Politik

Thomas Reiter, früherer Astronaut und künftiger Leiter der neuen Raumfahrtabteilung im Bundesministerium: Der 67-Jährige bringt jahrzehntelange Erfahrung von Mir und ISS in die deutsche Raumfahrtpolitik ein. (Foto: dpa/Arne Dedert)

25.11.2025

Astronaut Reiter übernimmt Raumfahrtabteilung im Ministerium

Thomas Reiter war 350 Tage im Weltall, er kennt zwei Raumstationen. Nun holt die für Raumfahrt zuständige CSU-Bundesministerin Bär den ausgewiesenen Fachmann in ihr Ressort. Was soll er dort machen?

Der frühere Astronaut Thomas Reiter wird Abteilungsleiter für Raumfahrt und Sicherheit im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Das gab Ministerin Dorothee Bär (CSU) in Berlin bekannt. Er werde ab Januar 2026 die neue Raumfahrtabteilung leiten, vorher aber auch schon ehrenamtlich zur Verfügung stehen.

Reiter betonte, es sei ihm eine große Freude und Ehre, bei diesem Thema unterstützen zu können. Bär bezeichnete ihn als waschechten Astronauten, der alles vereine, was man sich mit der künftigen Abteilung vorstelle.

Insgesamt verbrachte er 350 Tage im All

Reiter war zweimal im Weltall, 1995/96 an Bord der russischen Raumstation Mir, 2006 dann an Bord der internationalen Raumstation ISS. Insgesamt verbrachte er 350 Tage im Weltall. Zu den Höhepunkten gehörten drei Außeneinsätze. Zuvor war der heute 67-Jährige Pilot bei der Luftwaffe gewesen, zuletzt im Rang eines Brigadegenerals.

Nach seiner Astronautenlaufbahn wurde Reiter bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) Direktor für bemannte Raumfahrt und Missionsbetrieb. In dieser Funktion zeichnete er unter anderem für die europäischen Anteile an der ISS verantwortlich. Später arbeitete er als Koordinator Internationale Agenturen und als Berater des ESA-Generaldirektors. Reiter ist seit Mai 2021 in Pension. (dpa)

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