Kommunales

Der Schlossplatz mit der Katholischen Pfarrkirche St. Quirinus am Tegernsee ist auch während der Corona-Krise bei Besuchern beliebt. (Foto: dpa/Lino Mirgeler)

23.03.2020

"Nicht den Dreck der Münchner wegräumen"

Bürgermeister am Tegernsee für striktere Ausgangsbeschränkung

Die Bürgermeister im Tegernseer Tal wollen in der Corona-Krise Ausflüge in ihre Region behördlich untersagen lassen. Es habe zwar keinen Ansturm gegeben, dem wolle man aber vorbeugen, sagte der Tegernseer Bürgermeister Johannes Hagn am Montag. "Wir wollen dem vorsorglich Einhalt gebieten." In einem Brief an Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU), die im Landkreis Miesbach ihren Stimmkreis hat, schrieb Hagn im Namen der Bürgermeister, die Allgemeinverfügung solle dahingehend erweitert wird, "dass sich die Leute nur in ihren Landkreisen aufhalten dürfen. Insbesondere was Spazierengehen und Sport betrifft". Das erwarteten die Bürger im Tegernseer Tal, sagte Hagn.

Auf Bergtouren in der Region verzichten 

"Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Verwaltungen auch in zwei Monaten noch arbeitsfähig sind. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wer hinter den "Münchnern" den Dreck wegräumen soll.", schrieb Hagn im Namen der Bürgermeister. Die Bürgermeister riefen auch auf, Bergtouren in der Region zu unterlassen. Nicht zuletzt müssten bei einem Unglück Rettungskräfte ausrücken. "Die Bergretter sind Ehrenamtliche, die woanders gebraucht werden", heißt es in dem Brief.

Die Staatsregierung hatte mitgeteilt, Spazieren gehen und Bewegung an der frischen Luft seien gestattet, aber nur alleine oder mit Angehörigen des eigenen Haushaltes. "Bitte halten Sie Abstand. Bedenken Sie auch, dass an beliebten Ausflugszielen, zum Beispiel am Starnberger See oder im Englischen Garten, dieser Abstand möglicherweise nicht eingehalten werden kann. Von Ausflügen an beliebte Orte wird daher dringend abgeraten." (dpa)

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