkogelbahn geöffnet. Es besteht die seltene Möglichkeit, auch im Sommer von Gipfel zu Gipfel zu schaukeln und mit einfachen Wanderungen die herrliche Umgebung der Skischaukel zu genießen.

Idealer Weise lässt sich an diesem Tag der Besuch der zahlreichen Bergattraktionen, wie die der rund 140 Meter lange Hängebrücke, der Glocknerblick und der Felsenweg (alles auf dem Stubnerkogel) verbinden.

Ein unterschätztes Naturjuwel ist der Wasserfall in Bad Hofgastein. Er ist über einen Wanderweg etwas außerhalb des Ortes in nordöstlicher Richtung zu erreichen. Der Weg ist gut erschlossen und begehbar. Es lohnt sich auf jeden Fall, für dieses Naturspektakel den leichten Aufstieg auf sich zu nehmen. 

Aus einer Pension
wird ein Verwöhnhotel

Im Winter warten über 200 Pistenkilometer jeder Schwierigkeitsstufe im Gasteinertal auf die Brettlfans. Darüber hinaus besuchen viele Gäste auch den berühmten, weltweit einzigartigen Heilstollen in Bad Gastein, der mit seinem natürlichen Heilklima zahlreiche körperliche Beschwerden beziehungsweise chronische Schmerzen lindert und vorbeugt.

Natürlich gibt es in Bad Hofgastein zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten. Eine davon ist das Vier-Sterne-Superior-Verwöhnhotel Bismarck (www.hotel-bismarck.com), das mittlerweile aus drei Häusern besteht, dem Stammhaus, dem Fürstenhaus und dem Schlössl.

Die Geschichte des Verwöhnhotels Bismarck beginnt mit der Eröffnung der 30 Betten Pension von Thomas und Olga Schmidt am 20. Mai 1966. Bereits fünf Jahre später wurde durch den Zubau eines Speisesaals und eines Aufenthaltsraums aus der Pension Bismarck das Hotel Bismarck. Der größte Sprung erfolgte dann 1981 als das Hotelierspaar das erste private Thermalhallenbad in Bad Hofgastein errichtete. Nun gab es 39 Zimmer mit 66 Betten. 1990 wurde das Thermalfreibad mit Saunenbereich erbaut, gleichzeitig entstand das Bismarck Schlössl mit zwölf Hotel-Appartements. Die Bettenanzahl wuchs auf 90.

2001 kehrte die Tochter des Hauses, Christina, mit ihrem Ehemann Ulrich Wendler in den elterlichen Betrieb zurück. Im selben Jahr wurde das Wellnessparadies mit 900 Quadratmetern eröffnet. Christina und Ulrich übernahmen dann zum 1. Januar 2004 das Verwöhnhotel Bismarck. Ständige Erweiterungen und Qualitätsverbesserungen bestimmten das Bild der nächsten Jahre. Den nächsten Höhepunkt bildete der Bau des Fürstenhauses 2007. Es entstanden 24 neue Zimmer, ein komplett neues Restaurant mit Küche, eine zweite Wasserwelt mit Thermalhallenbad und Thermalfreibad sowie zusätzliche Tiefgaragen-Parkplätze. Die Kapazität erhöhte sich dadurch auf 73 Zimmern mit 130 Betten. Ein Jahr ohne Bauen/Renovieren gab es im Bismarck nicht.

2010 erfolgte der Neubau der Bar sowie von zehn neuen Zimmern im Stammhaus. Gleichzeitig wurde die Südwestseite des Bismarcks über vier Stockwerke um zwei Meter verlängert. 2012/2013 wurden ein neuer SPA Bereich und die Panorama Luxus Suiten gebaut. In den folgenden Jahren wurden sämtliche Zimmer und Suiten komplett renoviert und neu designed.

