Politik

Ein Auto fährt in Leipzig in Menschenmenge. Der Vorfall ereignete sich der Grimmaische Straße in der Innenstadt, der Bereich zwischen Augustusplatz und Ritterstraße wurde abgesperrt. Kerzen in Nähe des Tatortes. (dpa)

04.05.2026

Auto fährt in Menschengruppe: Tote und Verletzte in Leipzig - Das sind die Hintergründe

Ein Auto rast in Leipzig in eine Menschenmenge: Zwei Tote, viele Verletzte. Warum der 33-Jährige das tat, bleibt rätselhaft. Was die Ermittler bislang wissen - und was im Dunkeln liegt

In der Leipziger Innenstadt ist ein Auto in mehrere Menschen gefahren. Zwei Menschen kommen dabei ums Leben. Mindestens drei weitere werden schwer verletzt. Der Fahrer wurde nach Polizeiangaben festgenommen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.

Was wir wissen

* Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach der Todesfahrt in Leipzig wegen Mordes in zwei Fällen und versuchten Mordes in mindestens zwei Fällen.
* Eine Staatsanwältin sagte bei einem Pressestatement: "Wir gehen von einer Amoktat aus."
* Der Täter ist ein 33-jähriger Deutscher, wohnhaft in Leipzig.
* Sachsens Innenminister Armin Schuster erklärte: "Es ist ein Amoktäter." 
* Oberbürgermeister Burkhard Jung bestätigte zwei Tote, drei Schwerverletzte und viele weitere verletzte Menschen.
* Der mutmaßliche Amokfahrer ließ sich laut Polizeipräsident René Demmler widerstandslos festnehmen.
* Bevor der Wagen zum Stehen kam, kam es nach Polizeiangaben zu einer Kollision.
* Der Fahrer brachte das Auto anschließend selbst zum Stillstand.
* Die Rettungskräfte riefen einen "Massenanfall von Verletzten" aus. 
* Der Täter ist nach Polizeiangaben mit dem Fahrzeug gegen 16:45 Uhr über den Augustusplatz in die Grimmaische Straße eingefahren und dort weitergefahren bis über den Markt hinaus.
Was wir nicht wissen
* Das Motiv des 33-jährigen Täters ist weiterhin unbekannt.
* Der genaue Ablauf der Fahrt, einschließlich der Umstände der Kollision, wurde nicht im Detail erläutert.
* Zum Zustand der vielen weiteren Verletzten liegen weiterhin keine detaillierten Angaben vor.

(dpa)
 

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