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Das Strategiespiel Kalkül. (Foto: www.intellego-holzspiele.de)

12.05.2020

Überlegen, riskieren und den Gegner einschätzen

Auszeit vom Alltag mit dem Brettspiel „Kalkül“

Corona-Zeit ist auch Spielezeit. Und hier kommt intellego holzspiele aus Gräfelfing im wahrsten Sinne des Wortes ins Spiel. Denn die Spieleschmiede aus dem Münchner Umland hat mit Kalkül ein neues Spiel auf den Markt gebracht.

Von intellego holzspiele kommen jedes Jahr nur wenige Spiele heraus. Diese werden, vom Spielbrett über die Spielsteine bis hin zur Spieleanleitung im Inland gefertigt. „Made in Germany“ bedeutet bei der Gräfelfinger Ideenschmiede tatsächlich hergestellt in Deutschland und nicht nur konfektioniert.

Die Spielbretter und Spielsteine werden in traditionellen Handwerkbetrieben – Schreinereien und Drechslereien – gefertigt. Dafür verwendet werden heimische Hölzer wie Ahorn, Buche und Kirsche aus nachhaltiger Forstwirtschaft und ohne lange Transportwege.

Aber nun zum eigentlichen Spiel: Sofort nach Spielbeginn zieht Kalkül die Aufmerksamkeit der Spieler auf sich. Sie überlegen, sie riskieren etwas, sie schätzen ihren Gegner ein. Ziel des Spiels ist es, Gebiete, also einzelne Felder, für sich zu gewinnen. Ein Feld gehört demjenigen Spieler, der die höchste Augensumme in diesem Feld hat. Die Spieler ziehen abwechselnd blind einen ihrer 36 Spielsteine aus Ahorn (je neun mit Wert von eins bis vier) aus ihrem Baumwollsäckchen und setzen diesen mit der Ziffer nach oben in ein beliebig gewähltes Feld – das Spielbrett ist aus Buche. Jedes Feld darf aber nur mit maximal vier Steinen besetzt werden. Zug um Zug werden also die Areale vergeben, viele sind noch frei, einige sind bereits besetzt, können aber noch erobert werden. Jedes der 25 Felder soll mit geringstmöglichem Punkteeinsatz gewonnen werden. Es geht um das ökonomische Minimalprinzip.

Zeitvertreib für zwei Spieler

Das Spiel endet sofort, wenn ein Spieler einen Spielstein in das letzte bisher unbesetzte, freie Feld gestellt hat beziehungsweise, wenn alle Spielsteine gesetzt sind. Gewonnen hat der Spieler, der mehr Felder gewinnen konnte. Wenn in einem Feld die Augensumme beider Spieler gleich hoch ist, ist das Feld neutral und gehört keinem Spieler. Nicht unwichtig ist es daher auch, die Spielweise des Gegners einzuschätzen und zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Folgende Spielvarianten bieten sich für Kalkül darüber hinaus an: Für ein Spiel mit offenem Visier empfiehlt sich die puristische Variante. Dabei stehen alle Spielsteine für jeden sichtbar beim jeweiligen Spieler und für diesen frei wählbar bereit. Möchte man zusätzlich einen Glücksfaktor, wählt man die Misch-Variante: Alle Spielsteine beider Spieler befinden sich in einem gemeinsamen Säckchen, aus dem abwechselnd gezogen wird. Man setzt also entweder den eigenen Spielstein oder den des Gegners. Darf ein bisschen Bosheit im Spiel sein, dann ziehen die Spieler den zu setzenden Spielstein jeweils aus dem gegnerischen Säckchen – und platzieren ihn, selbstverständlich zum eigenen Vorteil.

Das Strategiespiel Kalkül ist ein toller Zeitvertreib für zwei Spieler ab acht Jahren und bleibt spannend bis zum Spielende. Die Spieldauer variiert von etwa 15 bis 30 Minuten. (Friedrich H. Hettler)

(Weitere Informationen unter www.intellego-holzspiele.de)

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