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Der durchschnittliche THC-Gehalt in Cannabis ist in den letzten Jahren stark gestiegen. (Foto: dpa)

09.03.2018

450 Ärzte in Bayern verschreiben Cannabis

Die Grünen kritisieren, dass viele Patienten keine Ärzte finden, die sich fachlich in der Lage sehen, Cannabis als Medizin zu verordnen

Viele Cannabiskonsumenten sind in den letzten Jahren mit gestrecktem Marihuana in Berührung gekommen. Streckmittel sind unter anderem Schimmel, Blei, Glas, Haarspray oder Kaliumdünger. Dadurch droht neben einer unbefriedigenden Wirkung und einem unangenehmen Geschmack eine akute Gesundheitsgefahr. Betroffene berichten von Atemwegsproblemen bis zu komplettem Lungenversagen. Grünen-Fraktionschef Katharina Schulze interessierte sich jetzt dafür, welche Streckmittel die Polizei in Bayern in Cannabis gefunden hat. „Viele Patienten mit teils schweren Erkrankungen beklagen zur Zeit außerdem, dass sie keine Ärzte finden, die sich fachlich in der Lage sehen, Cannabis als Medizin zu verordnen“, schreibt sie. „Wie nimmt die Staatsregierung das Problem wahr?“, fragte sie.

Das Innenministerium antwortet, das Landeskriminalamt (LKA) habe von 2012 bis 2016 4741 Cannabisproben untersucht – das entspricht 1266 Kilogramm. Darin seien keine Streckmittel nachgewiesen worden. Allerdings sei dem LKA auch nicht im Detail bekannt, ob beim Herstellungsverfahren von Haschisch „die dabei zum Einsatz kommenden Stoffe prozesstechnisch geboten sind oder ob es sich dabei um Streckmittel handelt“. Gute Nachricht für Kiffer: Der durchschnittliche THC-Gehalt in Kraut ist seit 2012 von 1,9 auf 3,1 Prozent im Jahr 2016, der THC-Gehalt von Blüten von 10,0 auf 11,9 Prozent gestiegen.

Es gibt keine Verpflichtung für Ärzte, sich Kenntnisse zu Cannabis in der Medizin anzueignen

Eine Drogenprüfinstitution, sogenanntes Drugchecking, lehnt die Staatsregierung
ren ab. „Die labortechnische Analyse von illegalen Drogen auf ihre Inhaltsstoffe zur besseren Abschätzung möglicher Gesundheitsgefährdungen steht im diametralen Gegensatz zur Abstinenzorientierung der bayerischen Drogen- und Suchtpolitik“, schreibt das Ressort von Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Außerdem würden enthaltene Wirkstoffe unter Umständen nur teilweise oder gar nicht erkannt, was dem erklärten Ziel des Drugchecking nach einer zuverlässigen Analyse nicht erfülle.

Dem Gesundheitsministerium sind auch keine Beschwerden bekannt, weil Patienten kein Cannabis von ihrem Arzt verschrieben bekommen. „Auch der für die Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung Bayern liegen keine Patientenbeschwerden vor“, heißt es in der Antwort. Es hätten sich lediglich vereinzelt Patienten nach den Voraussetzungen der Verordnung von Cannabis erkundigt. Insgesamt hätten seit Oktober 2017 450 Ärzte Cannabis verschrieben.

Laut Ministerium besteht für Ärzte aber keine „Verpflichtung durch die Staatsregierung zum Erwerb von Kenntnissen über den heilkundlichen Einsatz von Cannabis in der Medizin.“ Zwar sollten sich Ärzte regelmäßig fortbilden. Wenn aber Patienten kein Cannabis verordnet bekommen, könne dies auch daran liegen, „dass ein fachlich geeigneter Arzt den Gesundheitszustand, die Behandlungsfähigkeit oder die Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen medizinisch anders beurteilt als der Patient selbst“. (David Lohmann)

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Kommentare (23)

