Kommunales

Tag der Heimat. Foto: BSZ

03.09.2019

70. Tag der Vertriebenen: "Bereicherung für Bayern"

Fast drei Millionen Vertriebene kamen nach Bayern - noch heute profitiert der Freistaat von ihrem Erbe

Aus dem örtlichen Leben sind Vertriebenenverbände vielerorts in Bayern kaum mehr wegzudenken. Sie organisieren etwa Trachtenfeste und halten die Erinnerung an die Kultur ihrer alten Heimat fest. Allein nach Bayern kamen nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1950 rund 2,1 Millionen Heimatvertriebene und Flüchtlinge, die meisten davon Sudetendeutsche. Hinzu kamen seit 1950 rund 640.000 Aussiedler und Spätaussiedler aus sämtlichen Herkunftsgebieten im Osten.

"Bayern steht fest an ihrer Seite"

Am Samstag fand in Berlin der 70. Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen statt. In Vertretung von Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) nahm Bayerns Staatsminister für Bundesangelegenheiten Florian Herrmann (CSU) an der Festveranstaltung und der anschließenden Kranzniederlegung teil. Für Herrmann ist klar: „Die Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler bereichern seit Jahrzehnten unsere Kultur und stärken das Miteinander in unserem Land." Das sei ein Verdienst des Bundes der Vertriebenen mit all seinen Landsmannschaften und Landesverbänden. "Bayern steht fest an ihrer Seite."

Die Staatsregierung habe sich etwa im Rahmen der aktuellen Rentendiskussion für die Beseitigung von Rentennachteilen für Spätaussiedler eingesetzt und dazu im Bundesrat eine Initiative eingebracht, die im Februar von der Länderkammer beschlossen wurde. "Das Schicksal der Heimatvertriebenen und ihre Errungenschaften sind uns Auftrag für die Zukunft: Wir müssen die Erinnerung wachhalten für ein gutes Miteinander in Freiheit und Frieden in Europa", so Herrmann. (BSZ)

 

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