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fest, dass Jakub Hrůša als Chefdirigent 2016 Jonathan Nott beerben würde. Deswegen wurden die Konzerte mit dem Siemens-Musikpreisträger Eschenbach geplant.
Der große Erfolg in New York tröstete über manchen Stress im Vorfeld hinweg. Da ist das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES): Um zu vermeiden, dass Instrumente oder Bögen mit Elfenbein oder Perlmutt beschlagnahmt werden, ist bei den entsprechenden Genehmigungen ein bürokratischer Kraftakt zu stemmen. Selbst Carbon-Bögen haben keine Garantie: Wenn sie aussehen wie echtes Holz, das auf der Schutzliste steht, gibt es Ärger.
Und dann ist da noch Trumps Einreise-Verbot für Staatsbürger aus bestimmten muslimischen Ländern: Weil zunächst auch Doppelpässler betroffen waren, wurden vorsorglich die konkreten Staatsbürgerschaften aller mitreisenden Musiker überprüft: Niemand war betroffen.
bei New York. Im dortigen „State“-Theater, einer Mehrzweckhalle, gab es ein Aufwärmkonzert. Der Bau erinnert an das Amerika der 1950er Jahre. Fehlte nur noch James Dean, der mit Cowboy-Stiefel und Zigarette im Mundwinkel durch die Gänge schlendert...
In New York waren die Bamberger mit Jonathan Nott schon mehrmals, allerdings im benachbarten Lincoln-Center. Mit seinem besonderen Faible für die Moderne war Nott wohl zu progressiv für die altehrwürdige, etwas konservative Carnegie Hall. So gastierten die Bamberger in der Carnegie Hall zuletzt 1983: Unter Eugen Jochum, dem Gründer des BR-Symphonieorchesters, hatten sie die Achte von Anton Bruckner aufgeführt. „Das war natürlich ein Ereignis, zumal Jochum zu den ersten großen Bruckner-Exegeten nach dem Zweiten Weltkrieg zählte“, erinnert sich Geiger Christian Dibbern. Er war damals beim Gastspiel dabei. „Ich war noch ein junger Hupfer und mächtig aufgeregt. Für jeden Musiker ist es ein Traum, in der Carnegie Hall zu spielen.“
Auch für ihr jetziges Gastspiel an diesem „heiligen Ort“ haben die Bamberger ein ganz besonderes Paket geschnürt. Der Höhepunkt war ganz klar die Sinfonie Nr. 5 von Gustav Mahler. Unter Nott hat sich der Klangkörper zu einem Mahler-Orchester allererster Güte entwickelt, wie auch die Gesamtaufnahme beim Label Tudor zeigt. Mit einnehmender Energie, aber ohne hohle Effekthascherei wurde das Drama seziert. Das berühmte Adagietto kam wohltuend fließend daher, ganz ohne kitschige Larmoyanz.
Dagegen verblasste Solist Ray Chen im Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy. Er romantisierte das Werk total, mit reichlich Vibrato und breitem Strich. Aber er ist halt ein Star - und das braucht man in Amerika. Die überragenden Sieger waren die Bamberger. Sie haben durch sich selbst geglänzt. (Marco Frei)
Abbildungen:



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