Leben in Bayern

Das Bakterium Francisella tularensis verursache bei Feldhasen, Wildkaninchen und Nagetieren die Hasenpest. Im Landkreis Straubing-Bogen wurde jetzt ein FAll nachgewiesen. (Foto: Bilderbox.com/Erwin Wodicka)

13.11.2024

Hasenpest nachgewiesen

Im Landkreis-Straubing-Bogen ist ein Fall von Hasenpest registriert worden. Menschen sollen verdächtige Tiere nicht berühren

Einen Fall von Hasenpest meldet das Landratsamt Straubing-Bogen. An einem in Aiterhofen verendeten Feldhasen sei der Erreger der Tularämie festgestellt worden, hieß es unter Verweis auf das Bayerische Landesamt für Gesundheit. Im Gemeindebereich seien in den vergangenen Wochen mehrere tote Feldhasen gefunden worden.

Das Bakterium Francisella tularensis verursache bei Feldhasen, Wildkaninchen und Nagetieren die Hasenpest. Erkrankte Tiere magerten ab, würden schwach und verlören ihre Scheu vor Menschen, teilte die Behörde mit.

Erkrankung ist auf Menschen übertragbar

Das Landratsamt warnte davor, möglicherweise infizierte Tiere zu berühren, da die Krankheit auf Menschen übertragbar ist. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch sei nicht bekannt. 

Beim Menschen beginnt die Krankheit den Angaben nach mit grippeartigen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und Mattigkeit. Lymphknoten können anschwellen und vereitern sowie innere Organe beteiligt sein, etwa durch Lungenentzündung. Die Inkubationszeit liegt in der Regel bei drei bis fünf Tagen.

Laut Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden 2023 genau 19 menschliche Tularämie-Infektionen in Bayern gemeldet, wie das Landratsamt mitteilte. Bei Feldhasen wurde 2023 in 18 Fällen die Tularämie festgestellt. (Ute Wessels, dpa)

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