  1. TT am 28.09.2020
    Hallo zusammen, unsäglich eine Politik, deren Drogenbeauftragte nun interviewt wurde und (allenernstes) sagte, sie wisse nichts über die Drogenpolitik Portugals (man strebt dort Straffreiheit für alle Drogen an). Zu mir: ich leide unter teils schweren Depressionen und Ängsten, bekam ebenfalls schon zig verschiedene wahnwitzig teure Psychopharmaka verschrieben, doch wird mir Cannabis von meinem Arzt sowie meiner Psychiaterin verweigert – "so etwas verschreibe ich nicht". Wie unbeschwert man durch Cannabis sein kann, weiß ich aus früheren Jahren, und der Zeit vor der Androhung des Führerscheinentzugs aufgrund einer positiven Urinprobe und Anzeige wegen Verstoß gegen das BtmG. Sicher haben hier andere größere Probleme, über einen Arzttipp in Oberfranken würde ich freuen.
  2. Lachito85 am 29.07.2020
    Servus Leute,
    ich hatte Anfang Januar einen schweren Unfall und mir wurden beide Beine amputiert deswegen habe ich immer wieder Schmerzen, außerdem leide ich an Depressionen und Schlafstörungen. Jetzt habe ich vor zum Arzt zu gehen und mir Cannabis zu verschreiben zu lassen. Da ich aber in der Operpfalz/Bayern wohne habe ich kein gutes Gefühl auf Erfolg obwohl es mir wirklich helfen würde und ich wie man sehen kann bestimmt nicht simuliere. Es würde mir wirklich sehr helfen. Ich halte euch auf den laufenden wie es bei mir weiter geht.
    Gruß
    Lachito
  3. Nachforschungsantrag am 26.06.2020
    meine bekannte (cannabispatient) wurde von der staatsanwaltschaft als zeuge geladen,weil ihre ärztin aus/in Nürnberg wohl unberechtigt cannabis verschrieben haben soll.(die ärztin hockt nun in untersuchungshaft)
    jetzt soll meine bekannte ausserdem ihre ärztliche laufbahn nachweisen,um zu prüfen in wie weit ihr cannabis als medizin zu steht.

    ganz ehrlich,selbst wenn die ärztin ihren patienten das gras gegen dünnschiss verschreibt..sie hat nichts im knast verloren!!

    willkommen in bayern! magstn bumper maß?
  4. Happy am 14.04.2020
    Mein ehemaliger Hausarzt ist 76 Jahre alt, nachdem ich austerrapiert bin sagte er es könne nur noch Donobinol mir helfen, also gut er hat den Antrag gestellt bei meiner Krankenkasse nach langem hin und her und Gutachten, jetzt endlich darf ich es bekommen und die Kasse bezahlt es , doch nun sagte mein Hausarzt ich soll mir doch einen anderen Hausarzt suchen, das habe ich getan doch dieser sagte mir gleich er kenne sich nicht aus wie man das dosiert, und was nun ? ich wohne im Landkreis Augsburg.
    kann mir hier jemand einen Arzt nennen der sich wirklich auskennt.
    mfg
  5. Erjo2000 am 09.03.2020
    Hallo,

    meine Freundin ist 82 Jahre alt, hat sich gerade am zweiten eine Knieprothese einsetzen lassen und leidet seit vielen Jahren an den Auswirkungen einer sehr schmerzhaften Borelliose.

    Seit 2 Wochen ist sie aus der Reha zurück und kann kaum schlafen, weil die Schmerzen so unerträglich sind.

    Gerade waren wir bei ihrem Hausarzt, um ihn darum zu bitten, ihr entweder ein Cannabis-Produkt zu verschreiben oder ihr eine Überweisung auszustellen für einen Schmerztherapeuten. Das Ergebnis: er verschreibt so etwas nicht, das diese Medikation eigentlich nur Krebspatienten betrifft, außerdem gäbe es in Coburg nur 3 Ärzte, die das überhaupt verschreiben, da der schriftliche Aufwand ungeheuer groß wäre. Eine Überweisung bekam sie für einen Phlebologen und ein Rezept für Tilidin, welches ihr Befinden kaum noch verbessert.

    Ich kenne meine Freundin seit vielen Jahrzehnten und sie ist kein Mensch, der schnell zu Pharmaprodukten greift, wenn er Schmerzen hat. Aber momentan ist sie ziemlich verzweifelt, weil sie nicht weiß, wie sie bei diesem Dauerschmerz und der nächtlichen Schlaflosikeit ihren Haushalt und vor allen Dingen ihren Mann versorgen soll, der an Parkinson und Demenz leidet.

    Welcher Arzt in Coburg und Umgebung kann ihr helfen, damit ihr Leben wieder erträglicher wird.

    Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und eventuelle Auskunft.
  6. WalliWilch am 08.02.2020
    Mich regen diese Ärzte so auf, die mir leichtfertig 15 jähre ein Opiat, dann noch zusätzlich 6 jähre Benzos verschreiben und dann sagen: Ach nee... Dronabinol usw. das lassen sie mal sein. Von der Pharmaindustrie darf man abhängig sein und nachdem ich nun einen kalten Entzug zu Hause veranstaltet habe und dank meiner Familie immer auf Unterstützung hoffen kann.... tappe ich in fragwürdige Internet Portale, die für günstige 39 Euro anbieten einem einen Arzt zu nennen...d as ist doch wohl ein Witz !
  7. Armag am 20.01.2020
    Hallo, gibt es mittlerweile jemanden, der einen der 450 Ärzte ausfindig gemacht hat? Stehe vor dem selben Problem.Wäre super wenn sich wer bei mir meldet. Lieben Gruß Adrian. armag1699@gmail.com
  8. BB am 22.12.2019
    450 (Stand 2018) von 86.359 Ärzten in Bayern verschreiben Cannabis als Medikament? Also etwas über 2% aller Ärzte in Bayern! Einen Arzt zu finden, der Cannabis verschreibt, ist pure Glücksache. Und eine zu finden, der davon auch noch Ahnung hat, noch mehr.

    Insoweit halte ich das Statement des Gesundheitsministeriums für mehr als eine Frechheit! Es seien ihm keine Beschwerden bekannt und „dass ein fachlich geeigneter Arzt den Gesundheitszustand, die Behandlungsfähigkeit oder die Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen medizinisch anders beurteilt als der Patient selbst“ ist schlicht eine Lüge und Ausdruck tiefster bayerischen Scheinheiligkeit. Abgehobener kann man seine Ignoranz gegenüber einem Bundesgesetz nicht darstellen.