2022 stieg dann mit Tochter Alexandra und Schwiegersohn Robert Miedl die dritte Generation in den Familienbetrieb ein und brachte/bringt neue Ideen und Schwung ins Verwöhnhotel. So auch den Umbau des Stammhauses im Frühjahr 2026, der ein neues Dach im Fürstenhaus Stil mit PV-Anlage, eine neue Fassade mit Wärmedämmung sowie Balkone und ein brandneues 4. Obergeschoss samt vier Rooftop Junior Suiten und einem Doppelzimmer sowie einem großzügigen Yoga-/Gymnastikraum im Erdgeschoss umfasst.

Die vier neuen Rooftop Junior Suiten im Stammhaus haben eine Wohnfläche von jeweils 52 Quadratmetern. Es sind modern Räume für alle, die Weite und Ruhe ebenso schätzen wie eine stylische Atmosphäre und atemberaubende Panoramen – am besten zu bestaunen vom gemütlichen Daybed in der Fensternische und vom privaten Balkon. Der offen gestaltete Wohn- und Schlafbereich wird optisch durch einen Coolfire-Ofen getrennt, der eine besondere Wohlfühlatmosphäre schafft. Als neues Highlight des Hauses darf die Spa Rooftop Junior Suite gelten, die Maßstäbe für exklusiven Urlaubskomfort im Bismarck setzt. Blickfang ist hier die private Sauna auf der Terrasse mit uneingeschränktem Bergblick für private Wellnessmomente über den Dächern Bad Hofgasteins. Familien oder befreundete Paare können die Spa Rooftop Junior Suite mit dem neuen Rooftop Doppelzimmer im vierten Obergeschoss kombinieren. Damit verfügt das Verwöhnhotel jetzt über 76 Zimmer und Suiten mit 134 Betten. 

Mit den neuen Rooftop Junior Suiten ist das Haus laut Alexandra alpin-modern, genauso, dass es zum bestehenden Bismarck passt. Es ist stets das Ziel des Hauses, Bewährtes zu erhalten, gleichzeitig aber auch neue Wege zu gehen.

Aber woher kommt eigentlich der Name Bismarck? Die Eltern von Christina wollten einen Namen, den man sich gut merken konnte und wegen des Anfangsbuchstabens weit vorne bei den damals noch täglich benutzten Telefonbüchern stand. Bei der gemeinsamen Namensfindung kam man dann auf Anregung eines nahen, historisch bewanderten Verwandten auf den früheren deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck, der zu seiner Zeit ja immer wieder in Bad Gastein seinen Kururlaub verbrachte. Heute ist es Christina Wendler aber sehr wichtig, dass vor Bismarck das Wort Verwöhnhotel steht. 

Zurück von einem Tagesausflug kann sich der Gast im 7000 Quadratmeter großen Zaubergarten erholen und entspannen. Oder er geht schwimmen in einem der vier In- und Outdoor-Thermalpools (32-Grad-Celius) mit getrennten Bereichen, die Familien wie Ruhesuchende gleichermaßen glücklich machen. Zum Relaxen geht es ins modern gestaltete Wellnessparadies mit einer Wasserwelt auf über 1700 Quadratmetern und zwei Etagen: Dezente Erdtöne und ein edler Metallic-Look sorgen hier für einen stylisch-luxuriösen Wohlfühlrahmen. Massagen bieten darüber hin-aus ein besonderes Gesundheitsplus.

Highlight für alle Bismarck-Gäste ist die mehrfach prämierte Gourmet- und Vitalküche, die täglich ein Feuerwerk der Aromen erkocht – und das im Rahmen der Halbpension. Traditionelle Gerichte, modern und kreativ interpretiert, zeichnen den Stil von Küchenchef Stefan Seifert aus. Zum Crossover von internationaler und österreichischer Küche gibt’s vegetarische Gerichte sowie ein Vital- und ein Kinderwahlmenü. Am Mittwoch, dem Bismarck-Hausfeiertag, steht ein Gala-Menü auf der Karte. Dazu kommt am Freitag, immer abwechselnd, ein Vorspeisen-/Dessertbuffet sowie ein Österreich-Abend am Sonntag. Dienstags lässt Robert das Herz von Weinliebhabern bei einer Weinverkostung höher schlagen.

