Kommunales

Eine verbesserte Dämmung oder der Einbau eines neuen Heizkessels kann viel Geld sparen - doch die Sanierung muss man sich leisten können.26 Kommunen erhalten jetzt vom Land und der EU Förderung für ihre Projekte. (Foto: dpa/Weigel)

20.03.2023

26 Kommunen erhalten Millionenförderung für mehr Energieeffizienz

Das Geld kommt aus einem Förderprogramm von Freistaat und EU zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen

26 Kommunen in Bayern erhalten eine Förderung vom Land und der EU für Energieeffizienzprojekte zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Insgesamt werden 48 Millionen Euro ausgeschüttet, wie das Bauministerium am Montag in München mitteilte.

"Die große Resonanz auf unser Förderangebot zeigt, dass viele Kommunen Unterstützung bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude und ihrer Infrastrukturen benötigen." 178 Projektvorschläge seien von Städten, Märkten und Gemeinden eingegangen.

Mit dem neuen Förderprogramm bezuschussen Freistaat und Europäische Union Investitionen der Kommunen in den Klimaschutz mit bis zu 90 Prozent. "Das Geld ist gut investiert: Neben dem direkten Beitrag für die Umwelt und den Klimaschutz sind energieeffiziente öffentliche Infrastrukturen Vorbilder, die zur Nachahmung anregen", hieß es.

Die Kommunen selbst profitierten doppelt: Die geförderten Einrichtungen würden fit für die Zukunft gemacht und gleichzeitig würden die Heiz- und Betriebskosten langfristig sinken.

Durch die Förderung sollen nun beispielsweise in Ampfing (Landkreis Mühldorf) und Ebnath (Landkreis Tirschenreuth) die Rathäuser energetisch saniert werden. In Kirchheim bei München werde das Rathaus zu einer Energiegemeinschaft mit der benachbarten Schule zusammengeschlossen. Unter anderem im oberfränkischen Wunsiedel und Georgensgmünd (Landkreis Roth) sollen Mehrzweckhallen und in Fürstenstein (Landkreis Passau) die Bücherei modernisiert werden.

In Mertingen (Landkreis Donau-Ries) sollen beim Haus der Vereine Treibhausgase und Energie eingespart werden. Aber auch Sporthallen und Bäder zählen zu den ausgewählten Projekten. 17 weitere Kommunen erhielten zudem die Möglichkeit, ihre Vorschläge zu konkretisieren, damit diese erneut begutachtet und eventuell gefördert werden könnten. (Marco Hadem und Christoph Trost, dpa)
 

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