Kommunales

Kommunen sollen sich besser auf häufigere Hitzewellen vorbereiten. (Foto: dpa/Tim Wegner)

24.05.2026

Gerlach fordert Kommunen zu mehr Hitzeschutz auf

Das Pfingstwochenende ist ein erster Vorgeschmack auf das, was noch kommen dürfte. Damit die Hitze nicht gefährliche Folgen hat, nimmt die bayerische Gesundheitsministerin die Kommunen in die Pflicht

Bei hohen Temperaturen am Pfingstwochenende hat Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach die Kommunen aufgerufen, für mehr Hitzeschutz zu sorgen. „Aufgrund des Klimawandels kommt es immer häufiger zu Hitzewellen. Diese können vor allem für ältere Menschen gefährlich sein, aber auch für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sowie für Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere“, erläuterte die CSU-Politikerin.

Kommunen setzen bereits Maßnahmen um

Einer Umfrage zufolge hätten im vergangenen Sommer bereits zahlreiche bayerische Kommunen Hitzeschutzmaßnahmen ergriffen. „Zu den häufigsten Maßnahmen zählten Begrünungen von Flächen, der Erhalt von Freiflächen für Frischluftschneisen sowie neu aufgestellte Trinkwasserspender“, erläuterte Gerlach. „Zudem haben knapp 50 Prozent der Teilnehmenden angegeben, hier zukünftig noch aktiver werden zu wollen. Ich hoffe, dass sich der positive Trend fortsetzt.“

Der Freistaat unterstützt die Kommunen, den Hitzeschutz je nach den individuellen Gegebenheiten vor Ort zu optimieren. Seit Herbst 2024 hätten gut 60 der bayernweit 2.056 Kommunen das Beratungsangebot angenommen, erläuterte Gerlach. Sie warb dafür, dass noch mehr Kommunen sich unterstützen lassen sollten – schließlich sei 2024 das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen, 2025 das drittwärmste Jahr. (dpa/lby)

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!
Die Frage der Woche
X
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Beilagen

> Das neue vbw Unternehmermagazin ist online

Ralf Wintergerst, CEO von Giesecke+Devrient, weist auf einen sehr wesentlichen Umstand der deutschen Politik hin: „Es gibt hierzulande sehr viele Veto-Punkte, wo der eine aus Eigeninteresse den Vorschlag des anderen blockieren kann."

> Das einblicke-Magazin der Bundesgesellschaft für Endlagerung ist online

Die Suche nach dem sichersten Ort für unseren Atommüll ist eine staatliche Jahrhundertaufgabe. Das einblicke-Magazin der Bundesgesellschaft für Endlagerung stellt vier Menschen vor, die diese Mission bei der Bundesgesellschaft für Endlagerung mit ihre

> Änderung der Gemeindeordnung

Liebe Leserinnen und Leser des Kommunalen Taschenbuchs, die Gemeindeordnung des Freistaats Bayern hat sich am 23. Dezember 2025 nach Redaktionsschluss (14. November 2025) nochmals geändert. Die entsprechenden Seiten können Sie hier herunterladen.

Jahresbeilage 2025

Nächster Erscheinungstermin:
28. November 2026

Weitere Infos unter Tel. 089 / 29 01 42 54 /56
oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download der aktuellen Ausgabe vom 28.11.2025 (PDF, 16,5 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Das kunst- und kulturhistorische Online-Magazin der Bayerischen Staatszeitung

Abo Anmeldung

Passwort vergessen?

Geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail ein um Ihr Passwort zurückzusetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: vertrieb(at)bsz.de

Zurück zum Anmeldeformular 

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Abo Anmeldung

Passwort vergessen?

Geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail ein um Ihr Passwort zurückzusetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: vertrieb(at)bsz.de

Zurück zum Anmeldeformular 

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Unser Bayern - Nachbestellen

Aktuelle Einzelausgaben des Online-Magazins „Unser Bayern” können im ePaper der BSZ über den App-Store bzw. Google Play gekauft werden.