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wird ernst genommen. Dabei ist die ziemlich schräge Halle in Daytona wichtiger, als man erwarten würde. Immerhin hatte dort einst das London Symphony Orchestra für 40 Jahre eine Konzertresidenz inne.
Gegen die erstklassige Akustik in der Knight Concert Hall im Adrienne Arsht Center in Miami kommt Daytona trotzdem nicht an. Der gewichtige Akustik-Guru Russell Johnson hat den Raumklang entworfen. Wie das KKL in Luzern, das absolute Meisterwerk von Johnson, ist auch dieser 2006 eröffnete Saal mit Echokammern ausgestattet. Das ermöglicht eine frei wählbare, variable Akustik.
Offenbar hat das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BR) diese Halle gar nicht auf dem Schirm, obwohl sie für den neuen Konzertsaal in München ein
starkes Vorbild wäre. Umso wirkungsvoller konnte sich beim Gastspiel der Bamberger die Sinfonie Nr. 3 von Beethoven entfalten. Eine „Eroica“ war zu erleben, die einen konzisen Spannungsbogen entwickelte.
Für den bekannten Trauermarsch wählte Eschenbach ein schlüssiges Tempo. Der Ehrendirigent ließ weder diesen Satz in romantisierender Manier breit zelebrieren, noch in historisch informierter Hysterie durchpeitschen. Diese „Eroica“ wurde ein packender Hörkrimi. Auch Solist Ray Chen konnte in Miami überzeugen. Sein satter, breiter Strich passte deutlich besser zum ersten Violinkonzert op. 26 von Max Bruch als zu Mendelssohn.
Für einen jungen Musikstudenten aus dem Publikum war hingegen in Miami die Ouvertüre zur Oper Don Giovanni von Mozart ein ganz besonderes Ereignis. Mit feuchten Augen sagte er zum Kritiker aus Bayern: „Ich wusste nicht, dass die Bamberger ursprünglich aus Prag stammen, wo sie einst den Don Giovanni uraufgeführt hatten. Als die Ouvertüre erklang – wow, das war wie ein Hauch gelebter Musikgeschichte. Ich hatte wirklich Gänsehaut.“ Ein schönes, treffliches Kompliment. (Marco Frei)



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