Im Restaurant wird jeder Gast persönlich begrüßt und auch wieder verabschiedet. Christina Wendler, die über ein gutes Gespür für Menschen verfügt, erstellt mit dem Restaurantleiter, Herr Josef, einen individuellen Tischplan und versucht, alle Tischwünsche so gut es geht zu erfüllen. Durch ihr besonderes Feingefühl gelingt es ihr immer wieder aufs Neue , allein reisende Gäste zusammen zu bringen. Natürlich, so Christina, gibt es auf Wunsch aber auch Einzeltische. 

Christina und Ulrich Wendler, aber auch Alexandra und Robert Miedl sind von ganzem Herzen Gastgeber. Ihr tägliches Tun folgt immer dem Gedanken der HERZwärts Philosophie. Das ist laut Christina Wendler nicht nur eine schöne Wortkreation, nein, sie wird von der Familie und dem Team tagtäglich gelebt. Allerdings sind für diese HERZwärts Philosophie auch die Gäste sehr wichtig, so Christina Wendler, denn ohne sie wäre das nur eine Einbahnstraße. 

„Von allem ein bisschen mehr“ lautet von jeher das Credo des Bismarck. Das leben Christina und Ulrich Wendler mit ihrem gesamten Verwöhnteam und betonen: „Wir heißen nicht nur Verwöhnhotel – wir l(i)eben diese Philosophie auch!“

Das Verwöhnhotel Bismarck steht für gelebte Herzlichkeit, authentische Gastfreundschaft und das Bestreben, einen Ort voller Wohlgefühl und Lebensfreude zu schaffen und das mit einer Servicequalität, die heutzutage seines gleichen sucht – nicht zu vergessen die exzellente Kulinarik. Hier werden einfach alle Generationen angesprochen, von Klein bis Groß, von Jung bis Alt. Darüber hinaus wird jedem Gast jeder noch so kleine Wunsch, sofern es möglich ist, erfüllt. Der Gast findet hier legeren Luxus, gepaart mit echt empfundener Herzlichkeit der kompletten Hotelfamilie. (Friedrich H. Hettler)

 

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!
Die Frage der Woche

Soll Mietern der Bau von Klimaanlagen erleichtert werden?

Unser Pro und Contra jede Woche neu
Diskutieren Sie mit!

Die Frage der Woche – Archiv
X
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Beilagen

> Das neue vbw Unternehmermagazin ist online

„Die Bundesregierungskoalition hat noch schnell Reformen angekündigt, ehe sie sich in die Berliner Sommerpause verabschiedete. Eine Sommerpause übrigens, die sich die Wirtschaft nicht leistet. Unternehmer und Manager sind stets am Sprung“, sagt Bertram Br

> Das einblicke-Magazin der Bundesgesellschaft für Endlagerung ist online

Die Suche nach dem sichersten Ort für unseren Atommüll ist eine staatliche Jahrhundertaufgabe. Das einblicke-Magazin der Bundesgesellschaft für Endlagerung stellt vier Menschen vor, die diese Mission bei der Bundesgesellschaft für Endlagerung mit ihre

> Änderung der Gemeindeordnung

Liebe Leserinnen und Leser des Kommunalen Taschenbuchs, die Gemeindeordnung des Freistaats Bayern hat sich am 23. Dezember 2025 nach Redaktionsschluss (14. November 2025) nochmals geändert. Die entsprechenden Seiten können Sie hier herunterladen.

Jahresbeilage 2025

Nächster Erscheinungstermin:
28. November 2026

Weitere Infos unter Tel. 089 / 29 01 42 54 /56
oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download der aktuellen Ausgabe vom 28.11.2025 (PDF, 16,5 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Das kunst- und kulturhistorische Online-Magazin der Bayerischen Staatszeitung

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Unser Bayern - Nachbestellen

Aktuelle Einzelausgaben des Online-Magazins „Unser Bayern” können im ePaper der BSZ über den App-Store bzw. Google Play gekauft werden.