Kultur

Blick in die derzeitige Abteilung "Bürgerliches Wohnen" der Dauerausstellung im Schwandorfer Stadtmuseum. (Foto: Gerhard Götz)

27.11.2019

Geschlossen auf Zeit

Wegen tiefgreifender Umbauarbeiten schließt das Stadtmuseum Schwandorf zum 1. Dezember

Nach einer längeren Planungs- und Konzeptphase, in der in erster Linie viel Kopfarbeit im Hintergrund geleistet werden musste, ist es so weit: Ab 1. Dezember 2019 schließt die derzeitige Dauerausstellung im Erdgeschoß und Obergeschoß des Stadtmuseums Schwandorf seine Pforten, um die Neugestaltung der Museumsräume umzusetzen.

Museumsleiterin Eva Maria Keil hat zusammen mit der Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Vogl und dem Münchner Museumsgestalter Tido Brussig innenarchitektonisch und inhaltlich ein komplett neues Konzept für eine moderne kulturgeschichtliche Ausstellung entwickelt.

Um die Räumlichkeiten auch für Menschen mit Handicap problemlos erschließbar zu machen, ist es notwendig, dass eine barrierefreie Toilette, Aufzüge und Rampen eingebaut werden. Die Bauarbeiten bedeuten, dass im Gebäudekomplex Rathausstraße 1 im kommenden Jahr kein Besucherverkehr möglich ist.

Ebenso müssen die historischen Inhalte komplett neu aneinandergefügt werden, weil das Museum sich den Besuchern künftig auch anders erschließen wird, als dies bislang der Fall ist. Da ein Aufzug im Galeriebereich nach oben führen wird, können dann von dort aus beispielsweise die Themen Industriegeschichte oder Museumsgeschichte erkundet werden.

Auch multimediale Vermittlungsformen werden zukünftig eine Rolle spielen, um unter anderem geschichtliche Zusammenhänge und Hintergrundwissen zeitgemäß anschaulich zu präsentieren: Geschichte will man als spannende Zeitreise präsentieren.

Ende Frühjahr 2021 sollen alle Umbauarbeiten abgeschlossen sein und das Stadtmuseum wird seine Tür wieder öffnen. 

Personell ist das Stadtmuseum Schwandorf auch während der Bauphase erreichbar. Und weil das Dachgeschoß, wo bereits 2013 das neu gestaltete NaturInfoZentrum eingerichtet wurde, begehbar bleibt, kann dieser Ausstellungsbereich weiterhin nach telefonischer Voranmeldung besichtigt werden. (BSZ)

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