    Ich denke es wird Zeit, diese Situation vor das Bundesverfassungsgericht zu bringen, um erneut den Verfassungsbrechern in der Staatsregierung das Handwerk zu legen, da hier massiv Grundrechte verletzt werden. Und zwar mit einen Eilantrag auf andere Abhilfe nach Artikel 20 Absatz 4 GG.
  9. Moloko am 14.12.2019
    Ich erhalte seit einem dreiviertel Jahr medizinisches Cannabis allerdings auf Privatrezept und der verschreiben Arzt ist drei Autostunden entfernt. Es ist mehr als arm.
    Medizinisches Cannabis hat mein Leben verändert, denn endlich kann man es wieder als "Leben" bezeichnen.
  10. kater23 am 03.10.2019
    bin zwar nicht aus de aber aus at, seit langem schwere depressionen, unheilbar, das einzige was hilft ist ketamin, da gibs in freiburg nen arzt der macht das, brauche das aber 10x die woche heisst mit anreise kosten über 4000euro. im darknet kann mans für 10 euro bestellen, geht aber nicht da mich die österreichische justiz verfolgt, ein drama was die politk mit schwer kranken macht.
  11. Jens Meyer am 02.10.2019
    Könnt ihr auch die Namen der Ärzte die es verschrieben veröffentlichen???
  12. werner am 25.09.2019
    Wenn Schmerzpatienten Cannabis verschrieben bekommen wie kann es dann gefährlich sein? Ein Betrunkener der in seiner eigenen Kotze liegt macht jedenfalls ein schlechteres Erscheinungsbild als jemand der sich entspannt Im übrigen frage ich mich immer und immer warum man Menschen mit einem Popel in der Hosentasche vors Gericht zerrt wird und Schwangere Frauen die in der Schwangerschaft Alkohol trinken und dann missgebildete Babys zur Welt bringen und das sind pro Jahr 10000 und mehr das ist ja nicht einmal ein Straftatbestand. Aber demnächst Raucher die im Auto kleine Kinder haben harte Strafen verhängen.
  13. Andi am 22.09.2019
    Ich bin seit Jahren ein Patient mit Depressionen, heftigen Panikattacken, Schlafstörungen und ständigen Angstzuständen. Seit 3 Jahren bekomme ich von meinem Hausarzt Antidepressanten, Schlafmittel usw. in diesen 3 Jahren hat meine Hausärztin alle Pillen schon ausprobiert, was mir überhaupt nicht hilft/geholfen hat. Bis ich durch einen Zufall das Grass ausprobiert habe, seitdem brauche ich überhaupt keine Tabletten, das Gras hat meine Lebensqualität enorm erhöht, ich freue mich wieder ohne Tavor schlafen zu können, ausgeschlafen und erholt sein, keine Angst zu haben, aus dem Hause zu gehen, mein Leben mit Cannabis hat sich 100% nur positiv verändert. Allerdings gibt es ein Problem, ich lebe in Bayern in Regensburg, da sind nicht nur die Ärzte extrem konservativ, sondern die Polizei jagt einfach die Menschen, wegen eine Beschwerde von Nachbarn, wurde meine Wohnung durchsucht, 13 Gramm Gras (für eigenen Bedarf), es läuft ein Strafverfahren gegen mich, mir drohen eine Strafe und Führerschein Entzug, nur weil meine Ärztin mir gesagt hat „ich verschreibe Ihnen in keinem Fall Cannabis, hier, nehmen Sie Es hr Rezept für Tavor und Citalopram“ .... ich bin nur noch endlos frustriert, ich werde verfolgt, weil ich für meine Krankheiten das beste Medizin entdeckt habe, was mir gut hilft...es ist einfach bescheuert, was in Bayern passiert. Wegen meinen Erkrankungen und Cannabis werde ich bald umziehen müssen, nach Berlin oder so, ich habe keinen Bock mehr auf dieses bescheuerte Alkoholiker- Bundesland, ich darf hier Mein Medizin nicht konsumieren, aber sie dürfen hier bis zum Koma Auf der Dult Saufen, dabei in 2 Wochen dieses Festes passieren 20 Vergewaltigungen und die blöden Bayer lachen nur drüber... es ist einfach unerträglich hier, sie machen Menschen zu Verbrechern
  14. flausel am 08.09.2019
    Dass es der Bayerischen Regierung egal ist, was mit den Schulkindern, Jugendlichen oder drogenabhängigen Menschen passiert, wenn verunreinigter Stoff das Leben und die Gesundheit gefährdet, ist bitter und traurig zu gleich. Zumal diese Regierung das C für Christus vor sich her trägt, also ein Symbol der Menschlichkeit und Empathie für unseren Kulturraum darstellt. Jesus steht für das Aushalten von Schmerzen. Wir "mia san mia" müssen die Schmerzen ertragen. Denn zu Jesu Zeiten wurde Cannabis ganz selbst verständlich von den "Wissenden" verordnet! Heute ist Deutschland, gar Bayern "schmerztherapeutisch" ein Entwicklungsland!
    Und der Überheblichkeit dieser Regierung (welche sich im Paradies der Weisswürschte, Bier und Brezeln wähnt) wegen, wird gerade der Boom, der um das Heilmittel Cannabis weltweit erblüht, sowie das hervorragende ökologische Potenzial (wird als grünes Gold bereits in den Börsen gehandelt) dieser Pflanze wieder mal verschlafen - wie so vieles im Bayernland..., oba prooost, ozapft is...
  15. Alex am 14.08.2019
    Ich bin seid 44 Jahren ein geriebener meiner Seele , vieles in meinem Leben ging und ich wusste nicht warum. Nun habe ich die Diagnose ADHS im Erwachsenalter, Medikinet Adult wird mir ohne weiteres verschrieben aber bei Cannabis hat mein Psychiater einfach Angst vor Repressalien seitens des Staats. Weiterhin leide ich unter starken Clusterkopfschmerzen und restless legs . Alles wäre gut mit Cannabis zu behandeln, aber nein es findet sich kein Arzt . Den illegalen Weg werde ich nicht beschreiten ! Die CSU und ihre schwarzen Konsorten müssen einfach abgewählt werden . Grün Rot Rot ist unsere einzige Möglichkeit diese verfetteten Schlipsträger loszuwerden!
