Leben in Bayern

Die Pegelstände in Südbayern steigen. (Foto: dpa/Micheler)

17.05.2023

Pegelstände in Südbayern steigen wegen Dauerregens

Der für den Mai ungewöhnliche Dauerregen hat in Bayerns Süden vielen einen Strich durch die Biergarten-Rechnung gemacht. Wegen steigender Pegelstände müssen auch Radwege gesperrt werden - und es gibt erste Hochwasser-Warnungen

Wegen des vielen Regens in Südbayern steigen die Pegelstände in den Flüssen. In zwei Landkreisen wurde am Dienstagabend laut dem Hochwassernachrichtendienst des Umweltlandesamtes eine Warnung vor Ausuferungen und Überschwemmungen ausgesprochen.

Betroffen waren der Landkreis Rosenheim mit der Mangfall und der Landkreis Miesbach mit der Schlierach. Beide Flüsse könnten ebenso wie der Schliersee im Lauf der Nacht die Meldestufe 1 überschreiten, hieß es.

Mit einem weiteren Anstieg sei aber nicht zu rechnen. Erst die höchste Meldestufe 4 bedeutet, dass bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet werden. Ein starkes Unwetter sollte am Abend den Alpenrand und Teile des Alpenvorlands in Mitleidenschaft ziehen.

Am Mittwoch kann es auch in Passau zu Überschwemmungen auf forstwirtschaftlichen Flächen und Verkehrsbehinderungen auf Straßen kommen, wie das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf am Dienstag mitteilte. Im München ließ das Baureferat aus Sicherheitsgründen den Radweg auf der Ostseite der Isar vorsorglich sperren.

In der Nacht auf Dienstag fielen die Pegelstände von Inn und Donau zwar, aber laut Prognosen des Wasserwirtschaftsamtes sollen diese am Mittwoch wieder steigen. Außerdem sorgt laut dem Deutschen Wetterdienst ein Tief aus Italien für kalte und feuchte Luft in Südbayern.

Im Norden hingegen schafft ein Hoch aus Irland freundlicheres Wetter. Die Schneefallgrenze sinkt am Mittwoch voraussichtlich auf 1000 Meter. (Klara Maria Gaßner, Alexander Missal, dpa)

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