Kultur

Sandra Paretti. Ihre Familie entschied, dass der litgerarische Nachlass der Schriftstellerin in ihrer Geburtsstadt gepflegt werden soll

19.08.2014

Literarischer Promi-Nachlass

Staatsbibliothek Regensburg hütet jetzt das literarische ERbe Sandra Parettis

Der Nachlass der Schriftstellerin Sandra Paretti kommt in die Staatliche Bibliothek Regensburg. Bibliotheksleiter Bernhard Lübbers über den prominenten Bestandszuwachs: „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der Familie, uns die schriftliche Hinterlassenschaft Sandra Parettis
anzuvertrauen.“ Die Bibliothek in der Regensburger Gesandtenstraße hat die Dokumente inzwischen erschlossen; sie stehen nun der Forschung zur Verfügung.
Bürgerlich hieß sie Irmgard Schneeberger, geboren wurde sie am 5. Februar 1935 in Regensburg. Nach dem Abitu studierte sie Musik und
Germanistik in München, Paris und Rom. 1960 schloss sie ihr Studium mit der Dissertation „Das Kunstmärchen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ in München ab. Danach war sie als Musikkritikerin bei der Münchner
Abendzeitung
tätig. Nach ihrem Erstling Rose und Schwert, den sie 1967 unter dem Pseudonym Sandra Paretti veröffentlicht hatte, war sie als selbstständige Schriftstellerin historischer Romane erfolgreich. Das Fernsehen
verfilmte ihre Romane Der Winter, der ein Sommer war, Der Wunschbaum sowie Der Rote Vogel. Sie war zudem als Mitautorin der TV-Serie
Das Traumschiff immer wieder für die ARD tätig. Unheilbar erkrankt, beendete Sandra Paretti am 13. März 1994 in Zürich ihr Leben. Bis zu diesem Zeitpunkt waren ihre Werke in
25 Sprachen übersetzt und über 30 Millionen Mal verkauft worden. (BSZ)

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