Reisen

Wandertrilogie Allgäu, Oberreute Martinshöhe. (Foto: Allgäu GmbH, Klaus-Peter Kappest)

07.10.2019

Sonne, Wärme, bunte Farben

Genusswandern im Allgäu: Noch haben zahlreiche Hütten geöffnet

Nicht umsonst gilt der Herbst als schönste Wanderzeit. Es sind die geschenkten Tage, die ihn so besonders machen: Sonne, Wärme, bunte Farben, die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Beim Wandern nimmt man sich Zeit, Lebenszeit und genießt den Augenblick. Viele hätten genau diese Fähigkeit in unserem schnellen Zeitalter verloren, sagen Genussforscher.

Das Allgäu macht es einem leicht, sich aus der Zeitschiene rauszunehmen. Wer einen Fuß vor den anderen setzt, verlangsamt automatisch die Zeit- und nimmt die Umgebung mit allen Sinnen wahr: Die schöne Bergsilhouette, den Duft von Wiesen, den Wind auf der Haut, das Rufen der Vögel, das Röhren der Hirsche, ein echtes Herbsterlebnis. Im Herbst haben noch viele Hütten geöffnet, sie alle bewirten mit regionalen Produkten und man kann die Region bewusst genießen.

Auf der Wasserläufer Route der Wandertrilogie Allgäu befinden sich besonders viele Alpen – so heißen im Allgäu die bewirteten Berghütten. Wanderer dürfen sich hier auf echten und unverfälschten Geschmack freuen. Auf den Hütten gibt es nur regionale Produkte, manche von ihnen sind Sennalpen, wo der Käse vor Ort hergestellt wird. Auch wenn nun die Kühe im Tal sind, lagert der Käse im Keller und schmeckt unnachahmlich. So hat die Sennalpe Derb (bei Sonthofen) wie auch die Sennalpe Mittelberg (bei Oberstaufen) noch bis Mitte Oktober geöffnet, die Strausbergalpe bei Sonthofen bis 20. Oktober. Die Buchelalpe (Oberjoch) und die Sennalpe Oberberg (Immenstadt) haben sogar bis Anfang November für Wanderer geöffnet (weitere Infos unter www.alpgenuss.de).  

Die Wälder und Fluren rund um Füssen im Allgäu zu der schönsten Wanderzeit des Jahres genießen. Die Färbung des Laubs und die teilweise glasklaren Seen der Umgebung erstaunen während den Wanderungen immer wieder. Besonders der Kalvarienberg, der Schwanseepark und das benachbarte Hohenschwangau mit den Schlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau laden zu wahrlich königlichen Wandertouren ein. Ein weiteres Erlebnis ist bei der geführten Wanderung „Achtsamkeit – Der etwas andere Waldspaziergang“ zu erleben. Dabei geht es vor allem darum, den Wald und die Natur mit allen Sinnen zu erfahren und auch einmal innezuhalten (www.allgaeu.de/wandern).

Alte Bäume faszinieren die Menschen – als beeindruckende Baumriesen oder ihrer Geschichte wegen. Über Jahrhunderte hinweg wehren sie sich gegen Schädlinge und trotzen dem Wetter. Als Symbole der Beharrlichkeit und Widerstandskraft stehen sie für ein langes Leben, das viele Menschengenerationen überspannt. Andererseits sind sie auch ein Symbol für die Vergänglichkeit allen Seins. Im Laufe der Jahrhunderte werden sie alt und knorrig, verlieren einzelne Äste oder Teile ihres Stamms, werden innen hohl. Und doch sind es gerade diese alten Bäume, die uns in ihren Bann ziehen: Sie stehen vor uns als gewaltige Lebewesen mit einzigartigem Charakter. Jeder alte Baum hat sein eigenes, unverwechselbares Gesicht. Der fast sieben Kilometer lange Pfad ist ein aussichtsreicher Rundwanderweg (www.oberstaufen.de).

Kostenloses Informationsmaterial wie die kostenlose Übersichtskarte sowie das umfangreiche 243seitge Servicebuch mit detaillierter Etappenbeschreibung, Höhenprofil, Berghütten und Bergbahnen, öffentlichem Nahverkehr und Gepäcktransport kann unter info@allgaeu.de und telefonisch unter 08323/8025931 bestellt werden. (BSZ)

(Der Eibele-Wasserfall - Foto: Allgäu GmbH, Erika Spengler)

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