Kommunales

Die sogenannte Mango-Koalition aus Grünen, SPD, FDP, Freien Wählern und Rosa Liste setzt auf Geschlossenheit. (Foto: dpa/Wolfgang Maria Weber)

11.05.2026

München: Mango-Koalition startet mit Sparzwang, aber Einigkeit

Grüne, SPD, FDP, Freie Wähler und Rosa Liste schmieden in München eine ungewöhnliche Allianz. Wie sie trotz Krisen und Sparzwang gemeinsam an einem Strang ziehen wollen. Und wie die CSU mitmischt

Mit großer Geschlossenheit über Parteigrenzen hinweg hat sich die neue sogenannte Mango-Koalition im Münchner Rathaus präsentiert. Alle hätten ein großes Maß an Kompromissbereitschaft gezeigt, ohne sich an einzelnen Punkten zu zerstreiten, sagte Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) vor der Unterschrift des Koalitionsvertrages, den Grüne, SPD, FDP, Freie Wähler und die Rosa Liste ausgehandelt hatten. Das Ziel des Regierungsbündnisses: angesichts großer Herausforderungen gemeinsam zu Lösungen zu kommen, wie die Parteien übereinstimmend formulierten.

Bei den Freien Wählern war ein Gesicht dabei, das aus der bayerischen Landespolitik bekannt ist: der ehemalige Kultusminister Michael Piazolo. Ihm liege die Kultur sehr am Herzen, sagte er. In der Tat hat die Stadtratsfraktion seiner Partei die Federführung, wenn es um die Auswahl des Kulturreferenten geht.

CSU schlägt Kommunalreferenten vor

Die CSU, die eigentlich in der Opposition ist, hat das Vorschlagsrecht für das Kommunalreferat. Hier wurde nach Angaben Krauses der berufsmäßige Stadtrat Alexander Dietrich genannt. Die Zeiten ließen es angemessen erscheinen, über Mehrheitsfraktionsgrenzen hinaus zusammenzuarbeiten, sagte Krause.

Rund 35 Seiten umfasst der Vertrag unter der Überschrift Aufbruch und Erneuerung. Zusammenhalt und Verlässlichkeit. Für München. Eine wichtige Rolle spielen dabei geplante Einsparungen in Höhe von einer halben Milliarde Euro. München kämpft seit längerem mit steigenden Ausgaben und wachsendem Spardruck im Haushalt. Krause selbst hatte den Namen Mango-Koalition für das Bündnis ins Spiel gebracht. (dpa)

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!
Die Frage der Woche
X
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Beilagen

> Das neue vbw Unternehmermagazin ist online

Ralf Wintergerst, CEO von Giesecke+Devrient, weist auf einen sehr wesentlichen Umstand der deutschen Politik hin: „Es gibt hierzulande sehr viele Veto-Punkte, wo der eine aus Eigeninteresse den Vorschlag des anderen blockieren kann."

> Das einblicke-Magazin der Bundesgesellschaft für Endlagerung ist online

Die Suche nach dem sichersten Ort für unseren Atommüll ist eine staatliche Jahrhundertaufgabe. Das einblicke-Magazin der Bundesgesellschaft für Endlagerung stellt vier Menschen vor, die diese Mission bei der Bundesgesellschaft für Endlagerung mit ihre

> Änderung der Gemeindeordnung

Liebe Leserinnen und Leser des Kommunalen Taschenbuchs, die Gemeindeordnung des Freistaats Bayern hat sich am 23. Dezember 2025 nach Redaktionsschluss (14. November 2025) nochmals geändert. Die entsprechenden Seiten können Sie hier herunterladen.

Jahresbeilage 2025

Nächster Erscheinungstermin:
28. November 2026

Weitere Infos unter Tel. 089 / 29 01 42 54 /56
oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download der aktuellen Ausgabe vom 28.11.2025 (PDF, 16,5 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Das kunst- und kulturhistorische Online-Magazin der Bayerischen Staatszeitung

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Unser Bayern - Nachbestellen

Aktuelle Einzelausgaben des Online-Magazins „Unser Bayern” können im ePaper der BSZ über den App-Store bzw. Google Play gekauft werden.