Landtag

Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Bayerischen Landtag. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

10.08.2020

Streibl für "Corona-Ampel"

Der Fraktionschef der Freien Wähler fordert ein Konzept, um lokale Infektionsherde genauer bewerten zu können.

Der bayerische Freie-Wähler-Fraktionschef Florian Streibl hat eine "Corona-Ampel" wie in Österreich vorgeschlagen, um lokale Infektionsherde genauer zu bewerten. Der Corona-Ausbruch auf einem Gurkenhof in Mamming zeige, dass das Konzept überarbeitet werden müsse. Derzeit würden nur die Neuinfektionen der letzten sieben Tage gemessen - bei mehr als 35 pro 100 000 Einwohnern drohe ein Lockdown. Aber das "trägt der tatsächlichen Situation vor Ort nicht gebührend Rechnung", sagte Streibl. Eine "Corona-Ampel" wie in Österreich würde auch den Anteil positiver Tests an allen Tests, die Erklärbarkeit des lokalen Infektionsherds und die Ressourcen im örtlichen Gesundheitssystem einbeziehen.
(dpa)

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Kommentare (1)

  1. Sehr erfreulich ! am 12.08.2020
    Endlich kehrt Vernunft ein ! Weiter so ! Bitte Freie Wähler bleibt dran ! Bei einer falsch Positivenrate von 1 % der Tests (Der Wert ist realistisch.) reicht es aus, 3500 Tests durchzuführen um 35 positiv getestete zusammenzubekommen. Ohne einen einzigen tatsächlich Infizierten und ohne einen einzigen Kranken mit Symptomen. Mit der Zahl der Tests lässt sich in der derzeitigen Situation politisch festlegen wann die Pandemie endet. So ein Vorgehen ist verrückt ! Das hat nicht das geringste mehr mit der ursprünglichen Absicht zu tun, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Das dient nicht dem Bevölkerungsschutz, sondern nur noch denen, die in irgendeiner Form von der derzeitigen Situation profitieren. Die bisherige Vorgehensweise ist willkürlich, sachlich nicht begründbar und lädt zum Machtmissbrauch ein.

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