Politik

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) spricht sich gegen ein Mindestalter für soziale Medien aus und setzt stattdessen auf mehr Medienkompetenz. (Foto: dpa/Sven Simon)

18.02.2026

Bayerns Digitalminister gegen Mindestalter für soziale Medien

Bundeskanzler Merz befürwortet eine Social-Media-Sperre für Menschen unter 16 Jahren. Bayerns Digitalminister Mehring ist dagegen: Es gebe Sinnvolleres als Verbote

Der bayerische Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) hat sich gegen ein gesetzliches Mindestalter für soziale Medien ausgesprochen. „Gesellschaftliche Herausforderungen verschwinden nicht durch pauschale Verbote“, erklärte er.

Mehring: Verbote ignorieren die Lebenswirklichkeit

Damit widersprach er Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz, der sich vor dem anstehenden Parteitag der Christdemokraten für eine gesetzliche Altersgrenze von 16 Jahren und eine verpflichtende Altersüberprüfung ausgesprochen hatte. Die junge Generation brauche „keinen schützenden Kokon, sondern Kompetenz und Orientierung“. Junge Menschen müssten vor allem in ihrer Medienkompetenz gestärkt werden. Verbote würden die „Lebenswirklichkeit der Digital Natives“ ignorieren.

Merz hatte in dem Politik-Podcast „Machtwechsel“ gesagt, er habe „viel Sympathien“ für ein Verbot. Übermäßiger Konsum sozialer Medien könne „Persönlichkeitsdefizite und Probleme im Sozialverhalten“ bei jungen Menschen fördern. (dpa)

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