    nych.sui@gmx.de
  16. Claudia am 04.02.2019
    Was bitte haben die Untersuchungen von Cannabis auf Streckmittel mit den 450 Ärzten zu tun.
    Und zu den Politikern:
    Es gab da mal eine Untersuchung im Deutschen Bundestag. Auf den Toiletten wurden Wischproben genommen und siehe da, es wurden Spuren von Kokain gefunden.
    Also liebe Politiker, bekommt endlich mal euren allerwertesten hoch. Vor allem sollte man auch beachten das an Cannabis noch niemand gestorben ist. Und wie viele an Alkohol? Es gab da eine extreme Zeit mit diesem Flatratesaufen. Da waren es Jugendliche die gestorben sind. Wurde Alkohol verboten?
    Natürlich ist Cannabis nicht für jeden ideal aber auch ich durfte erfahren das die schönen Blüten mir eine ganz neue Lebensqualität gegeben haben. Wenn ich jetzt aber hingehe und mir das illegal beschaffen würde, wäre ich kriminell.
    Ich nehme es lieber in kauf das mir ständig Übel ist vom Tramal das ich seit fast 20 Jahren einnehme und die Nebenwirkungen immer schlimmer werden. Außerdem müsste ich eigentlich die Dosis erhöhen um schmerzfrei zu sein. Aus diesem Grund verlasse ich das Haus seit mehr als fünf Jahren nur noch wenn es nicht anders geht. Meine Lebensqualität ist bei null und das trägt auch nicht dazu bei das ich mich mal Wohlfühlen kann oder darf. Ach ja, da fällt mir noch was ein. Cannabis ist rein pflanzlich, also Natur.
    Meine Schmerzen mit Alkohol abzustellen ist für mich keine Option weil ich Alkohol nicht vertrage und mir nur noch mehr Schmerzen bereitet.
  17. Alf am 11.09.2018
    Seit Jahren war und bin ich in Behandlung, wegen sozialen Ängsten, Unruhe und fehlender Freude.
    Alles, was die PharmaIndustrie hergibt, wurde bereits an mir ausprobiert.
    Ich möchte einfach rausgehen und locker sein. Dabei hat mir auch keine Therapie geholfen.
    Ich habe und hatte nie Zugang zu einer Drogenszene und habe an harten Drogen kein Interesse.
    Leider ist der Alkohol zu einem meiner Hilfsmittel geworden.
    Ein Erlebnis hat mich vor kurzer Zeit sehr beeindruckt. Ich durfte bei fremden Jugendlichen mehrmals an einem Joint ziehen. Es war irgendwie befreiend! Plötzlich war ich neugierig, auch berauscht, aber ich sah die Welt nicht mehr als Bedrohung und konnte in diesem Moment teilnehmen!
    Es war eine neue Art Lebensqualität und heute sitze ich wieder allein, sinnlos rum.
    Ich denke nicht, dass ich mir etwas einrede. Ich habe es gefühlt.
    Ich habe diese Jugendlichen nicht mehr wieder gesehen und wäre sehr dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen kann und mir vielleicht einen Arzt nennen will, der Cannabis als Chance erkennt.
    Ich wohne im äusseren östlichen Bereich von München.
    Danke im voraus. Alf.Bag73@web.de
  18. TheFlame am 23.08.2018
    Mich würde auch Interessieren wo es diese Ärzte gibt ? Ich habe seit 20 Jahren einen doppelten Bandscheibenvorfall so wie Divertikel die sich ab und zu mal entzünden. Ich habe seit meinem 18 Lebensjahr bin Stop Schmerzen und seit eineinhalb Jahren kommt noch eine extreme Migräne dazu. Momentan bekomme ich Tilidin (Seit 12 Jahren) so wie Pregabalin und zum schlafen ein Antidepressiva... THC Öl hat mir in den Niederlanden sehr gut geholfen und ich bräuchte keine weitere Medikamente mehr, zurück in Deutschland ging das ganze dann wieder los.... Wo gibt es solche Ärzte BW oder Bayern ? Kann mir da jemand helfen ? mapebue@gmx.de
  19. Alex am 05.08.2018
    Sie schreiben 450 ÄRZTE !
    Wo sind diese??
    Vielen Dank für Ihre Mühe.
    Mit freundlichen Grüßen Kurt Huber
  20. hanskanns am 29.05.2018
    Also da soll doch mal jemand die3 weld verstehn,BEHINDERT komischer weise hat die ueberschrieft reingarnichts mit dem thema ..unten im text zu tun..... Hallo H;rt mal lieber auf zu kiffen ihr bei der Zeitung.... Dann klapptz auch mit der ueberschrieft HAHAHA
  21. Ihrseitmünchausen am 14.03.2018
    Ist das ein Witz?
    Die Beschwerde kommt über mein bundesweites Informationssystem.

    Grüße aus München.
  22. Johann am 09.03.2018
    Jedes Jahr sterben über 70.000 Menschen in Deutschland am Alkohol und dessen Spätfolgen. Etwa jeder dritte Rentner ist Alkoholiker.

    Alles bestimmt wegen der "Abstinenzorientierung der bayerischen Drogen- und Suchtpolitik“.

    Solange Politiker (nicht nur in Bayern) eine harte Droge wie Alkohol – ein tödliches Zell- und Nervengift! – fördern, in dem sie "ozapfen" oder sich mit Weinköniginnen fotografieren lassen ... oder solange Alkoholproduzenten Sponsoren von Parteitagen sind, sollten Sie sich lieber nicht über Drogen äußern, die sie offensichtlich nicht kennen.
  23. Wulfhild am 09.03.2018
    "Die labortechnische Analyse von illegalen Drogen auf ihre Inhaltsstoffe zur besseren Abschätzung möglicher Gesundheitsgefährdungen steht im diametralen Gegensatz zur Abstinenzorientierung der bayerischen Drogen- und Suchtpolitik“ - na, darauf erst mal ein Prost, ihr Abstinentler der CSU ...ich lach mich tot XD

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