Leben in Bayern

Nicht überall in Bayern fuhr heute die Müllabfuhr. (Foto: dpa, Wolfgang Maria Weber)

29.01.2026

Schnee, Glätte und Unfälle in Bayern

Neuschnee, glatte Straßen, Unfälle und Lawinengefahr: Der Winter geht in Bayern ordentlich weiter. Wo es kritisch wurde und worauf sich Autofahrer einstellen müssen

Schnee, Glätte, Unfälle und Ausfälle: Der Winter hat für Beeinträchtigungen auf Bayerns Straßen gesorgt. In Würzburg war der Busverkehr auf einigen, abschüssigen Strecken stundenlang eingeschränkt oder sogar ganz eingestellt. Dort wurden auch die städtischen Friedhöfe wegen des Winterwetters gesperrt. In Bayreuth fuhren zeitweise gar keine Busse, im Landkreis Erlangen-Höchstadt fiel die Müllabfuhr aus. 

Allein in der Oberpfalz registrierte die Polizei bis zum Vormittag rund 50 Verkehrsunfälle, bei denen fünf Menschen leicht verletzt wurden. Auf der Bundesstraße 85 bei Edelsfeld kippte am frühen Morgen ein Lebensmittel-Laster auf glatter Straße um und blieb quer auf der Fahrbahn liegen, was zu einer stundenlangen Sperrung der Strecke führte.

Schulbus rutscht in Graben

Auf der Kreisstraße in Schwaben zwischen Forheim und Christgarten rutschte ein Schulbus mit zwei Schulkindern von schneeglatter Straße in einen Graben. Die beiden Schulkinder wurden dabei leicht verletzt.

Ansonsten blieb es den Einsatzzentralen zufolge zunächst bei vereinzelten Unfällen mit Sachschäden, weil Autos in Gräben oder gegen Verkehrsschilder gerutscht waren. Nach Angaben der Polizeipräsidien in Schwaben kam es im einsetzenden Berufsverkehr vermehrt zu witterungsbedingten Unfällen - zunächst ohne schwerere Folgen. 

Baum fällt auf Auto

In Mittelfranken hatte ein Autofahrer allerdings mehr Pech: Nachdem der Wagen in einen Graben gerutscht und gegen einen Baum geprallt war, fiel dieser auf das Auto, wie ein Polizeisprecher sagte. Verletzt wurde dabei nach ersten Erkenntnissen aber niemand. 

Auch am Freitag und Samstag kann es wieder glatt werden. Neben weiteren Schneefällen sei auch gefrierender Regen möglich, berichteten die Meteorologen. Die Temperaturen sollen die kommenden Tage weiterhin um den Gefrierpunkt pendeln - etwa zwischen minus sechs und plus fünf Grad.

Nach Angaben des bayerischen Lawinenwarndienstes ist die Lawinengefahr in einigen Gebieten des Allgäus erheblich. Es ist dort Warnstufe drei von fünf erreicht, beispielsweise in den Bergen rund um Oberstdorf. In den meisten Regionen der bayerischen Alpen bleibt das Risiko allerdings darunter und wird als gering oder örtlich mäßig eingestuft. (dpa)
 

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